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Windows-Manager kritisiert Nutzer:
'Hobbyinformatiker ohne Erfahrung'
Microsoft testet für Windows 11 ein neues Leistungsprofil, das Menüs durch kurzzeitige maximale CPU-Auslastung beschleunigen soll. Während viele Nutzer heftige Kritik an der Methode üben, verteidigt der Konzern das Vorgehen als gängigen Standard.
Die technische Umsetzung erfolgt durch gezielte, kurzzeitige Erhöhungen der CPU-Taktfrequenz. Sobald Anwender mit dem System interagieren, ruft der Prozessor für ein bis drei Sekunden seine maximale Leistung ab. Obwohl Menüs und Apps dadurch schneller reagieren, stößt das Vorgehen bei vielen Nutzern auf Ablehnung. Kritiker bemängeln die starken Auslastungsspitzen und bezeichnen die Methode als oberflächliche Lösung für ein überladenes und schlecht programmiertes Betriebssystem.
Um das Betriebssystem auf lange Sicht grundlegend zu verbessern, arbeitet Microsoft parallel zudem an der Entfernung von altem Programmcode und unnötigen Hintergrundprozessen. Ein zusätzlicher Geschwindigkeits-Boost durch ein Low-Latency-Profil sollte daher eventuell eher wie ein Bonus betrachtet werden.
Wie bewertet ihr den aktuellen Ansatz von Microsoft zur Beschleunigung des Systems? Seht ihr wie Scott Hanselman ebenfalls ein Problem mit Nörglern? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Download Windows 11 ISO - Alle Dateien für die Installation Siehe auch:
- Microsoft testet neues Windows-11-Leistungsprofil zur Menübeschleunigung
- Kurzzeitige CPU-Spitzen sollen Reaktionszeit der Benutzeroberfläche verbessern
- Nutzer kritisieren das Vorgehen als oberflächliche Lösung für ein schlechtes System
- Scott Hanselman verteidigt das Konzept als gängigen Standard in der Branche
- Race-to-Sleep-Prinzip: Schnellstmögliche Aufgabenbearbeitung kann Energie sparen
- Ähnliche Implementationen in anderen modernen Betriebssystemen wie Linux und MacOS
- Langfristig entfernt Microsoft alten Programmcode und Hintergrundprozesse
Neues Profil für mehr Tempo
Microsoft versucht momentan Windows wieder mehr den Wünschen der Nutzer anzupassen. In diesem Rahmen erprobt das Unternehmen derzeit ein neues Leistungsprofil für das Betriebssystem, das die Reaktionszeit der Benutzeroberfläche spürbar verkürzen soll. Das sogenannte Low-Latency-Profil sorgt dafür, dass alltägliche Aktionen wie das Öffnen des Startmenüs flüssiger ablaufen. Ziel ist es, besonders auf schwächerer Hardware ein besseres Bediengefühl zu vermitteln.Die technische Umsetzung erfolgt durch gezielte, kurzzeitige Erhöhungen der CPU-Taktfrequenz. Sobald Anwender mit dem System interagieren, ruft der Prozessor für ein bis drei Sekunden seine maximale Leistung ab. Obwohl Menüs und Apps dadurch schneller reagieren, stößt das Vorgehen bei vielen Nutzern auf Ablehnung. Kritiker bemängeln die starken Auslastungsspitzen und bezeichnen die Methode als oberflächliche Lösung für ein überladenes und schlecht programmiertes Betriebssystem.
Kritik an Nörglern
Scott Hanselman, Vizepräsident bei Microsoft, verteidigte das Vorgehen nun. In mehreren Posts auf X erklärte er, dass ein solcher Ansatz in der Branche üblich sei. Andere moderne Betriebssysteme wie MacOS oder Linux nutzten identische Mechanismen zur Beschleunigung der Oberfläche. Er wies zudem darauf hin, dass Apple-Nutzer das gleiche Verhalten bei ihrem System "lieben". Die Kritik an Windows wegen dieser konkreten Maßnahme sieht er daher als ungerechtfertigt und bemängelt die negative Grundhaltung vieler Nutzer gegenüber dem Betriebssystem.Es gibt tatsächlich Probleme, und kluge Köpfe arbeiten daran, sie zu beheben, aber ein Großteil dieser negativen Haltung geht auf Informatikbegeisterte zurück, die keine Erfahrung in der Informatik haben und Annahmen treffen, die auf ihrer Intuition beruhen.
Hinkende Vergleiche und langfristige Pläne
Viele Anwender vergleichen die aktuelle Geschwindigkeit oft mit alten Betriebssystemen wie Windows 95, bei denen das Startmenü ohne zusätzliche Rechenleistung sofort auf dem Bildschirm erschien. Damals handelte es sich jedoch lediglich um das Einblenden einer vorgefertigten Grafik. Die geringen Hardwareanforderungen machten solche Menüs enorm flink. Heute durchsucht das System beim Öffnen zeitgleich lokale Dateien, Cloud-Speicher und das Internet. Diese komplexen Prozesse erfordern deutlich mehr Rechenkraft und verursachen entsprechende Wartezeiten. Ein direkter Vergleich ist also nur bedingt sinnvoll.Um das Betriebssystem auf lange Sicht grundlegend zu verbessern, arbeitet Microsoft parallel zudem an der Entfernung von altem Programmcode und unnötigen Hintergrundprozessen. Ein zusätzlicher Geschwindigkeits-Boost durch ein Low-Latency-Profil sollte daher eventuell eher wie ein Bonus betrachtet werden.
Wie bewertet ihr den aktuellen Ansatz von Microsoft zur Beschleunigung des Systems? Seht ihr wie Scott Hanselman ebenfalls ein Problem mit Nörglern? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Download Windows 11 ISO - Alle Dateien für die Installation Siehe auch:
- Windows 11: Neue Vorschau bringt überfällige Datei-Explorer-Änderung
- Windows 11: CPU-Trick soll Menüs & Apps bis zu 70 % schneller machen
- Windows 11: Erste Anzeichen für Arbeit an kleinerer Taskleiste
- Windows 11: Microsoft behebt 30 Jahre alte Datei-Explorer-Probleme
- Windows 11: Microsoft befreit Nutzer vom nervigen News-Widget
Themen:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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