AMD geht es inzwischen noch viel schlechter als schlecht
Dem Intel-Konkurrenten AMD geht es schon seit Längerem nicht besonders gut, doch nun ist die Entwicklung auf einem neuen Tiefpunkt angekommen. Das Unternehmen leidet extrem unter der Flaute auf dem PC-Markt und der Mangel an lohnenswerten neuen Produkten trägt nicht gerade zur Entspannung bei.
Das führte nun dazu, dass das Unternehmen erneut einen deutlichen Umsatzeinbruch verbuchen musste. So schlechte Einnahmen wurden zum letzten Mal vor über zehn Jahren verzeichnet. 1,03 Milliarden Dollar waren es letztlich im zweiten Geschäftsquartal und damit noch einmal satte 26 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Der Umsatz lag damit sogar noch unter dem schon nicht besonders optimistischen Wert von 1,05 Milliarden Dollar, auf den die Analysten im Vorfeld spekuliert hatten. Im Ergebnis stand dann ein Verlust von 180 Millionen Dollar unter dem Strich. Statt der erwarteten 5 Cent Fehlbetrag pro Aktie waren es so letztlich 9 Cent.
Firmenchefin Lisa Su betonte bei der Präsentation der Bilanzen, dass man sich weniger mit der Vergangenheit aufhalten und stattdessen in die Zukunft schauen wolle. Es gehe darum, gute Produkte herzustellen, die Beziehungen zu den Kunden zu festigen und die Geschäftsstrukturen zu verschlanken. So soll die zweite Hälfte des Geschäftsjahres besser ausfallen. Angesicht der aktuellen Ergebnisse und der Gesamtsituation des Unternehmens klingt dies allerdings eher nach Durchhalteparolen als nach einem Plan.
Fast noch ein Lichtblick ist das Geschäft abseits des klassischen Verbrauchermarktes. In diesem sind die Server-Chips, aber auch die Lizenzgebühren für die Prozessoren der aktuellen Spielekonsolen angesiedelt. Der Umsatz ging hier im Jahresvergleich "nur" um 7 Prozent zurück, während die Ausgaben für die Entwicklung immer weiter steigen.
Richtig schlimm sieht es hingegen bei PC-Prozessoren und Grafikchips aus. Beides verkauft sich derzeit extrem schlecht und AMD musste hier einen Umsatzeinbruch um satte 38 Prozent hinnehmen. Angesichts dieser Lage ist es kaum ein Wunder, dass AMD aktuell als heißer Übernahmekandidat gehandelt wird. Etwas besseres könnte dem Unternehmen vermutlich kaum noch passieren.
Der Umsatz lag damit sogar noch unter dem schon nicht besonders optimistischen Wert von 1,05 Milliarden Dollar, auf den die Analysten im Vorfeld spekuliert hatten. Im Ergebnis stand dann ein Verlust von 180 Millionen Dollar unter dem Strich. Statt der erwarteten 5 Cent Fehlbetrag pro Aktie waren es so letztlich 9 Cent.
Firmenchefin Lisa Su betonte bei der Präsentation der Bilanzen, dass man sich weniger mit der Vergangenheit aufhalten und stattdessen in die Zukunft schauen wolle. Es gehe darum, gute Produkte herzustellen, die Beziehungen zu den Kunden zu festigen und die Geschäftsstrukturen zu verschlanken. So soll die zweite Hälfte des Geschäftsjahres besser ausfallen. Angesicht der aktuellen Ergebnisse und der Gesamtsituation des Unternehmens klingt dies allerdings eher nach Durchhalteparolen als nach einem Plan.
Fast noch ein Lichtblick ist das Geschäft abseits des klassischen Verbrauchermarktes. In diesem sind die Server-Chips, aber auch die Lizenzgebühren für die Prozessoren der aktuellen Spielekonsolen angesiedelt. Der Umsatz ging hier im Jahresvergleich "nur" um 7 Prozent zurück, während die Ausgaben für die Entwicklung immer weiter steigen.
Richtig schlimm sieht es hingegen bei PC-Prozessoren und Grafikchips aus. Beides verkauft sich derzeit extrem schlecht und AMD musste hier einen Umsatzeinbruch um satte 38 Prozent hinnehmen. Angesichts dieser Lage ist es kaum ein Wunder, dass AMD aktuell als heißer Übernahmekandidat gehandelt wird. Etwas besseres könnte dem Unternehmen vermutlich kaum noch passieren.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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