Need for Speed: Electronic Arts räumt Fehler ein

John Riccitiello, der Chef des Publishers Electronic Arts, hat im Rahmen einer Medienkonferenz im kalifornischen Newport Beach einige Fehler und Versäumnisse bei den letzten Teilen der Rennspielserie "Need for Speed" eingeräumt. So gab er zu, dass man auf das Entwicklerstudio Black Box zu großen Druck ausgeübt hat. Es tat der Serie nicht gut, jedes Jahr auf einen neuen Teil zu bestehen. Das Ergebnis dieses Handelns zeigt sich in den eingebrochenen Verkaufszahlen. Zudem verlor man viele gute Mitarbeiter, die dem Druck nicht standhalten konnten. Riccitiello räumte ein, dass es ein Fehler war zu erwarten, dass die Entwickler rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr an dem Projekt arbeiten sollten.


Man will nun zu den Wurzeln von "Need for Speed" zurückkehren und die Polizei wieder in das Spiel integrieren. Das geschah zuletzt mit "Need for Speed: Undercover", was von den Fans auch mit über 10 Millionen verkauften Exemplaren gewürdigt wurde. Im kommenden "Need for Speed: Hot Pursuit" wird man auch endlich wieder als Cop auf Raserjagd gehen dürfen.

Der EA-Chef ist der Meinung, dass man den lehrreichen Prozess der vergangenen Jahre nun hinter sich hat und positiv in die Zukunft blicken kann, berichtet das Branchenmagazin 'CVG'. Man wird weiterhin jedes Jahr einen neuen Teil von "Need for Speed" in den Handel bringen, allerdings wird man den beiden eingesetzten Entwicklerstudios auch tatsächlich zwei Jahre für jeden Teil Zeit geben, was in der Vergangenheit nicht der Fall gewesen ist.
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