Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test

Beim Aiper Scuba V3 handelt es sich um einen Poolroboter für Pools mit einer Fläche von bis zu 200 m². Der Roboter reinigt neben dem Boden und den Wänden auch die Wasserlinie. Für ein gutes Reinigungsergebnis soll die hauseigene KI sorgen. Diese erkennt über 20 Arten von Schmutz und sorgt dafür, dass der Scuba V3 auf den richtigen Wegen durch den Pool geleitet wird, um Blätter und andere Verschmutzungen sorgfältig und zügig aufzusammeln.

Die Verpackung verrät bereits, was der V3 unter anderem alles aufsammelt: Blätter, Sand und Kies. Schaltet man den Roboter zum ersten Mal ein, sollte man am besten das Smartphone bereithalten. Über die Aiper-App können dem Roboter bereits viele Informationen über den Pool vermittelt und Updates eingespielt werden. Nutzer werden über die App fortlaufend über den Stand der Reinigung informiert und können diese auch über die Aiper-App starten.

Um an den Scuba V3 zu gelangen, muss zunächst der Versandkarton geöffnet werden. Anschließend hat man Zugriff auf den eigentlichen Karton. Unser Kollege Timm Mohn empfiehlt, die Originalverpackung nicht zu entsorgen, sondern diese für die Einlagerung im Winter zu verwenden. Hat man nicht gerade einen Indoor-Pool, dürfte der V3 spätestens im Oktober in den Winterschlaf gehen. In der Box befindet sich zunächst eine große Schnellanleitung. Darin wird direkt erklärt, für welches Szenario sich welche Filterbox-Kombination lohnt. Denn zum Saisonstart sollte man nur die Filterbox ohne den MicroMesh-Filter einsetzen, um eine Grundreinigung durchzuführen. Sollte man einen Keramikpool haben, liefert der Hersteller passende Aufstiegshilfen mit.
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Der Roboter selbst wird gut verpackt geliefert. Die meisten Bestandteile sind zusätzlich noch einmal mit einer Schutzfolie überzogen. Der Scuba V3 fährt auf zwei Raupen. Diese sind nicht unterteilt. An der Front befinden sich die Sensoren für die KI-Vision. Diese soll aktiv dazu beitragen, die Gesamtreinigungszeit zu verringern. Die KI sucht zunächst gezielt nach grobem Schmutz und beseitigt diesen. Im zweiten Schritt werden dann feinere Verschmutzungen entfernt. An der Vorder- und Rückseite sitzen jeweils zwei Walzenbürsten. Diese bieten eine starke Haftung und einen guten Vortrieb auf glatten Flächen sowie einen besseren Kontakt bei Fugen und Unebenheiten. Außerdem wird der gelöste Schmutz über die Walzenbürsten zur Ansaugöffnung in der Mitte des Roboters bewegt.

Vor dem Laden trocknen!

Ebenfalls auf der Unterseite des Roboters sichtbar sind die Kontakte für das kabellose Aufladen des V3. Der V3 wird mit einem 68-Watt-Netzteil mit Strom versorgt. Dieses ist IP67-zertifiziert. Der Roboter soll laut Anleitung dennoch vor dem Laden trocknen. Der Roboter kann dann einfach auf dem Dock abgelegt und geladen werden. Im Auslieferungszustand ist die Ladestation flach, was der Einlagerung im Winter zugutekommt. Für den Betrieb kann die Ladestation allerdings aufgestellt werden. Zu beachten ist: Während das Netzteil selbst wasserdicht ist, sind es die Kontakte der Ladebuchse nicht. Daher stammt auch der Hinweis, dass der Roboter trocken sein soll, bevor es ans Laden geht.

Nach einer Reinigung lässt sich der Filterkorb auf der Oberseite leicht entfernen. Ab Werk sind beide Filter installiert, also der feine und der grobe Filter. Ersterer lässt sich jedoch leicht entfernen, wenn eine grobe Reinigung des Pools ansteht. Den Unterschied zwischen beiden Filtern sieht man direkt, wenn man den feinen Filtereinsatz herausnimmt. Beide Filter können nach einer Reinigung geleert und abgespritzt werden.

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Der Aiper Scuba V3 ist aktuell für 899 Euro auf Amazon verfügbar. Damit liegt der aktuelle Preis deutlich unter der UVP, die Amazon mit 1299 Euro angibt. Tagesaktuell lässt sich außerdem ein 5-Prozent-Gutschein einlösen, der den Einkaufspreis weiter reduziert. Die 5 Prozent entsprechen einem Rabatt von 44,95 Euro. Der Endpreis liegt in diesem Fall bei 854,05 Euro.

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