Microsoft gibt es auf, Bing als Verb zu etablieren
Etwas zu "googeln" gehört mittlerweile zum alltäglich Sprachgebrauch, auch im Duden wird es schon längst aufgeführt, genauer gesagt seit 2004. Im Gegensatz dazu hat es die Microsoft-Suchmaschine sprachlich schwerer, kein Mensch "bingt" etwas.
Nun hat Microsoft offiziell zugegeben, dass man keinen Aufwand mehr betreiben wird, die eigene Suchmaschine Bing auch in Form eines Verbs im allgemeinen Sprachgebrauch zu etablieren. Adam Sohn, Marketing-Manager bei der Microsoft-Suchmaschine, gab gegenüber der Seite 'Fast Company' zu, dass Bing praktisch nie als Zeitwort verwendet würde.
Das sei aber ohnehin nie ein echtes Ziel gewesen, so Sohn, Geld werde man für eine "Ver-Verbung" auf alle Fälle keines ausgeben. Allerdings spielt er die Sache wohl auch ein wenig herunter, schließlich hatte Microsoft-Chef Steve Ballmer 2009 gegenüber der 'New York Times' gemeint, dass er den Namen Bing mag, weil "weltweit funktioniert" und das "Potenzial hat, zu einem Verb zu werden."
Laut Adam Sohn ist man zwar etwas hin- und hergerissen, wenn jemand auf Bing etwas "googelt", aber letztlich glücklich, da der Nutzer dies eben auf der Microsoft-Suchmaschine tut - und da sei es letztlich egal, wie der Suchvorgang sprachlich bezeichnet wird. Entscheidend sei langfristig ohnehin die Qualität der Suchergebnisse und nicht die sprachliche Allgegenwart einer Marke.
Bei Bing-Führungskräften wird Google übrigens gerne als "Kleenex der Such-Kategorie" bezeichnet, was auf generische Markennamen (wie beim deutschen Tempo-Taschentuch) anspielt. Allerdings stelle sich die Sache im Online-Geschäft anders dar, meint Sohn: "Wenn man Kleenex aus der Box nimmt, dann sehen alle gleich aus", so der Bing-Manager. Bei Online-Produkten stelle sich die Sache aber eben anders dar: Selbst wenn man also auf Bing etwas "googelt" wird früher oder später der Name Bing dennoch beim Nutzer hängenbleiben.
Offizielle Richtlinien gebe es laut Mike Nichols, dem Marketing-Chef von Bing, keine. Er gibt allerdings zu, dass es selbst bei Microsoft eher selten vorkommt, dass jemand sagt, dass er etwas "bingt." Ein Wort schließt er allerdings aus, denn "googeln" werde in Redmond definitiv nicht verwendet, so Nichols.
Das sei aber ohnehin nie ein echtes Ziel gewesen, so Sohn, Geld werde man für eine "Ver-Verbung" auf alle Fälle keines ausgeben. Allerdings spielt er die Sache wohl auch ein wenig herunter, schließlich hatte Microsoft-Chef Steve Ballmer 2009 gegenüber der 'New York Times' gemeint, dass er den Namen Bing mag, weil "weltweit funktioniert" und das "Potenzial hat, zu einem Verb zu werden."
Laut Adam Sohn ist man zwar etwas hin- und hergerissen, wenn jemand auf Bing etwas "googelt", aber letztlich glücklich, da der Nutzer dies eben auf der Microsoft-Suchmaschine tut - und da sei es letztlich egal, wie der Suchvorgang sprachlich bezeichnet wird. Entscheidend sei langfristig ohnehin die Qualität der Suchergebnisse und nicht die sprachliche Allgegenwart einer Marke.
Bei Bing-Führungskräften wird Google übrigens gerne als "Kleenex der Such-Kategorie" bezeichnet, was auf generische Markennamen (wie beim deutschen Tempo-Taschentuch) anspielt. Allerdings stelle sich die Sache im Online-Geschäft anders dar, meint Sohn: "Wenn man Kleenex aus der Box nimmt, dann sehen alle gleich aus", so der Bing-Manager. Bei Online-Produkten stelle sich die Sache aber eben anders dar: Selbst wenn man also auf Bing etwas "googelt" wird früher oder später der Name Bing dennoch beim Nutzer hängenbleiben.
Offizielle Richtlinien gebe es laut Mike Nichols, dem Marketing-Chef von Bing, keine. Er gibt allerdings zu, dass es selbst bei Microsoft eher selten vorkommt, dass jemand sagt, dass er etwas "bingt." Ein Wort schließt er allerdings aus, denn "googeln" werde in Redmond definitiv nicht verwendet, so Nichols.
Thema:
Beliebte Bing-Downloads
Bing-Videos
- Microsoft stellt das neue Bing und vieles mehr für Windows 11 vor
- Bing mit ChatGPT: Microsoft stellt seinen "Kopilot fürs Netz" vor
- Flight Simulator: Microsoft zeigt Stärken von Bing Maps in 3D-Welten
- Flight Simulator: So werden aus flachen Bing-Maps grandiose Welten
- Microsoft führt Suche in Windows, Office, Edge und Bing zusammen
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
- Bing
- Bing-Suche & Wallpaper für den Desktop
- News: Bing beendet Betaphase
- Microsoft-Themenspecial
- Künstliche-Intelligenz-Themenspecial
- OpenAI-Themenspecial
- Microsoft Edge-Themenspecial
- Windows 11-Themenspecial
- Google-Themenspecial
- Google Bard-Themencpecial
- Google Earth-Themenspecial
- News zum Internet & Webdiensten
Neue Nachrichten
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Heute 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen