Android-Monopol? Google stoppte Vorinstallation von Fortnite-Launcher
Neben Apple hat Epic Games inzwischen auch Google wegen der Entfernung des Spiels Fortnite aus dem App-Store für Android verklagt. In der Klage erhebt Epic weitere schwere Vorwürfe gegen den Internetkonzern, laut denen Google seine Position wettbewerbswidrig ausnutzt.
Wie aus den von Epic Games bei einem US-Gericht eingereichten Dokumenten hervorgeht, hat Google das Zustandekommen bestimmter Kooperationen des Spieleherstellers mit Smartphone-Anbietern verhindert. Betroffen waren angeblich OnePlus und LG, die ursprünglich planten, Apps von Epic Games auf ihren Geräten vorzuinstallieren.
Google hatte nach Angaben von Epic besonders große Bedenken, dass sich durch die Vorinstallation des separaten App-Launchers des Spielekonzerns eine weitere Option zum Bezug von Spielen und Spiele-Updates auf den jeweiligen Geräten ergeben würde. Die weltweiten Pläne für den "Google-freien" Epic-Games-Installer wurden von OnePlus letztlich nur für Indien umgesetzt, weil Google die ursprünglich geplante weltweite Einführung verhindert habe, so der Vorwurf.
Im Fall von LG sei die Vorinstallation der Epic-Games-App verhindert worden, weil es einen Vertrag mit Google gab, in dessen Rahmen die Umgehung des offiziellen Play Store untersagt war. Ohne die angeblich wettbewerbsbehindernden Praktiken von Google hätte man sonst direkt mit den Smartphone-Herstellern kooperiert, um ihnen den direkten Vertrieb von Fortnite und anderen Epic-Games-Produkten zu ermöglichen, so der Vorwurf.
Letztlich wurde Epic Games nach eigenen Angaben "gezwungen" seine Produkte über den Play Store zu veröffentlichen. Weil das Unternehmen aber jüngst den Kauf von In-Game-Währung ohne Play-Store-Anbindung zu niedrigeren Preisen ermöglichte, wurde Fortnite gestern Abend aber wieder aus dem offiziellen App-Store für Android entfernt. Epic wirft Google jetzt vor, gegen eine Reihe von Anti-Monopol-Regelungen zu verstoßen, weil der Konzern der alleinige Anbieter von Bezahlsystemen im Play Store ist.
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OnePlus und LG wollten einen Epic-Launcher mit Fortnite vorinstallieren
Epic wirft Google vor, OnePlus und LG gezwungen zu haben, auf die Vorinstallation eines speziellen Fortnite-Launchers auf ihren Smartphones zu verzichten. Dieser wäre in der Lage gewesen, das Spiel und andere Apps von Epic eigenständig zu aktualisieren, ohne dass dabei der offizielle Google Play Store als Datenquelle verwendet wird.Google hatte nach Angaben von Epic besonders große Bedenken, dass sich durch die Vorinstallation des separaten App-Launchers des Spielekonzerns eine weitere Option zum Bezug von Spielen und Spiele-Updates auf den jeweiligen Geräten ergeben würde. Die weltweiten Pläne für den "Google-freien" Epic-Games-Installer wurden von OnePlus letztlich nur für Indien umgesetzt, weil Google die ursprünglich geplante weltweite Einführung verhindert habe, so der Vorwurf.
Im Fall von LG sei die Vorinstallation der Epic-Games-App verhindert worden, weil es einen Vertrag mit Google gab, in dessen Rahmen die Umgehung des offiziellen Play Store untersagt war. Ohne die angeblich wettbewerbsbehindernden Praktiken von Google hätte man sonst direkt mit den Smartphone-Herstellern kooperiert, um ihnen den direkten Vertrieb von Fortnite und anderen Epic-Games-Produkten zu ermöglichen, so der Vorwurf.
Letztlich wurde Epic Games nach eigenen Angaben "gezwungen" seine Produkte über den Play Store zu veröffentlichen. Weil das Unternehmen aber jüngst den Kauf von In-Game-Währung ohne Play-Store-Anbindung zu niedrigeren Preisen ermöglichte, wurde Fortnite gestern Abend aber wieder aus dem offiziellen App-Store für Android entfernt. Epic wirft Google jetzt vor, gegen eine Reihe von Anti-Monopol-Regelungen zu verstoßen, weil der Konzern der alleinige Anbieter von Bezahlsystemen im Play Store ist.
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