HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
Bei der HoverAir Aqua handelt es sich um eine wasserdichte Drohne, die auch aus dem Wasser starten kann. In der Regel sind Drohnenhersteller immer darum bemüht, zu sagen: "Flieg diese Drohne nicht über Wasser." Ein Absturz ins Wasser führt oft zum Totalschaden und sollte tunlichst vermieden werden. Die IP67-zertifizierte Aqua stellt das absolute Gegenteil zur wasserallergischen Drohnentechnik dar.
Laut Hersteller hält die Aqua außerdem Windgeschwindigkeiten von rund 61 km/h stand. Die 55 km/h schnelle Drohne ist mit einem 1/1,28-Zoll-Kamerasensor ausgestattet. Bei horizontalen Zeitlupenaufnahmen erreicht die Aqua bis zu 4K bei 100 fps. Vertikale Videos sind in 4K mit bis zu 30 fps möglich. Mit 128 GB bietet die Aqua doppelt so viel internen Speicher wie die X1 ProMax und viermal so viel wie die X1 Pro. Das hat einen guten Grund: Die HoverAir Aqua verzichtet gänzlich auf einen SD-Kartenslot.
Die HoverAir Aqua kommt in einem schicken Orange daher. Damit kann man sie sowohl im Wasser als auch an Land besonders gut erkennen. Eine ähnliche Farbgebung kennt man auch von Rettungsringen oder Bojen. Die Rotoren sind nicht vollständig verkleidet, wie etwa bei der HoverAir X1 ProMax. Das neue Design ermöglicht es der Drohne, sich im Wasser zu drehen, durch Wasserfontänen zu fliegen und aus dem Wasser zu starten. Anders als die anderen HoverAir-Drohnen verfügt sie über ein Display, das die aktuelle Aufnahme anzeigen kann. Was unser Kollege Timm Mohn besonders praktisch findet: Über das Display lassen sich auch bereits abgeschlossene Aufnahmen betrachten. Es steht zu erwarten, dass eine eventuelle X2 ProMax ebenfalls über ein solches Display verfügen könnte. Gesteuert wird die Anzeige über die Buttons unter dem Display.
Die wasserabweisenden Eigenschaften setzen sich auch beim übrigen Lieferumfang der Fly-More-Combo fort: Die Akkus werden in sicheren Behältern geliefert, die sich zugleich zur trockenen Aufbewahrung eignen. Um das Eindringen von Wasser in die Akkutasche zu vermeiden, ist diese doppelt verschlossen. Ausgebaut sind die Akkus selbst nicht wasserdicht und sollten deshalb in den beiliegenden wasserdichten Taschen aufbewahrt werden. Ein Akku ermöglicht eine Flugzeit von 23 Minuten. Das Fly-More-Paket enthält insgesamt drei Akkus. Mit diesen ergibt sich eine theoretische Gesamtflugzeit von bis zu 69 Minuten.
Der Fly-More-Lieferumfang beinhaltet ein Dual-Ladegerät, mit dem zwei Akkus gleichzeitig geladen werden können. Der dritte Akku hingegen kann zur gleichen Zeit in der Drohne geladen werden. Die Ladestation verfügt für jeden Akku über eine Akkuanzeige, sodass man den aktuellen Ladefortschritt jederzeit überprüfen kann. Geladen werden die Akkus über ein USB-C-Kabel. Allerdings liegt der Fly-More-Combo nur ein USB-C-Kabel bei. Der Ladeport der Drohne befindet sich an deren Unterseite. Er ist unter einer Sicherung versteckt, die mit etwas Kraft angehoben werden muss. Die strenge Abdichtung ermöglicht einen sicheren Kontakt mit der Wasseroberfläche.
Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung namens Lighthouse enthalten. Über diese kann die Drohne gestartet, zum Startpunkt zurückgerufen und gesteuert werden. Die maximale Reichweite beträgt laut Hersteller 100 Meter. Für eine möglichst zuverlässige Verbindung sollte die Lighthouse am Oberarm getragen und seine Antenne nach oben ausgerichtet werden. Die Lighthouse ist selbst IPX7-zertifiziert und schwimmfähig.
