Xbox One: Trolle werden letztlich mit Trollen spielen
Bereits auf der Xbox 360 kann man Spieler, denen man bei Online-Games begegnet, mit Sternen bewerten. Konsequenzen hatte das bisher aber keine. Dieses Ruf-System behält man auf der Xbox One bei und erweitert es sogar.
Gegenüber dem britischen offiziellen Xbox-Magazin (OXM) hat Microsoft-Produktmanager Mike Lavin Details zum Reputation-System auf der kommenden Next-Generation-Konsole Xbox One verraten (via The Verge). Demnach soll der Ruf eines Spielers nicht mehr kosmetisch sein, sondern konkrete Folgen haben.
Und zwar verriet Lavin, dass man dadurch im Prinzip die Trolle von der breiten Masse der Nutzer, die sich bei Online-Games zu benehmen wissen, trennen will. Für die eigene Freundesliste spielt das keine Rolle, da man diese bewusst anlegt. Wenn man aber bei zufälligen Online-Begegnungen Spieler trifft, die über den Sprach-Chat andere beleidigen oder die Nutzer schikanieren, dann wird man diese bewerten können, was dann auch Konsequenzen haben wird.
Wer im Verlauf seiner Xbox-One-"Karriere" von seinen Mitspielern konstant viele negative Bewertungen erhält, wird im Verlauf der Zeit in Multiplayer-Partien immer häufiger mit anderen derartigen Gamern platziert werden. Kurz: Trolle werden dann nur noch mit anderen Trollen spielen dürfen.
Das System soll allerdings nicht ausschließlich auf den Nutzerbewertungen basieren, da man organisierte (Rache-)Aktionen und so etwas wie Rufmordkampagnen vermeiden will. Weitere Faktoren sind etwa das Blockieren von Nutzern, wie oft jemand auf "Stumm" geschaltet wird sowie offizielle Verwarnungen von Moderatoren.
Eine "spezielle Xbox-Hölle soll das System nicht darstellen, so Lavin. Er meint, dass es einige womöglich durchaus vorziehen, mit ähnlichen Spielertypen zu zocken. Er selbst würde aber "nicht unbedingt" mit derartigen Leuten spielen wollen. Es wird allerdings auch Möglichkeiten geben, wieder aus dem Ruf-Keller herauszukommen, vor allem wenn man sich eine Zeit lang nichts mehr zu Schulden kommen lässt.
Und zwar verriet Lavin, dass man dadurch im Prinzip die Trolle von der breiten Masse der Nutzer, die sich bei Online-Games zu benehmen wissen, trennen will. Für die eigene Freundesliste spielt das keine Rolle, da man diese bewusst anlegt. Wenn man aber bei zufälligen Online-Begegnungen Spieler trifft, die über den Sprach-Chat andere beleidigen oder die Nutzer schikanieren, dann wird man diese bewerten können, was dann auch Konsequenzen haben wird.
Wer im Verlauf seiner Xbox-One-"Karriere" von seinen Mitspielern konstant viele negative Bewertungen erhält, wird im Verlauf der Zeit in Multiplayer-Partien immer häufiger mit anderen derartigen Gamern platziert werden. Kurz: Trolle werden dann nur noch mit anderen Trollen spielen dürfen.
Das System soll allerdings nicht ausschließlich auf den Nutzerbewertungen basieren, da man organisierte (Rache-)Aktionen und so etwas wie Rufmordkampagnen vermeiden will. Weitere Faktoren sind etwa das Blockieren von Nutzern, wie oft jemand auf "Stumm" geschaltet wird sowie offizielle Verwarnungen von Moderatoren.
Eine "spezielle Xbox-Hölle soll das System nicht darstellen, so Lavin. Er meint, dass es einige womöglich durchaus vorziehen, mit ähnlichen Spielertypen zu zocken. Er selbst würde aber "nicht unbedingt" mit derartigen Leuten spielen wollen. Es wird allerdings auch Möglichkeiten geben, wieder aus dem Ruf-Keller herauszukommen, vor allem wenn man sich eine Zeit lang nichts mehr zu Schulden kommen lässt.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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