Datenschutz mit Bing:
Microsoft stichelt gg. Google
Der Software-Konzern Microsoft versucht einen Verstoß Googles gegen das Datenschutzrecht zu nutzen, um Werbung für seine eigene Suchmaschine Bing zu machen. Im Visier hat das Unternehmen dabei gezielt Nutzer von Apples Browser Safari, die von dem Problem betroffen waren.
Google-Entwickler hatten vor einiger Zeit einen Weg gefunden, bestimmte Privatsphären-Einstellungen in Safari zu umgehen. Sie nutzten dies, um auch Nutzern, die die Annahme von Cookies verweigerten, solche unterzuschieben. Dadurch konnte das Nutzungsverhalten dieser Anwender weiterhin nachvollzogen werden.
Bing-Kampagnenseite
Als dies bekannt wurde, schaltete sich die US-Telekommunikationsbehörde ein, die in den USA für Datenschutzfragen im Internet zuständig ist. Google konnte das Verfahren letztlich außergerichtlich beilegen, indem eine Ausgleichszahlung in Rekordhöhe von 22,5 Millionen Dollar gezahlt wurde.
Microsoft lässt sich die Gelegenheit nun allerdings nicht entgehen und versucht dafür zu sorgen, dass der Regelverstoß des Konkurrenten von den Usern nicht zu schnell vergessen wird. Auf einer speziell eingerichteten Seite wird noch einmal erklärt, dass Google sein Versprechen, die Datenschutzrichtlinien einzuhalten, gebrochen habe.
Es wird versucht, dem Anwender das Motto "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht" schmackhaft zu machen. Um die eigenen Aussagen zu belegen, werden auch externe Quellen angeboten und der Anwender weiterhin aufgefordert, nach weiteren Informationen zu suchen - allerdings mit der "richtigen" Suchmaschine.
"Hör auf, mit Google zu suchen und versuche es mit Bing. Mache Bing zu deiner Startseite und beginne jede Suche mit Bing - am besten gleich", wird der Besucher aufgefordert. Damit wird seitens Microsoft quasi das Versprechen abgegeben, sich stets strikt an die Datenschutzvorgaben zu halten. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, kann dem Konzern eine solche Kampagne natürlich umso schmerzhafter auf die Füße fallen.
Bing-Kampagnenseite
Als dies bekannt wurde, schaltete sich die US-Telekommunikationsbehörde ein, die in den USA für Datenschutzfragen im Internet zuständig ist. Google konnte das Verfahren letztlich außergerichtlich beilegen, indem eine Ausgleichszahlung in Rekordhöhe von 22,5 Millionen Dollar gezahlt wurde.
Microsoft lässt sich die Gelegenheit nun allerdings nicht entgehen und versucht dafür zu sorgen, dass der Regelverstoß des Konkurrenten von den Usern nicht zu schnell vergessen wird. Auf einer speziell eingerichteten Seite wird noch einmal erklärt, dass Google sein Versprechen, die Datenschutzrichtlinien einzuhalten, gebrochen habe.
Es wird versucht, dem Anwender das Motto "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht" schmackhaft zu machen. Um die eigenen Aussagen zu belegen, werden auch externe Quellen angeboten und der Anwender weiterhin aufgefordert, nach weiteren Informationen zu suchen - allerdings mit der "richtigen" Suchmaschine.
"Hör auf, mit Google zu suchen und versuche es mit Bing. Mache Bing zu deiner Startseite und beginne jede Suche mit Bing - am besten gleich", wird der Besucher aufgefordert. Damit wird seitens Microsoft quasi das Versprechen abgegeben, sich stets strikt an die Datenschutzvorgaben zu halten. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, kann dem Konzern eine solche Kampagne natürlich umso schmerzhafter auf die Füße fallen.
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