Luftröhre aus 3D-Drucker rettet Kind vor Ersticken
Ärzten im US-Bundesstaat Ohio ist es gelungen, einem Kleinkind mit einem 3D-Drucker das Leben zu retten. In einem der ersten Versuche konnten sie mit dem Gerät ein Organ replizieren.
Das Kind litt seit der Geburt an einer Fehlentwicklung der Luftröhre. Diese ist gar nicht so selten: Eines von etwa 2.200 Neugeborenen kommt mit dem Problem zur Welt. Meist werden dadurch aber nur Atembeschwerden verursacht, die sich mit der Zeit wieder geben, wenn sich der Körper weiter entwickelt. Denn die Schwierigkeit liegt hier darin, dass sich die Knorpel, die die Luftröhre stützen, zu langsam ausbilden.
Im nun dokumentierten Fall war die Störung aber recht stark ausgeprägt und das Kind war quasi jederzeit dem Risiko ausgesetzt, dass die Luftröhre erneut kollabiert und nicht schnell genug Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Die Folge wäre Ersticken. Die Eltern waren daher bereit, das Risiko eines noch nicht besonders gut erprobten Verfahrens einzugehen, wofür die Forscher von der University of Michigan nach einem Notfall-Antrag auch eine Sondergenehmigung durch die Behörden erhielten, berichteten die Forscher.
Mit einem Computertomographen fertigten die Wissenschaftler ein hochauflösendes Bild der Atemorgane des Kindes an. Auf Basis dessen wurde mit einem 3D-Drucker ein Stützskelett erzeugt, das anschließend mit einer Operation in die Luftröhre integriert wurde und dieser in der nächsten Zeit ausreichend Stabilität geben soll.
Der Eingriff erwies sich als außerordentlicher Erfolg: Direkt nach Abschluss der Operation konnte das anderthalb Jahre alte Kleinkind selbst problemlos atmen. Nach einer dreiwöchigen Beobachtungszeit wurden auch die künstlichen Beatmungssysteme deaktiviert und seitdem sind keine weiteren Probleme mehr aufgetreten.
Als Material setzten die Wissenschaftler in dem Fall ein Biopolymer ein, das sich in wenigen Jahren vollständig im Körper aufgelöst haben soll. Bis dahin sei davon auszugehen, dass das verzögerte Knorpelwachstum ausreichend weit fortgeschritten ist, um die Luftröhre selbst offenzuhalten. Man hofft nun darauf, dass Verfahren schnell in eine allgemeine Praxis zu überführen, da immer wieder Kinder an einer schweren Form dieser Störung sterben und sich die Methode auch einsetzen lässt, um vergleichbare Probleme in anderen Körperteilen zu beheben.
Im nun dokumentierten Fall war die Störung aber recht stark ausgeprägt und das Kind war quasi jederzeit dem Risiko ausgesetzt, dass die Luftröhre erneut kollabiert und nicht schnell genug Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Die Folge wäre Ersticken. Die Eltern waren daher bereit, das Risiko eines noch nicht besonders gut erprobten Verfahrens einzugehen, wofür die Forscher von der University of Michigan nach einem Notfall-Antrag auch eine Sondergenehmigung durch die Behörden erhielten, berichteten die Forscher.
Mit einem Computertomographen fertigten die Wissenschaftler ein hochauflösendes Bild der Atemorgane des Kindes an. Auf Basis dessen wurde mit einem 3D-Drucker ein Stützskelett erzeugt, das anschließend mit einer Operation in die Luftröhre integriert wurde und dieser in der nächsten Zeit ausreichend Stabilität geben soll.
Der Eingriff erwies sich als außerordentlicher Erfolg: Direkt nach Abschluss der Operation konnte das anderthalb Jahre alte Kleinkind selbst problemlos atmen. Nach einer dreiwöchigen Beobachtungszeit wurden auch die künstlichen Beatmungssysteme deaktiviert und seitdem sind keine weiteren Probleme mehr aufgetreten.
Als Material setzten die Wissenschaftler in dem Fall ein Biopolymer ein, das sich in wenigen Jahren vollständig im Körper aufgelöst haben soll. Bis dahin sei davon auszugehen, dass das verzögerte Knorpelwachstum ausreichend weit fortgeschritten ist, um die Luftröhre selbst offenzuhalten. Man hofft nun darauf, dass Verfahren schnell in eine allgemeine Praxis zu überführen, da immer wieder Kinder an einer schweren Form dieser Störung sterben und sich die Methode auch einsetzen lässt, um vergleichbare Probleme in anderen Körperteilen zu beheben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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