Xbox One: Grund für TV-Ruckeln ist das 50Hz-Signal
Nutzer aus ganz Europa, die nun eine Xbox One zu Hause stehen haben, mussten bei der von Microsoft intensiv beworbenen TV-Funktion eine herbe Enttäuschung erleben: Das unangenehm ruckelnde Fernsehbild. Grund dafür sind unterschiedliche Standards.
Auch in unserem Test der Xbox One konnten wir feststellen, dass die Konsole beim HD-Fernsehen sichtbar ruckelt, vor allem bei schnellen Bewegungen wie bei einer Fußball-Übertragung. Nachdem zunächst nicht auszuschließen war, dass es ein spezifisches Receiver-Problem sein könnte, steht mittlerweile fest, dass es allen europäischen Xbox-One-Besitzern so geht.
Siehe auch: Xbox One im Test - Ein holpriger Start in die Zukunft
Wie die Seite HDTVtest schreibt ist aufgrund technischer Unterschiede zwischen den USA und Europa auch kein Xbox-One-Besitzer auf unserem Kontinent davon ausgenommen. Das liegt an der Übertragung es Signals: In den USA sind 60 Hertz Standard, bei uns sind es hingegen 50Hz.
Das hat mit den Unterschieden aus der Analog-Ära und der Verwendung von PAL (bzw. auch SECAM) in Europa und NTSC in den USA zu tun. Die native Framerate der Xbox One orientiert sich allerdings am US-Standard, der mit 60Hz läuft. Wenn man nun ein 50Hz-Signal auf einem 60Hz-System einblenden will, dann muss das System eine sogenannte Frame Rate Conversion durchführen.
Dabei kann es zu den erwähnten Rucklern kommen, das hängt von der Umsetzung der Umwandlung sowie dem Video-Ausgangsmaterial (720p oder 1080i) ab. Das führt dazu, dass Frames immer wieder ausgelassen werden, das Bild also nicht sauber ist. Besonders sichtbar ist es in schnelleren Kameraschwenks, laut HDTVtest tritt das vor allem bei den auch von uns beanstandeten Fußball-Übertragungen auf.
Derzeit können Xbox-One-Besitzer nur hoffen, dass Microsoft alsbald ein Update nachreicht, das das Problem behebt. Das sollte auch im Full-Screen-Modus möglich sein, für die Snap-Ansicht sei laut HDTVtest eine völlig ruckelfreie Umsetzung aber "sehr unwahrscheinlich", da der Bildschirm nicht zwei unterschiedliche Bildwiederholraten anzeigen kann (da die Konsole auch weiterhin mit 60Hz arbeiten wird).
Vielen Dank an WinFuture-Leser wertzuiop123 für den Hinweis!
Siehe auch: Xbox One im Test - Ein holpriger Start in die Zukunft
Wie die Seite HDTVtest schreibt ist aufgrund technischer Unterschiede zwischen den USA und Europa auch kein Xbox-One-Besitzer auf unserem Kontinent davon ausgenommen. Das liegt an der Übertragung es Signals: In den USA sind 60 Hertz Standard, bei uns sind es hingegen 50Hz.
Das hat mit den Unterschieden aus der Analog-Ära und der Verwendung von PAL (bzw. auch SECAM) in Europa und NTSC in den USA zu tun. Die native Framerate der Xbox One orientiert sich allerdings am US-Standard, der mit 60Hz läuft. Wenn man nun ein 50Hz-Signal auf einem 60Hz-System einblenden will, dann muss das System eine sogenannte Frame Rate Conversion durchführen.
Dabei kann es zu den erwähnten Rucklern kommen, das hängt von der Umsetzung der Umwandlung sowie dem Video-Ausgangsmaterial (720p oder 1080i) ab. Das führt dazu, dass Frames immer wieder ausgelassen werden, das Bild also nicht sauber ist. Besonders sichtbar ist es in schnelleren Kameraschwenks, laut HDTVtest tritt das vor allem bei den auch von uns beanstandeten Fußball-Übertragungen auf.
Derzeit können Xbox-One-Besitzer nur hoffen, dass Microsoft alsbald ein Update nachreicht, das das Problem behebt. Das sollte auch im Full-Screen-Modus möglich sein, für die Snap-Ansicht sei laut HDTVtest eine völlig ruckelfreie Umsetzung aber "sehr unwahrscheinlich", da der Bildschirm nicht zwei unterschiedliche Bildwiederholraten anzeigen kann (da die Konsole auch weiterhin mit 60Hz arbeiten wird).
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