Videos werden wahlweise mit dem H.264- oder H.265-Codec gespeichert. Dabei kann man sich entscheiden, ob man vertikale oder horizontale Aufnahmen erstellen möchte. Beim ersten Start stehen 110 GB interner Speicherplatz zur Verfügung. Wie lange dieser Speicher ausreicht, hängt stark von Auflösung, Bildrate und Codec ab. Erfahrungsgemäß werden erstellte Aufnahmen in regelmäßigeren Abständen gesichert und dadurch Speicherplatz freigegeben. Die Wasser-Selfie-Drohne erstellt Fotos mit zwölf Megapixeln im JPEG-Format.
Die HoverAir Aqua ermöglicht Aufnahmen in Situationen, für die die meisten gewöhnlichen Consumer-Drohnen nicht ausgelegt sind. Dazu gehören Flüge in nassen Umgebungen und vor allem durch feuchte Bereiche. Das ermöglicht völlig neue Aufnahmen, bei denen andere Drohnen Schaden nehmen würden. Um die Wasserbeständigkeit zu gewährleisten, besteht beispielsweise das Gimbal-Lager aus Keramik. Da sie dennoch weniger als 250 Gramm wiegt, ist kein Drohnenführerschein erforderlich. Das Fly-More-Paket der HoverAir Aqua ist aktuell für 1499 Euro auf Amazon verfügbar. Es enthält insgesamt drei Akkus sowie die Ladestation. Wer längere Aufnahmesessions plant, dürfte vom Extra-Flugzeit-Paket mit drei Akkus und Dual-Ladestation stark profitieren. Sollte das beiliegende Reparatur-Kit einmal aufgebraucht sein, kann man dieses für 49 Euro nachkaufen.
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Laut Hersteller hält die Aqua außerdem Windgeschwindigkeiten von rund 61 km/h stand. Die 55 km/h schnelle Drohne ist mit einem 1/1,28-Zoll-Kamerasensor ausgestattet. Bei horizontalen Zeitlupenaufnahmen erreicht die Aqua bis zu 4K bei 100 fps. Vertikale Videos sind in 4K mit bis zu 30 fps möglich. Mit 128 GB bietet die Aqua doppelt so viel internen Speicher wie die X1 ProMax und viermal so viel wie die X1 Pro. Das hat einen guten Grund: Die HoverAir Aqua verzichtet gänzlich auf einen SD-Kartenslot.
Die HoverAir Aqua kommt in einem schicken Orange daher. Damit kann man sie sowohl im Wasser als auch an Land besonders gut erkennen. Eine ähnliche Farbgebung kennt man auch von Rettungsringen oder Bojen. Die Rotoren sind nicht vollständig verkleidet, wie etwa bei der HoverAir X1 ProMax. Das neue Design ermöglicht es der Drohne, sich im Wasser zu drehen, durch Wasserfontänen zu fliegen und aus dem Wasser zu starten. Anders als die anderen HoverAir-Drohnen verfügt sie über ein Display, das die aktuelle Aufnahme anzeigen kann. Was unser Kollege Timm Mohn besonders praktisch findet: Über das Display lassen sich auch bereits abgeschlossene Aufnahmen betrachten. Es steht zu erwarten, dass eine eventuelle X2 ProMax ebenfalls über ein solches Display verfügen könnte. Gesteuert wird die Anzeige über die Buttons unter dem Display.
Die wasserabweisenden Eigenschaften setzen sich auch beim übrigen Lieferumfang der Fly-More-Combo fort: Die Akkus werden in sicheren Behältern geliefert, die sich zugleich zur trockenen Aufbewahrung eignen. Um das Eindringen von Wasser in die Akkutasche zu vermeiden, ist diese doppelt verschlossen. Ausgebaut sind die Akkus selbst nicht wasserdicht und sollten deshalb in den beiliegenden wasserdichten Taschen aufbewahrt werden. Ein Akku ermöglicht eine Flugzeit von 23 Minuten. Das Fly-More-Paket enthält insgesamt drei Akkus. Mit diesen ergibt sich eine theoretische Gesamtflugzeit von bis zu 69 Minuten.
