Chaos: Drohnen legen Flughafen London-Gatwick seit gestern lahm
An den Tagen vor Weihnachten ist auf den großen europäischen Flughäfen eine Menge los. Und selbst kleinere Störungen können hier schnell zu großem Chaos führen. Und genau das ist nun in London passiert. Der Flugbetrieb am Flughafen Gatwick musste aufgrund von Drohnen ausgesetzt werden und tausende Passagiere kamen erst mal nicht weiter.
Am gestrigen Abend wurde erstmals vermeldet, dass der Flugverkehr unterbrochen ist. Der Grund seien Drohnen über der Landebahn. Zwischenzeitlich hieß es zwar, das Problem sei behoben - doch ging es kurz danach direkt weiter. Auch am heutigen Morgen flogen wieder ferngesteuerte Systeme im Bereich von Startbahn und Rollfeld.
Mehrere Polizeieinheiten mit Helikopter-Unterstützung suchten über Stunden nach dem Betreiber der Drohnen. Doch fündig wurde man offenbar nicht. Zwischenzeitlich wurde überlegt, die Flieger einfach mit Schrotschüssen aus der Luft zu holen, das wurde aber wieder verworfen, weil man nicht noch Unbeteiligte durch eventuell zu weit fliegende Geschosse gefährden wollte.
Aus welchen Motiven der Drohnenpilot handelt, ist unterdessen noch völlig unklar. Fest steht, dass er mit harten Strafen rechnen muss. Neue gesetzliche Regelungen verlangen ohnehin schon einen Mindestabstand von einem Kilometer. Bis zu fünf Jahre Haft kann es für die Gefährdung des Flugbetriebs geben. Des weiteren ist durchaus auch damit zu rechnen, dass der Vorfall weiteres Futter für jene bieten wird, die den privaten Betrieb von Drohnen ohnehin noch sehr viel stärker regulieren wollen.
Mehrere Polizeieinheiten mit Helikopter-Unterstützung suchten über Stunden nach dem Betreiber der Drohnen. Doch fündig wurde man offenbar nicht. Zwischenzeitlich wurde überlegt, die Flieger einfach mit Schrotschüssen aus der Luft zu holen, das wurde aber wieder verworfen, weil man nicht noch Unbeteiligte durch eventuell zu weit fliegende Geschosse gefährden wollte.
Ein Ende ist nicht absehbar
Inzwischen hält der Drohnen-Pilot die Flugsicherung und zahlreiche Mitarbeiter des Flughafens und der Fluggesellschaften seit einem halben Tag in Atem. Immer wieder fordert man Passagiere auf, erst einmal nicht zum Airport zu kommen, da noch nicht einmal absehbar ist, wie und wann man die schon dort gestrandeten Leute in die Luft bekommt. Die Fluggesellschaften arbeiten derweil daran, ihre Kunden möglichst geschickt auf andere Routen umzubuchen.Aus welchen Motiven der Drohnenpilot handelt, ist unterdessen noch völlig unklar. Fest steht, dass er mit harten Strafen rechnen muss. Neue gesetzliche Regelungen verlangen ohnehin schon einen Mindestabstand von einem Kilometer. Bis zu fünf Jahre Haft kann es für die Gefährdung des Flugbetriebs geben. Des weiteren ist durchaus auch damit zu rechnen, dass der Vorfall weiteres Futter für jene bieten wird, die den privaten Betrieb von Drohnen ohnehin noch sehr viel stärker regulieren wollen.
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