Microsoft & Nokia setzen auf billige Smartphones
Der Software-Konzern Microsoft und sein Handy-Partner Nokia haben einen Plan B präsentiert, der die beiden Unternehmen auch ohne signifikante Erfolge im Konkurrenzkampf gegen iOS- und Android-Systeme in den Industriestaaten voranbringen soll.
Parallel will man preiswerte Smartphones in den schnell wachsenden Schwellenländern vermarkten. Als erstes Modell soll hierfür das gerade vorgestellte Lumia 610 zum Einsatz kommen. Es ist davon auszugehen, dass in dieser Klasse bald noch weitere Geräte folgen.
Passend dazu sollen in kürze lokalisierte Fassungen der jeweiligen Online-Stores gestartet werden, über die Handys, Anwendungen und Dienstleistungen in 28 Staaten vermarktet werden sollen, darunter auch in China. Bereits Ende März soll es soweit sein.
Eine Alternative zum herkömmlichen Smartphone-Geschäft ist für die beiden Partner auch unbedingt nötig. Denn in den Industriestaaten kamen beide in Sachen einer modernen Smartphone-Generation Jahre zu spät und es ist äußerst schwer, wieder zu Android und Google aufzuschließen. Allerdings ist es auch nicht so, dass die großen asiatischen Märkte komplett auf dem Trocken sitzen: Hier sind beispielsweise Samsung und verschiedene lokale Hersteller bereits Erfolgreich im Geschäft mit Smartphones der unteren und mittleren Preisklasse.
Trotzdem erhofft sich Microsofts Strategie- und Marketing-Chef für die Windows Phone-Plattform, Terry Myerson, eine deutliche Absatzsteigerung. Immerhin, so rechnete er auf der Konferenz vor, steigt das Verkaufspotenzial durch den Einstieg in die zusätzlichen Märkte um gut 60 Prozent.
Vor allem für Nokia dürfte ein Erfolg dieser Strategie entscheidend sein. Während Windows Phone für Microsoft zwar eine strategisch bedeutende, aber nicht überlebenswichtige Plattform ist, hängt Nokias Zukunft doch direkt am Verlauf dieser Kooperation. Denn der überwiegende Teil der aktuell verkauften Produkte sind billige Feature-Phones, aus denen sich nur relativ geringe Gewinnmargen ziehen lassen.
Passend dazu sollen in kürze lokalisierte Fassungen der jeweiligen Online-Stores gestartet werden, über die Handys, Anwendungen und Dienstleistungen in 28 Staaten vermarktet werden sollen, darunter auch in China. Bereits Ende März soll es soweit sein.
Eine Alternative zum herkömmlichen Smartphone-Geschäft ist für die beiden Partner auch unbedingt nötig. Denn in den Industriestaaten kamen beide in Sachen einer modernen Smartphone-Generation Jahre zu spät und es ist äußerst schwer, wieder zu Android und Google aufzuschließen. Allerdings ist es auch nicht so, dass die großen asiatischen Märkte komplett auf dem Trocken sitzen: Hier sind beispielsweise Samsung und verschiedene lokale Hersteller bereits Erfolgreich im Geschäft mit Smartphones der unteren und mittleren Preisklasse.
Trotzdem erhofft sich Microsofts Strategie- und Marketing-Chef für die Windows Phone-Plattform, Terry Myerson, eine deutliche Absatzsteigerung. Immerhin, so rechnete er auf der Konferenz vor, steigt das Verkaufspotenzial durch den Einstieg in die zusätzlichen Märkte um gut 60 Prozent.
Vor allem für Nokia dürfte ein Erfolg dieser Strategie entscheidend sein. Während Windows Phone für Microsoft zwar eine strategisch bedeutende, aber nicht überlebenswichtige Plattform ist, hängt Nokias Zukunft doch direkt am Verlauf dieser Kooperation. Denn der überwiegende Teil der aktuell verkauften Produkte sind billige Feature-Phones, aus denen sich nur relativ geringe Gewinnmargen ziehen lassen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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