Nokia: Tausend Entlassungen nehmen ihren Lauf
Beim Handyhersteller Nokia gibt es nun erste konkrete Entscheidungen hinsichtlich der geplanten Massenentlassungen. Mit den Gewerkschaften in Finnland konnte sich das Management nun auf die ersten Maßnahmen zum Stellenabbau verständigen.
Betroffen ist Nokias ältestes Werk im finnischen Salo. Hier werden durch die nun getroffenen Absprachen in der nächsten Zeit rund tausend Arbeitsplätze vernichtet. 700 Beschäftigte sollen verbleiben. Statt Handys verkaufsfertig zu produzieren, werden sie allerdings nur noch die Software auf die in Asien gefertigten Geräte installieren und die Konfiguration vornehmen.
Damit macht Nokia den ersten Schritt zur Umsetzung seines Plans der Streichung von rund 4.000 Stellen in seinen Werken in Finnland, im mexikanischen Reynosa sowie in Komarom in Ungarn. Damit setzt sich die Serie von Entlassungswellen beim angeschlagenen Marktführer fort.
Zusammen mit den Entlassungen im vergangenen Jahr bedeutete die letzte Zeit für 13.800 Menschen den Verlust ihres Arbeitsplatzes. Ende 2011 waren insgesamt noch 134.000 Beschäftigte für den Konzern tätig. Sollte es Nokia nicht gelingen, im Smartphone-Bereich mit Windows Phone 7 bald signifikante Erfolge im Konkurrenzkampf mit Android und Apple zu erzielen, dürften weitere Entlassungen folgen.
Damit macht Nokia den ersten Schritt zur Umsetzung seines Plans der Streichung von rund 4.000 Stellen in seinen Werken in Finnland, im mexikanischen Reynosa sowie in Komarom in Ungarn. Damit setzt sich die Serie von Entlassungswellen beim angeschlagenen Marktführer fort.
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Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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