Nie wieder landen: Drohnen kriegen per Laser den Akku vollgeladen
Drohnen mit Elektroantrieb sind heutzutage in ihrer Flugleistung noch sehr von der Batterie beschränkt, die den meisten Produkten für Privatleute eine Betriebsdauer von höchstens einer halben Stunde bescheren. Abseits des privaten Flug-Vergnügens feilt das US-Militär mit Herstellern jetzt an einer Technik, die Drohnen im Flug per Laser auftanken soll.
Die Defense Advanced Research Projects Agency, besser bekannt als DARPA hat im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums jetzt ein entsprechendes Projekt mit dem Namen SUPER PBD ins Leben gerufen - "Stand-off Ubiquitous Power/Energy Replenishment - Power Beaming Demo". Hierbei sollen Systeme entstehen, die eine Ladung von Flugobjekten an nahezu fast jedem Ort mit gerichteten Strahlen möglich machen soll. Wie Technologie Review in seiner Online-Ausgabe schreibt, brauche die Technik "nur noch wenige Jahre" zur Serienreife.
Die DARPA und das US-Militär wollen das System so weit entwickeln, dass Drohnen wegen der Stromversorgung theoretisch gar nicht mehr landen müssten. Aktuell gilt es dabei vor allem noch Techniken zu entwickeln, die eine effektive Versorgung der Drohne auch bei Wolken, Regen und Nebel möglich machen. Darüber hinaus muss natürlich gesichert sein, dass die verwendeten Laser keine Gefahr darstellen.
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Drohnen haben bisher einfach noch nicht genügend Ausdauer
Für viele Anwendungen ist die Ausdauer von Drohnen heutzutage noch nicht ausreichend genug, die meisten Modelle müssen nach weniger als einer halben Stunde wieder an die Steckdose. Wie schon so häufig, könnte jetzt einmal mehr das US-Militär mit einer Forschungsarbeit in diesem Gebiet für einen Fortschritt sorgen. Wegen der fehlenden Ausdauer der Elektroantriebe werden autonome Fluggeräte heute oft noch mit regulären Motoren betrieben, jetzt will man aber Techniken entwickeln, die das Laden der Drohnen während des Einsatzes erlaubt.Die Defense Advanced Research Projects Agency, besser bekannt als DARPA hat im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums jetzt ein entsprechendes Projekt mit dem Namen SUPER PBD ins Leben gerufen - "Stand-off Ubiquitous Power/Energy Replenishment - Power Beaming Demo". Hierbei sollen Systeme entstehen, die eine Ladung von Flugobjekten an nahezu fast jedem Ort mit gerichteten Strahlen möglich machen soll. Wie Technologie Review in seiner Online-Ausgabe schreibt, brauche die Technik "nur noch wenige Jahre" zur Serienreife.
Erste Experimente
In ersten Tests mit möglichen Systemen wollen die Wissenschaftler Strom über mehr als zehn Kilometer übertragen haben. Anfang 2019 stehen jetzt erste Flugtests an, bei denen sich die Drohnen dank der Stromversorgung vom Boden rund 5 Stunden in der Luft halten sollen. Die Wissenschaftler richten dabei einen Laser auf Solarzellen, die in den Flügeln der Drohne verbaut sind - aktuell sind dabei Geräte des Herstellers Silent Falcon aus den USA im Einsatz.Die DARPA und das US-Militär wollen das System so weit entwickeln, dass Drohnen wegen der Stromversorgung theoretisch gar nicht mehr landen müssten. Aktuell gilt es dabei vor allem noch Techniken zu entwickeln, die eine effektive Versorgung der Drohne auch bei Wolken, Regen und Nebel möglich machen. Darüber hinaus muss natürlich gesichert sein, dass die verwendeten Laser keine Gefahr darstellen.
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