Nokia: Auch der Massenmarkt bröckelt zunehmend
Der finnische Handyhersteller Nokia sieht weitere Probleme auf sich zukommen. Während es weiterhin nicht gelingt, im wichtigen Geschäft mit Smartphones ernsthaft durchzustarten, gerät das Unternehmen nun auch auf dem Massenmarkt stärker unter Druck.
Regionen wie Indien, der mittlere Osten, Afrika und China sorgten zuletzt dafür, dass das Unternehmen durch den Verkauf von preiswerten Feature-Phones eine recht solide Umsatzbasis vorweisen konnte. Dort operiert man zwar nicht mit hohen Gewinnmargen, doch die Masse an verkauften Handys brachten zählbares. Allerdings nimmt der Druck durch Konkurrenten hier stärker zu.
Konzernchef Stephen Elop musste daher heute eine Gewinnwarnung für das erste Quartal aussprechen. Wenn das Unternehmen am 19. April seine Bilanzen präsentiert, wird man hinter den ursprünglich gesetzten Zielen zurückbleiben.
Zumindest bei der operativen Marge hatte man den Nullpunkt erreichen wollen - plusminus zwei Prozentpunkte. Wie Nokia nun mitteilte, liege man aber immer noch bei -3 Prozent. Die Devices & Services kommt nach dem Verkauf von 71 Millionen Feature-Phones und 12 Millionen Smartphones - davon 2 Millionen Lumia-Geräte - nur noch auf einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnten hier noch 7,1 Milliarden Euro ausgewiesen werden.
Kurzfristig kann auch nicht mit einer besseren Entwicklung gerechnet werden. Das Nokia-Management geht aktuell davon aus, dass die operative Marge im laufenden zweiten Quartal weiterhin auf dem aktuellen Niveau liegen wird, wenn nicht sogar noch etwas niedriger.
"Unsere enttäuschenden Ergebnisse in der Devices & Services-Sparte im ersten Quartal 2012 und der Ausblick auf das zweite Quartal zeigen deutlich, dass sich das Devices & Services-Geschäft weiterhin mitten im Umbau befindet", kommentierte Elop die Lage. Die Windows Phone 7-Smartphones der Lumia-Serie sind mittelfristig die einzige Chance für Nokia, wieder auf die Füße zu kommen. Elop kündigte daher an, die Investitionen in diesen Bereich noch einmal auszubauen.
Konzernchef Stephen Elop musste daher heute eine Gewinnwarnung für das erste Quartal aussprechen. Wenn das Unternehmen am 19. April seine Bilanzen präsentiert, wird man hinter den ursprünglich gesetzten Zielen zurückbleiben.
Zumindest bei der operativen Marge hatte man den Nullpunkt erreichen wollen - plusminus zwei Prozentpunkte. Wie Nokia nun mitteilte, liege man aber immer noch bei -3 Prozent. Die Devices & Services kommt nach dem Verkauf von 71 Millionen Feature-Phones und 12 Millionen Smartphones - davon 2 Millionen Lumia-Geräte - nur noch auf einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnten hier noch 7,1 Milliarden Euro ausgewiesen werden.
Kurzfristig kann auch nicht mit einer besseren Entwicklung gerechnet werden. Das Nokia-Management geht aktuell davon aus, dass die operative Marge im laufenden zweiten Quartal weiterhin auf dem aktuellen Niveau liegen wird, wenn nicht sogar noch etwas niedriger.
"Unsere enttäuschenden Ergebnisse in der Devices & Services-Sparte im ersten Quartal 2012 und der Ausblick auf das zweite Quartal zeigen deutlich, dass sich das Devices & Services-Geschäft weiterhin mitten im Umbau befindet", kommentierte Elop die Lage. Die Windows Phone 7-Smartphones der Lumia-Serie sind mittelfristig die einzige Chance für Nokia, wieder auf die Füße zu kommen. Elop kündigte daher an, die Investitionen in diesen Bereich noch einmal auszubauen.
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