Geekom A9 Max: RAM aufrüsten - wie es geht und was es bringt

Der Geekom A9 Max soll nach dem Upgrade auf 32 GB Dual-Channel-RAM ein Arbeitsspeicher-Upgrade auf 64 GB erhalten. Der Schritt zu diesem Upgrade liegt nahe: Das Upgrade auf 32 GB Dual-Channel-RAM beim Geekom A9 Max kostet rund 324,15 Euro. Da ein einzelner 32-GB-RAM-Riegel derweil für 348,30 Euro angeboten wird, kann es sich lohnen, direkt einen zweiten 32-GB-RAM-Riegel zu kaufen. Auf diese Weise erhält man 64 GB RAM im Dual-Channel-Betrieb.

Die Benchmarks mit 32 GB RAM im Dual Channel haben dem Upgrade recht gegeben: Der PC hat durch die Bank bessere Ergebnisse erzielt. Für viele Menschen dürfte der Kauf eines Zweier-Sets mit jeweils 16 GB RAM und der Verkauf des bisherigen 32-GB-RAM-Riegels allerdings zu aufwendig sein. Der Einbau weiterer 32 GB RAM ergibt daher mitunter mehr Sinn.
Geekom A9 Max: Dual-Channel-RAM-Upgrade Geekom A9 Max: Dual-Channel-RAM-Upgrade Geekom A9 Max: Dual-Channel-RAM-Upgrade
Beim RAM setzt Geekom auf einen 32-GB-RAM-Riegel von Crucial mit 5600 MHz. Der neue Arbeitsspeicherriegel lässt sich leicht einsetzen. Unser Kollege Timm Mohn hat den PC im Anschluss wieder gestartet. Der Mini-PC braucht etwas Zeit, um den neuen RAM einzulesen. Startet der PC direkt nach dem Upgrade also nicht sofort, besteht kein Grund zur Sorge. In Windows wurde die neue RAM-Konfiguration direkt erkannt: Laut Windows-Anzeige sind 64 GB RAM mit 5600 MHz verbaut.

Teils seltsame Benchmarks

Im PCMark Extended Benchmark konnte sich der neue RAM zunächst nicht bemerkbar machen: Der A9 Max erzielte nur 8250 Punkte. Das waren 24 Punkte weniger als im 32-GB-Dual-Channel-Setup. Im regulären Benchmark erzielte der A9 Max nun 8811 Punkte. Im 32-GB-Single-Channel-Setup wurden hingegen 9062 Punkte erzielt. Spätestens jetzt wirkte das Ergebnis auf unseren Kollegen Timm Mohn merkwürdig. HWiNFO gab die Speicherfrequenz mit 2395,7 MHz an. Der Grund hierfür dürfte das BIOS sein, weshalb die Standardeinstellungen einmal neu geladen wurden. Nach einem Neustart offenbarte ein Blick in HWiNFO: Jetzt ist die Angabe korrekt. Der PC liest die Speicherfrequenz nun mit 2795,0 MHz aus.

Im PCMark Extended Benchmark erzielt der Mini-PC nun 8347 Punkte. Die Gaming-Sektion schafft es auf 7379 Punkte. Im regulären PCMark-Benchmark erzielt der A9 Max 8978 Punkte. Beide Ergebnisse liegen untypisch nah beieinander. Verbesserungen gegenüber dem 32-GB-Dual-Channel-Setup sind in Steel Nomad Light nicht zu entdecken. Dort erzielt die 64-GB-RAM-Version 3720 Punkte. Somit sind es etwa 60 Punkte weniger. In Time Spy schafft es der A9 Max auf 4316 Punkte. Auch dieses Ergebnis liegt unter dem der 32-GB-RAM-Konfiguration. Night Raid schließt mit 33.022 Punkten ab. Damit verliert die 64-GB-RAM-Konfiguration erneut gegen 32 GB Arbeitsspeicher im Dual Channel.

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Das Upgrade zeigt: Ein Wechsel auf 64 GB lohnt sich vor allem dann, wenn man zuvor für bestimmte Anwendungsbereiche zu wenig RAM hatte. Wenn man Geld in ein Upgrade investiert, sollte man am besten ein Dual-Channel-RAM-Kit kaufen und das bisherige RAM-Modul vielleicht sogar gewinnbringend verkaufen. Das passende 32-GB-RAM-Kit ist aktuell für 324,15 Euro auf Amazon verfügbar.

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