DJI Mavic 2 Enterprise:
Die Drohne für den Rettungseinsatz
DJI hat mit der Mavic 2 Enterprise eine Variante des Quadcopters Mavic 2 Zoom vorgestellt, der für Such- und Rettungsaktionen aber auch für Inspektionen gebaut wurde. Die Drohne kann sogar in der Nähe befindliche Flugzeuge orten. Mitgeliefert wird ein Suchscheinwerfer, ein Lautsprecher und ein Stroboskop.
Allerdings kann aus Gewichtsgründen immer nur eines der Teile auf die Drohne gesteckt werden. Der Scheinwerfer mit zwei LEDs erreicht eine Helligkeit von 2.400 Lumen (26 Watt), der Lautsprecher soll 100 Dezibel laut sein und der Stroboskop-Blitz kann nach Angaben des Herstellers noch in einem Umkreis von 5 Kilometern wahrgenommen werden. Der Lautsprecher wird zur einseitigen Kommunikation aus der Ferne genutzt. Alternativ spielt der Quadcopter ferngesteuert eine von zehn vorab aufgenommenen Nachrichten ab.
Mavic 2 Enterprise
Mit rund 2.000 Dollar ist die DJI Mavic 2 Enterprise samt Zubehör etwas teurer als die Mavic 2 Zoom, die in den USA rund 1.250 Dollar kostet. Einen Europreis nannte der chinesische Drohnenhersteller noch nicht.
Mehr Speicher und Passwortsicherung
Der eingebaute Speicher der Drohne wurde von 8 auf 24 Gigabyte erhöht, damit auch längere Videos und viele Fotos aufgezeichnet werden können. Um die Datensicherheit zu erhöhen, hat DJI der Mavic 2 Enterprise einen optionalen Passwortschutz verpasst, mit dem verhindert werden kann, dass der Finder der Drohne ihren Speicher auslesen oder sie starten beziehungsweise fliegen kann. Die als OcuSync 2 bezeichnete Funktechnik soll eine Reichweite von bis zu 8 Kilometern vom Piloten aus ermöglichen.
Mavic 2 Enterprise
Drohnenpilot kann Flugzeuge erkennen
Ein weiteres Highlight ist die AirSense-Technik von DJI: Ein integrierter Empfänger informiert Drohnenpiloten über die Pilot App in Echtzeit über ADS-B-Signale (Automatic dependent surveillance, automatische Aussendung zugehöriger/abhängiger Beobachtungsdaten) vom Flugzeugen in der Nähe. Diese Information soll Unfälle verhindern.4K-Videos und zweifach Zoom-Objektiv
Nach Herstellerangaben ist die Enterprise-Drohne bis auf eine andere Lackierung ansonsten identisch mit der Mavic 2 Zoom. Die Flugzeit liegt bei unverändert 31 Minuten. Mit der eingebauten Kamera können Videos mit bis zu 4K-Auflösung und 12 Megapixel große Fotos aufgezeichnet werden. Die Kamera ist mit einem 2fach-Zoom mit einem Brennweitenbereich von 24 bis 48 Millimetern (Kleinbild) ausgestattet und wiegt ohne Zubehör 905 Gramm.Mit rund 2.000 Dollar ist die DJI Mavic 2 Enterprise samt Zubehör etwas teurer als die Mavic 2 Zoom, die in den USA rund 1.250 Dollar kostet. Einen Europreis nannte der chinesische Drohnenhersteller noch nicht.
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