Der Fly-More-Lieferumfang beinhaltet ein Dual-Ladegerät, mit dem zwei Akkus gleichzeitig geladen werden können. Der dritte Akku hingegen kann zur gleichen Zeit in der Drohne geladen werden. Die Ladestation verfügt für jeden Akku über eine Akkuanzeige, sodass man den aktuellen Ladefortschritt jederzeit überprüfen kann. Geladen werden die Akkus über ein USB-C-Kabel. Allerdings liegt der Fly-More-Combo nur ein USB-C-Kabel bei. Der Ladeport der Drohne befindet sich an deren Unterseite. Er ist unter einer Sicherung versteckt, die mit etwas Kraft angehoben werden muss. Die strenge Abdichtung ermöglicht einen sicheren Kontakt mit der Wasseroberfläche.
Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung namens Lighthouse enthalten. Über diese kann die Drohne gestartet, zum Startpunkt zurückgerufen und gesteuert werden. Die maximale Reichweite beträgt laut Hersteller 100 Meter. Für eine möglichst zuverlässige Verbindung sollte die Lighthouse am Oberarm getragen und seine Antenne nach oben ausgerichtet werden. Die Lighthouse ist selbst IPX7-zertifiziert und schwimmfähig.
Für Profis und Einsteiger
Die Drohne richtet sich klar sowohl an Profis als auch an Einsteiger: Alle Flugmodi sind in der App gut erklärt und werden auf dem Display nochmals dargestellt. Beim Fliegen sollte man im Hinterkopf behalten: Sie verfügt zwar über eine Kamera an der Unterseite, aber nicht über Sensoren auf der linken und rechten Seite oder auf der Rückseite. Die Aqua ist keine Indoor-Drohne: Das Handbuch erwähnt explizit, dass man sie nicht in geschlossenen Räumen aufsteigen lassen sollte. Anders als bei der HoverAir X1 ist bei der Aqua nach einem Dreh etwas Nachsorge notwendig. Der Hersteller hat hierfür ein YouTube-Video erstellt. Die Linse besitzt eine wasserabweisende Beschichtung und eine Beheizung, die das Beschlagen reduzieren soll. Nach dem Einsatz sollten Drohne und Akku sorgfältig abgetrocknet werden. Nach Flügen in Salzwasser muss die Aqua zusätzlich mit Süßwasser abgespült werden. Damit wird auch verhindert, dass sich Sand oder Ähnliches in der Aqua absetzt.Videos werden wahlweise mit dem H.264- oder H.265-Codec gespeichert. Dabei kann man sich entscheiden, ob man vertikale oder horizontale Aufnahmen erstellen möchte. Beim ersten Start stehen 110 GB interner Speicherplatz zur Verfügung. Wie lange dieser Speicher ausreicht, hängt stark von Auflösung, Bildrate und Codec ab. Erfahrungsgemäß werden erstellte Aufnahmen in regelmäßigeren Abständen gesichert und dadurch Speicherplatz freigegeben. Die Wasser-Selfie-Drohne erstellt Fotos mit zwölf Megapixeln im JPEG-Format.
Die HoverAir Aqua ermöglicht Aufnahmen in Situationen, für die die meisten gewöhnlichen Consumer-Drohnen nicht ausgelegt sind. Dazu gehören Flüge in nassen Umgebungen und vor allem durch feuchte Bereiche. Das ermöglicht völlig neue Aufnahmen, bei denen andere Drohnen Schaden nehmen würden. Um die Wasserbeständigkeit zu gewährleisten, besteht beispielsweise das Gimbal-Lager aus Keramik. Da sie dennoch weniger als 250 Gramm wiegt, ist kein Drohnenführerschein erforderlich. Das Fly-More-Paket der HoverAir Aqua ist aktuell für 1499 Euro auf Amazon verfügbar. Es enthält insgesamt drei Akkus sowie die Ladestation. Wer längere Aufnahmesessions plant, dürfte vom Extra-Flugzeit-Paket mit drei Akkus und Dual-Ladestation stark profitieren. Sollte das beiliegende Reparatur-Kit einmal aufgebraucht sein, kann man dieses für 49 Euro nachkaufen.
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