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DuckDuckGo verkauft erfolgreich völlig funktionslose 'Smartglasses'

Als Antwort auf umstrittene Smartglasses bringt Suchmaschinen­anbieter DuckDuckGo mit einem Augenzwinkern ein Gegenmodell auf den Markt. Die Brille des Unternehmens verzichtet komplett auf Kameras sowie KI und setzt ein Zeichen für mehr Privatsphäre.
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DuckDuckGo
  • DuckDuckGo bringt analoge Sonnenbrille als Protest gegen Datenbrillen
  • Die Sonnenbrille wurde mit dem Brillenhersteller Knockaround entworfen
  • Zu den Features gehören unendliche Akkulaufzeit und ein 24/7-Offline-Modus
  • Das Ziel ist Kritik an zunehmender Überwachung durch Smart Glasses
  • Die Sonnenbrille war nach wenigen Tagen bereits ausverkauft

Analoges Statement gegen Datenbrillen

DuckDuckGo bietet mittlerweile mehr als nur eine auf Privatsphäre fokussierte Suchmaschine, die KI-Inhalte ausblenden kann und anonymen Zugang zu mehreren Chatbots gewährt. So stellt das Unternehmen auch einen eigenen Browser zur Verfügung, der etwa YouTube-Werbung blockiert. Nun hat die US-Firma als Antwort auf die stark kritisierten Smartglasses von Meta mit einem Augenzwinkern eine eigene Interpretation des Wearables auf den Markt gebracht, begleitet von einem passenden Werbespot.

Bei dem Produkt handelt es sich um eine ganz gewöhnliche Sonnenbrille, die in Zusammenarbeit mit dem Brillenhersteller Knockaround entstand. Für 35 Dollar (etwa 30 Euro) erhalten Käufer ein mattschwarzes Gestell mit polarisierten Gläsern, UV400-Schutz und einem stoßfesten Design.


Das Datenblatt liest sich wie eine Satire: Die Akkulaufzeit sei unendlich, Kameras fehlten komplett und ein Offline-Modus sei dauerhaft aktiv. Ziel der Aktion ist es, auf die zunehmende Überwachung durch tragbare Technik aufmerksam zu machen und ein Zeichen für den Datenschutz zu setzen.

Satire trifft einen Nerv

Viele Nutzer reagierten zunächst ungläubig auf die Ankündigung, sodass das Unternehmen die Echtheit des Produkts bestätigen musste. Wie DuckDuckGo auf X mit seinem Werbespot erklärte, handelt es sich tatsächlich um ein echtes Angebot.

Hintergrund der Aktion sind die Ray-Ban-Brillen von Meta, die Videos und Daten mittels künstlicher Intelligenz verarbeiten lassen. Kritiker bezeichnen die smarten Brillen oft als Überwachungsinstrument, da sie unbemerktes Filmen von Passanten im Alltag ermöglichen. DuckDuckGo greift jetzt die wachsende Skepsis gegenüber großen Technologiekonzernen und dem aktuellen KI-Boom auf. Mit der Sonnenbrille positioniert sich der Konzern auf humorvolle Weise als konkreter Gegenentwurf zur schleichenden Datensammlung durch scheinbar harmlose Alltagsgegenstände.

Der Ansatz scheint bei der Zielgruppe zu funktionieren. Innerhalb weniger Tage war die Sonnenbrille ausverkauft.

Was haltet ihr von der Protestaktion gegen smarte Datenbrillen? Ganz nach eurem Geschmack, oder alberner Blödsinn? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

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Felix Krauth

Redakteur für Windows & Hardware

War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.

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