KI killt Support: Immer weniger Kundendienst-Jobs bei Microsoft & Co
Bei Microsoft und anderen Firmen werden massenweise Arbeitsplätze im Kundendienst abgebaut, weil man derartige Leistungen von KI-gestützten Chat- und Telefonsystemen erledigen lässt. Allein bei Microsoft sollen mehr als 10.000 Support-Mitarbeiter ihre Jobs verloren haben.
Laut einem kürzlich beim US-Wirtschaftsdienst Bloomberg veröffentlichten Bericht bewerben mehrere Technologiefirmen seit geraumer Zeit KI-Werkzeuge als Mittel zur Senkung der Personalkosten. Das Beispiel Microsoft soll zeigen, wie der Konzern einerseits versucht, sich als einer der größten KI-Anbieter zu etablieren und andererseits versucht, mit derartigen Diensten die Zahl seiner Kundendienstmitarbeiter zu reduzieren.
Microsoft macht daraus auch kaum einen Hehl. Judson Althoff, der bei Microsoft für Vertrieb und Kundendienst verantwortlich ist, erklärte in einem Interview mit Bloomberg, dass der Konzern jährlich etwa 750 Millionen Dollar (etwa 690 Millionen Euro) einspart, indem man die Kosten für Kundendienstaufgaben durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz reduziert.
Vor allem kleinere Probleme würden mittlerweile auch zu nächtlichen Uhrzeiten ohne weiteres mit Hilfe von KI gelöst. Nur bei komplexeren Aufgabenstellungen sei noch menschliche Unterstützung nötig, so Althoff. Der Großteil der Entlassungen betrifft daher vor allem Mitarbeiter aus dem Bereich des sogenannten "Tier-1-Supports" (zu Deutsch etwa: Support-Stufe 1), bei dem es um simple Anfragen der Kunden geht.
Siehe auch:
KI-Dienste erledigen zunehmend den Kundenkontakt
Gerade in der Tech-Branche sind KI-Systeme für viele Firmen ein beliebter Weg, um die Personalkosten zu drücken. Während die KI-Anbieter oft behaupten, ihre Dienste würden keine Arbeitsplätze kosten, sondern die Arbeit der vorhandenen Mitarbeiter "effizienter" machen, sieht die Realität gerade im Bereich des technischen Kundendiensts mittlerweile ganz anders aus.Laut einem kürzlich beim US-Wirtschaftsdienst Bloomberg veröffentlichten Bericht bewerben mehrere Technologiefirmen seit geraumer Zeit KI-Werkzeuge als Mittel zur Senkung der Personalkosten. Das Beispiel Microsoft soll zeigen, wie der Konzern einerseits versucht, sich als einer der größten KI-Anbieter zu etablieren und andererseits versucht, mit derartigen Diensten die Zahl seiner Kundendienstmitarbeiter zu reduzieren.
Microsoft hat rund 10.000 Support-Mitarbeiter entlassen
Laut einer mit der Entwicklung innerhalb von Microsoft vertrauten Quelle von Bloomberg hat der Softwaregigant in den letzten Jahren rund 10.000 Support-Mitarbeitern den Laufpass gegeben. Durch den verstärkten Einsatz von KI-Tools sei die Zahl der Support-Mitarbeiter, die entweder fest angestellt oder als externe Auftragnehmer für das Unternehmen arbeiten, von rund 50.000 auf zuletzt rund 40.000 gesunken.Microsoft macht daraus auch kaum einen Hehl. Judson Althoff, der bei Microsoft für Vertrieb und Kundendienst verantwortlich ist, erklärte in einem Interview mit Bloomberg, dass der Konzern jährlich etwa 750 Millionen Dollar (etwa 690 Millionen Euro) einspart, indem man die Kosten für Kundendienstaufgaben durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz reduziert.
Vor allem kleinere Probleme würden mittlerweile auch zu nächtlichen Uhrzeiten ohne weiteres mit Hilfe von KI gelöst. Nur bei komplexeren Aufgabenstellungen sei noch menschliche Unterstützung nötig, so Althoff. Der Großteil der Entlassungen betrifft daher vor allem Mitarbeiter aus dem Bereich des sogenannten "Tier-1-Supports" (zu Deutsch etwa: Support-Stufe 1), bei dem es um simple Anfragen der Kunden geht.
Zusammenfassung
- KI-Systeme übernehmen immer häufiger Aufgaben im Kundenservice von Firmen
- Bei Microsoft wurden laut Berichten etwa 10.000 Support-Stellen abgebaut
- Die Zahl der Support-Kräfte sank dort von rund 50.000 auf etwa 40.000
- Der Software-Konzern spart dadurch jährlich rund 750 Millionen Dollar ein
- Vor allem einfache Aufgaben des Tier-1-Supports werden von KI erledigt
Siehe auch:
- Microsoft will nächste Woche bis zu 5500 Jobs streichen, mal wieder
- Microsoft-Chef: Ja, KI kommt nicht gut an und wird Jobs kosten
- Microsoft-Manager rudert zurück: KI killt doch nicht bald alle Jobs
- KI kostet viel: Microsoft und Meta streichen zehntausende Jobs
- Microsoft-KI-Manager: Die meisten Bürojobs fallen in 18 Monaten weg
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