AMD: DirectX 12 wird endlich volles Multi-Core-Potenzial ausschöpfen
Mit Windows 10 wird Microsoft auch eine neue Version der Programmierschnittstellen-Sammlung DirectX veröffentlichen, für Version 12 verspricht das Redmonder Unternehmen auch zahlreiche Verbesserungen. Bekannt ist bisher, dass Entwickler dank Low Level-API bessere Kontrolle über die Grafikkarte bekommen. Laut AMD werde das auch für Mehrkern-CPUs gelten.
Die (wohl auch etwas überspitzte) Ansage von Brad Wardell
Wardell sagte, dass bei DirectX 11 und früheren Versionen immer nur ein Prozessor-Kern die GPU ansprechen konnte. Das hätte aber niemand zugegeben, weder Microsoft noch Intel oder AMD wollten laut Wardell eingestehen, dass DirectX 11 "extrem unfähig" sei, Mehrkern-Architekturen effektiv zu nutzen, was sich aber mit DX12 endlich ändern werde.
Er meinte, dass er diesbezüglich zuletzt zahlreiche Treffen mit Microsoft, AMD und "ein wenig" auch mit Intel und Nvidia gehabt habe. Dabei stellte sich heraus, dass die CPU endlich in der Lage sei, simultan die GPU anzusprechen. Gleichzeitig seien aber alle Beteiligten ein wenig "zickig" deswegen und wollen das nicht an die große Glocke hängen.
Command Buffer in DirectX 11...
...im Vergleich zu DirectX 12
AMD hat die Gelegenheit ergriffen und das nun doch zugegeben, auch weil man das Zitat des Stardock-Chefs für eine eigene Präsentation verwendet hat. Dabei zeigt man den Vergleich der Leistung, die Mehrkern-Prozessoren bei DirectX 11 und 12 liefern, die Ergebnisse sprechen für sich.
Die AMD-Grafiken zeigen allerdings auch, dass Wardell auch etwas überspitzt hat: Denn bei DX11 war es nicht der Fall, dass ausschließlich ein Kern mit dem Workload beschäftigt war, allerdings sehr wohl die größte Last zu tragen hatte (bei acht Kernen waren lediglich zwei Kerne vollständig unbeschäftigt). DX12 verteilt die Arbeit jedoch wesentlich effektiver, was auch einen satten Performance-Schub zur Folge hat.
Flaschenhals
Laut dem Halbleiter-Hersteller AMD werde die Veröffentlichung von DirectX 12 einen riesigen Fortschritt darstellen, da damit endlich ein signifikanter Flaschenhals eliminiert werde: Das Unternehmen beruft sich dabei u. a. auf ein Interview mit Brad Wardell, dem CEO des Software-Entwicklers Stardock, wie ZDNet berichtet (via WinBeta).
Die (wohl auch etwas überspitzte) Ansage von Brad Wardell
Wardell sagte, dass bei DirectX 11 und früheren Versionen immer nur ein Prozessor-Kern die GPU ansprechen konnte. Das hätte aber niemand zugegeben, weder Microsoft noch Intel oder AMD wollten laut Wardell eingestehen, dass DirectX 11 "extrem unfähig" sei, Mehrkern-Architekturen effektiv zu nutzen, was sich aber mit DX12 endlich ändern werde.
Er meinte, dass er diesbezüglich zuletzt zahlreiche Treffen mit Microsoft, AMD und "ein wenig" auch mit Intel und Nvidia gehabt habe. Dabei stellte sich heraus, dass die CPU endlich in der Lage sei, simultan die GPU anzusprechen. Gleichzeitig seien aber alle Beteiligten ein wenig "zickig" deswegen und wollen das nicht an die große Glocke hängen.
Command Buffer in DirectX 11...
...im Vergleich zu DirectX 12
Mehrkern-CPUs für Spiele bisher "nutzlos"
Denn das würde bedeuten, dass man auch bekannt geben müsste, dass viele Jahre nur ein Prozessor- Kern Zugriff auf die GPU hatte. Wardell: "Niemand will zugeben: 'Ach übrigens, kennt ihr Multi-Core-CPU? Sie war für eure Spiele nutzlos."AMD hat die Gelegenheit ergriffen und das nun doch zugegeben, auch weil man das Zitat des Stardock-Chefs für eine eigene Präsentation verwendet hat. Dabei zeigt man den Vergleich der Leistung, die Mehrkern-Prozessoren bei DirectX 11 und 12 liefern, die Ergebnisse sprechen für sich.
Die AMD-Grafiken zeigen allerdings auch, dass Wardell auch etwas überspitzt hat: Denn bei DX11 war es nicht der Fall, dass ausschließlich ein Kern mit dem Workload beschäftigt war, allerdings sehr wohl die größte Last zu tragen hatte (bei acht Kernen waren lediglich zwei Kerne vollständig unbeschäftigt). DX12 verteilt die Arbeit jedoch wesentlich effektiver, was auch einen satten Performance-Schub zur Folge hat.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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