Windows 11: Ready Print wird zum Standard für Druckertreiber

Microsoft hat vor einigen Tagen mit der Auslieferung von Windows 11 Build 26300.8553 im Experimental-Kanal des Insider-Programms begonnen. Mit der neuen Vorabversion beginnt die Umstellung des Umgangs mit Druckern auf das sogenannte Windows Ready Print.
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Canon

    Aus der Modern Print Platform wird Windows Ready Print

    Microsoft hat in einem Blog-Eintrag mehr Details zur Einführung des neuen Windows Ready Print genannt, mit dem sich der Umgang von Windows mit Druckern grundlegend verändert. Windows Ready Print ist eigentlich nur ein neuer Name für das, was Microsoft bisher als Modern Print Platform bezeichnete.

    Mit der Einführung von Windows Ready Print ändert Microsoft den Umgang mit Druckern, wobei der Stopp der Auslieferung der Treiber von Drittanbietern über Windows Update wohl eine der wichtigsten Neuerungen ist. Dies wurde bereits in die Wege geleitet, während Microsoft auch vorhat, auf das sogenannte Internet Printing Protocol (IPP) umzustellen und dazu Drucker künftig primär über den mit Windows ausgelieferten IPP-Druckertreiber ansprechen will.


    Ab Juli wird Windows Ready Print zum Standard

    Im Rahmen der Umsetzung dieser Pläne will Microsoft ab Juli 2026 dafür sorgen, dass bei der Inbetriebnahme von Druckern unter Windows 11 künftig immer Windows Ready Print als Standard verwendet wird, wenn dies von den jeweiligen Geräten unterstützt wird. Dabei sollen aber einige Ausnahmen greifen.

    Weil nicht in allen Nutzungsumgebungen sofort mit Windows Ready Print gearbeitet werden kann, will man den Anwendern die Möglichkeit bieten, zwischen der Verwendung von Windows Ready Print oder einem klassischen Treiber des jeweiligen Druckerherstellers zu wählen. Die Nutzer sollen über die Druckereinstellungen von Windows zwischen den beiden Optionen wählen können, heißt es dazu von Microsoft.

    Die dabei gewählte Einstellung gilt nur bei der Installation neuer Drucker und lässt sich durch Administratoren bei Bedarf über die Gruppenrichtlinien verändern. Auf diesem Weg können IT-Admins bei Bedarf die Verwendung von Windows Ready Print in ihrer gesamten Organisation unterbinden.

    Microsoft will mit der Standardisierung von Windows Ready Print dafür sorgen, dass die Abhängigkeit von alten Druckertreibern der jeweiligen Gerätehersteller abnimmt und die Inbetriebnahme neuer Geräte in Verbindung mit Windows-PCs deutlich einfacher wird. Noch muss sich allerdings zeigen, inwiefern dies tatsächlich Vorteile für die Nutzer mit sich bringt.

    Zusammenfassung
    • Microsoft hat mit der Auslieferung von Windows 11 Build 263008553 im Experimental-Kanal begonnen
    • Windows Ready Print ist der neue Name für die bisherige Modern Print Platform von Microsoft
    • Microsoft stellt die Bereitstellung von Druckertreibern über Windows Update ein
    • Zukünftig sollen Drucker primär über das Internet Printing Protocol und den IPP-Treiber von Windows angesprochen werden
    • Ab Juli 2026 wird Windows Ready Print zum Standard für die Druckereinrichtung unter Windows 11
    • Nutzer können in den Druckereinstellungen zwischen Ready Print und klassischen Hersteller-Treibern wählen
    • IT-Administratoren können die Nutzung von Ready Print über Gruppenrichtlinien unterbinden

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