Australische Polizei warnt vor 3D-Drucker-Waffen
Die Polizeibehörden des australischen Bundesstaates New South Wales haben per 3D-Drucker hergestellte Waffen getestet und dabei festgestellt, dass diese brandgefährlich sind. Allerdings gilt das vor allem für denjenigen, der die Waffe hält.
Wie die australische Ausgabe von Computerworld berichtet (via Nerdcore), hat die Polizei von New South Wales (NSW) eine offizielle Warnung vor Pistolen aus dem 3D-Drucker veröffentlicht. Dazu habe man sich die Pläne der US-Organisation Defense Distributed besorgt, diese hatte zuvor die "Liberator" genannte Handfeuerwaffe zum Download freigegeben, musste diese aber nach einer Anweisung vom US-Außenministerium, dem Department of State, wieder nach etwa zwei Tagen entfernen.
Bei der Liberator-Pistole kann es zu gefährlichen Fehlzündungen kommen
Die Pläne wurden aber dennoch etwa 100.000 Mal heruntergeladen und sind wohl auch weiterhin in diversen Ecken des Internet zu bekommen. Allerdings hat die Polizei von NSW nun in Tests festgestellt, dass man die Finger davon lassen sollte, zumindest wenn man diese behalten will.
Denn die australischen Behörden haben bei Versuchen mit derartigen Plastikwaffen festgestellt, dass es zu "katastrophalen Fehlzündungen" kommen kann. Dadurch kann der Nutzer schwerwiegende Verletzungen erleiden, heißt es. Derartige Waffen aus dem 3D-Drucker seien in Australien nicht nur verboten, so die Behörden, sondern eben auch "immens gefährlich".
Die Polizei gab an, dass man für diese Versuche 1700 australische Dollar für einen Drucker ausgegeben habe, als Materialkosten für die Waffe wurden 35 Dollar angegeben. Für die Komponenten einer Liberator-Pistole benötigte man rund 27 Stunden, das Zusammensetzen der insgesamt 17 Einzelteile dauerte gerade einmal eine Minute.
Allerdings gelang es der Polizei auch, erfolgreich Schüsse abzugeben: In diesem Fall erwies sich die 3D-Waffe als tödliches Instrument, das in einen Block aus Gelatine ein 17 Zentimeter langes Loch riss, was bei einem Menschen eine fatale Verletzung zur Folge hätte.
Bei der Liberator-Pistole kann es zu gefährlichen Fehlzündungen kommen
Die Pläne wurden aber dennoch etwa 100.000 Mal heruntergeladen und sind wohl auch weiterhin in diversen Ecken des Internet zu bekommen. Allerdings hat die Polizei von NSW nun in Tests festgestellt, dass man die Finger davon lassen sollte, zumindest wenn man diese behalten will.
Denn die australischen Behörden haben bei Versuchen mit derartigen Plastikwaffen festgestellt, dass es zu "katastrophalen Fehlzündungen" kommen kann. Dadurch kann der Nutzer schwerwiegende Verletzungen erleiden, heißt es. Derartige Waffen aus dem 3D-Drucker seien in Australien nicht nur verboten, so die Behörden, sondern eben auch "immens gefährlich".
Die Polizei gab an, dass man für diese Versuche 1700 australische Dollar für einen Drucker ausgegeben habe, als Materialkosten für die Waffe wurden 35 Dollar angegeben. Für die Komponenten einer Liberator-Pistole benötigte man rund 27 Stunden, das Zusammensetzen der insgesamt 17 Einzelteile dauerte gerade einmal eine Minute.
Allerdings gelang es der Polizei auch, erfolgreich Schüsse abzugeben: In diesem Fall erwies sich die 3D-Waffe als tödliches Instrument, das in einen Block aus Gelatine ein 17 Zentimeter langes Loch riss, was bei einem Menschen eine fatale Verletzung zur Folge hätte.
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