4.000 Jobs weg: Smartphone-Outsourcing bei Nokia
Der finnische Handy-Hersteller Nokia wird nun auch den übrigen Teil seiner Produktion nach Asien verlagern. Im Zuge dessen sollen drei Werke geschlossen und tausende Mitarbeiter entlassen werden, teilte das Unternehme in einer Stellungnahme mit.
Den tiefsten Einschnitt gibt es dabei in Ungarn: Durch die Schließung des Werkes in Komarom verlieren 2.300 Menschen ihren Arbeitsplatz. Weitere 1.000 sind im finnischen Salo betroffen. Und auch die 700 Beschäftigten im mexikanischen Reynosa stehen bald ohne Job da. Der Prozess soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
Die Verlagerung ist Bestandteil der Strategie des neuen Konzernchefs Stephen Elop. Diese besteht auf der einen Seite in einer Umstellung der kompletten Smartphone-Linie auf Microsofts Betriebssystem Windows Phone 7, und andererseits der Einsparung von 1 Milliarde Euro bis Ende 2013.
Die Fertigung der Mobiltelefone Nokias wird zukünftig also wohl ebenfalls komplett durch Auftragshersteller in Asien abgewickelt. Die Feature-Phones lässt das Unternehmen im Wesentlichen bereits in der Region produzieren. Immerhin setzt Nokia die Geräte auch dort in großen Stückzahlen ab.
Dass nun auch die Smartphones komplett in Asien hergestellt werden, soll die Produktionskosten reduzieren. Immerhin rückt die Fertigung somit in die direkte Nachbarschaft jener Unternehmen, die ohnehin bereits die Komponenten bereitstellen.
Seitdem Elop seine Pläne zur Rettung Nokias bekannt gab, haben bereits 14.500 der über 66.000 Menschen, die Ende 2010 noch für Nokia arbeiteten, ihren Job verloren. Nun kommen also noch einmal rund 4.000 hinzu. Darin sind Entlassungen, die beim Joint Venture Nokia Siemens Networks durchgeführt wurden, noch nicht enthalten.
Darin spiegeln sich auch die Probleme wieder, die der ehemals unangefochtene Markführer bei Smartphones bekam. Zu lange hielt Nokia an Symbian fest, dass mit modernen Systemen wie iOS oder Android nicht mehr mithalten konnte. Allein im letzten Jahr fiel die Zahl der verkauften Smartphones bei Nokia um 25 Prozent auf 77,3 Millionen Geräte, während der Gesamtmarkt stark zulegte.
Die Verlagerung ist Bestandteil der Strategie des neuen Konzernchefs Stephen Elop. Diese besteht auf der einen Seite in einer Umstellung der kompletten Smartphone-Linie auf Microsofts Betriebssystem Windows Phone 7, und andererseits der Einsparung von 1 Milliarde Euro bis Ende 2013.
Die Fertigung der Mobiltelefone Nokias wird zukünftig also wohl ebenfalls komplett durch Auftragshersteller in Asien abgewickelt. Die Feature-Phones lässt das Unternehmen im Wesentlichen bereits in der Region produzieren. Immerhin setzt Nokia die Geräte auch dort in großen Stückzahlen ab.
Dass nun auch die Smartphones komplett in Asien hergestellt werden, soll die Produktionskosten reduzieren. Immerhin rückt die Fertigung somit in die direkte Nachbarschaft jener Unternehmen, die ohnehin bereits die Komponenten bereitstellen.
Seitdem Elop seine Pläne zur Rettung Nokias bekannt gab, haben bereits 14.500 der über 66.000 Menschen, die Ende 2010 noch für Nokia arbeiteten, ihren Job verloren. Nun kommen also noch einmal rund 4.000 hinzu. Darin sind Entlassungen, die beim Joint Venture Nokia Siemens Networks durchgeführt wurden, noch nicht enthalten.
Darin spiegeln sich auch die Probleme wieder, die der ehemals unangefochtene Markführer bei Smartphones bekam. Zu lange hielt Nokia an Symbian fest, dass mit modernen Systemen wie iOS oder Android nicht mehr mithalten konnte. Allein im letzten Jahr fiel die Zahl der verkauften Smartphones bei Nokia um 25 Prozent auf 77,3 Millionen Geräte, während der Gesamtmarkt stark zulegte.
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