Samsung und Prime Video geben den Startschuss für HDR10+ Advanced
Dunkle Filmszenen und der gefürchtete Seifenopern-Effekt stören oft den Heimkino-Abend. Ein neuer Bildstandard soll das nun vollautomatisch beheben. Prime Video bringt die verbesserte Technik bald auf erste kompatible Fernseher.
Zuschauer kennen das Problem aus dem Alltag: Dunkle Filmszenen sind oft schwer erkennbar, während schnelle Bewegungen durch automatische Bildverbesserer unnatürlich wirken. Das neue Format zielt darauf ab, das ständige manuelle Anpassen der TV-Einstellungen überflüssig zu machen. Der Fernseher erhält dafür dynamische Metadaten für jede einzelne Szene und passt sich entsprechend an.
Die zweite Funktion widmet sich der Bewegungsglättung, die bei vielen Heimkino-Fans umstritten oder besser gesagt verhasst ist. Das Intelligent Motion Smoothing steuert die Bildrate anhand der gelieferten Metadaten. Dadurch bleibt bei Kinofilmen der gewollte künstlerische Look ohne den gefürchteten Seifenopern-Effekt erhalten. Gleichzeitig werden schnelle Sportübertragungen oder actionreiche Sequenzen weiterhin flüssig und ohne störendes Ruckeln dargestellt.
Zudem ist noch unklar, welche konkreten Filme oder Serien bei Prime Video das neue Format zum Start unterstützen werden. Da die Technologie eine offene und lizenzfreie Alternative zu proprietären Formaten darstellt, gehen Branchenbeobachter jedoch davon aus, dass die Verbreitung in den kommenden Jahren zunehmen dürfte. Die Kooperation baut auf einer langen Partnerschaft auf, denn Prime Video war bereits 2017 der erste Anbieter für das ursprüngliche HDR10+.
Was haltet ihr von den automatischen Bildverbesserungen bei modernen Fernsehern? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen gerne mit uns in den Kommentaren!
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Neues HDR für Prime Video
Amazon Prime Video bietet als weltweit erster Streamingdienst Inhalte im neuen Bildformat HDR10+ Advanced an. High Dynamic Range (HDR) sorgt bekanntlich grundsätzlich für stärkere Kontraste, hellere Spitzlichter und einen deutlich größeren Farbraum. Doch das bedeutet nicht, dass dieser perfekt ist: Die nun startende, weiterentwickelte Version soll spezifische Darstellungsprobleme moderner Fernsehgeräte vollautomatisch beheben.Zuschauer kennen das Problem aus dem Alltag: Dunkle Filmszenen sind oft schwer erkennbar, während schnelle Bewegungen durch automatische Bildverbesserer unnatürlich wirken. Das neue Format zielt darauf ab, das ständige manuelle Anpassen der TV-Einstellungen überflüssig zu machen. Der Fernseher erhält dafür dynamische Metadaten für jede einzelne Szene und passt sich entsprechend an.
Smarte Helligkeit und Bewegung
Wie Samsung in einer Mitteilung schreibt, bringt der Standard zwei zentrale Neuerungen mit sich. Die sogenannte Enhanced Overall Brightness nutzt künstliche Intelligenz für das Tone Mapping. Das System analysiert das Bildmaterial und passt die Helligkeit dynamisch an. Dadurch bleiben wichtige Details in dunklen Bereichen erhalten, während das restliche Bild die maximale Leuchtkraft des Fernsehers ausnutzt, ohne zu übersteuern.Die zweite Funktion widmet sich der Bewegungsglättung, die bei vielen Heimkino-Fans umstritten oder besser gesagt verhasst ist. Das Intelligent Motion Smoothing steuert die Bildrate anhand der gelieferten Metadaten. Dadurch bleibt bei Kinofilmen der gewollte künstlerische Look ohne den gefürchteten Seifenopern-Effekt erhalten. Gleichzeitig werden schnelle Sportübertragungen oder actionreiche Sequenzen weiterhin flüssig und ohne störendes Ruckeln dargestellt.
Limitierte Hardware zum Start
Ein deutlicher Nachteil für Nutzer ist derzeit die starke Hardware-Limitierung. Zum Start im August profitieren ausschließlich Käufer der neuen 2026er-TV-Modelle von Samsung von der verbesserten Technik. Eine Ausweitung auf andere Geräteklassen ist zwar für die Zukunft geplant, konkrete Zeitpläne oder Zusagen für ältere Fernseher fehlen jedoch bislang völlig.Zudem ist noch unklar, welche konkreten Filme oder Serien bei Prime Video das neue Format zum Start unterstützen werden. Da die Technologie eine offene und lizenzfreie Alternative zu proprietären Formaten darstellt, gehen Branchenbeobachter jedoch davon aus, dass die Verbreitung in den kommenden Jahren zunehmen dürfte. Die Kooperation baut auf einer langen Partnerschaft auf, denn Prime Video war bereits 2017 der erste Anbieter für das ursprüngliche HDR10+.
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