KB5036980-Update: Daran arbeitet Microsoft jetzt für Windows 11

Microsoft hat kurz nach dem Patch-Day April eine erste Vorschau auf den kommenden Patch-Day gegeben. Im Release Preview-Kanal für Windows 11 zeigt Microsoft dabei jetzt, woran aktuell gearbeitet wird. Es gibt wieder etwas Neues zu entdecken.
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Zahlreiche Verbesserungen

Mit dem Update KB5036980 startet Microsoft dabei nicht nur eine lange Liste von Korrekturen, Änderungen und Verbesserungen. Die beiden neuen Builds 22631.3520 (23H2) und 22621.3520 (22H2) erhalten auch eine grundlegende Neuerung.

Microsoft hat dem Update verbesserte Widgets-Symbole in der Taskleiste verpasst. Sie sind nicht mehr pixelig oder unscharf, wie das zuvor der Fall sein konnte. Mit diesem Update beginnt dann auch die Einführung eines größeren Satzes von animierten Symbolen für die Widgets.


Außerdem werden endlich ein paar zuvor gemeldete Fehler behoben, darunter ein Bug im Bootloader, der bei einigen Nutzern dazu führte, dass ihre Systeme nicht mehr korrekt starteten. Zudem wird ein Drucker-Problem behoben, bei dem unter Umständen der Ausdruck jedes Mal doppelt erfolgte oder doppelt in der Druckwarteschlange auftauchte.

Weitere Informationen dazu in den Release-Notes am Ende dieses Beitrags, die wir für euch übersetzt und gekürzt haben, sowie im Windows-Blog von Microsoft.

Vorschau auf Patch-Day Mai

Wer das Update schon jetzt erhalten möchte, muss im Windows Insider Programm angemeldet sein und dort den Release Preview-Kanal auswählen. Wer kein Insider ist, wird KB5036980 am vierten Dienstag des Monats, also ab dem 23. April als optionales Update erhalten können. Die automatische Auslieferung erfolgt dann zum Patch-Day im Mai (14. Mai).

KB5036980-Update (Release Preview)

Dieses Update enthält die folgenden Funktionen und Verbesserungen:

  • Neu! Mit diesem Update werden die Widgets-Symbole in der Taskleiste verbessert. Sie sind nicht mehr pixelig oder unscharf. Mit diesem Update beginnt auch die Einführung eines größeren Satzes von animierten Symbolen.
  • Das Update fügt eine neue MDM-Richtlinie (Mobile Device Management) namens "AllowScreenRecorder" hinzu. Sie wirkt sich auf das Snipping Tool aus. IT-Administratoren können diese Richtlinie verwenden, um die Bildschirmaufzeichnung in der App zu deaktivieren.
  • Mit diesem Update wird Unterstützung für Arm64 .msi-Dateien mithilfe eines Gruppenrichtlinienobjekts (GPO) hinzugefügt.
  • Dieses Update behebt ein Problem, das den Befehl netstat -c betrifft. Er führt keine effektive Fehlerbehebung bei erschöpften Ports durch.
  • Das Update behebt ein Problem, das ein Netzwerk mit geringer Latenz betrifft. Die Geschwindigkeit der Daten im Netzwerk nimmt deutlich ab. Dies tritt auf, wenn Sie Zeitstempel für eine TCP-Verbindung (Transmission Control Protocol) einschalten.
  • Das Update behebt eine Wettlaufbedingung, die das Starten eines Computers verhindern kann. Dies tritt auf, wenn Sie einen Bootloader zum Starten mehrerer Betriebssysteme einrichten.
  • Das Update behebt ein Problem, das einen Verwaltungspfad für den Backing-Store eines Beschleunigers betrifft. Es tritt ein Speicherleck auf, von dem einige Geräte betroffen sind.
  • Dieses Update wirkt sich auf Medienzuweisungen aus. Es verbessert deren Speichergranularität für einige Hardwarekonfigurationen. Dadurch wird die Überbelegung verringert. Außerdem ist die Leistung effizienter.
  • Dieses Update betrifft das Windows Subsystem für Linux 2 (WSL2). Bei einer geteilten DNS-Einrichtung schlägt die Namensauflösung gelegentlich fehl.
  • Dieses Update behebt ein Problem, das Universaldrucker betrifft. Das System erstellt für diese Drucker doppelte Druckwarteschlangen.
  • Mit diesem Update werden die COSA-Profile (Country and Operator Settings Asset) für einige Mobilfunkbetreiber auf den neuesten Stand gebracht.
  • Dieses Update behebt ein Problem, das das Adressauflösungsprotokoll (ARP) des Container-Netzwerks betrifft. Es gibt die falsche Virtual Subnet ID (VSID) für externe Ports zurück.
  • Dieses Update behebt ein Problem bei der Speicherzuweisung im Host Networking Service (HNS). Das Problem verursacht einen hohen Speicherverbrauch.
  • Das Update enthält vierteljährliche Änderungen an der Windows Kernel Vulnerable Driver Blocklist-Datei, DriverSiPolicy.p7b. Es ergänzt die Liste der Treiber, die für BYOVD-Angriffe (Bring Your Own Vulnerable Driver) anfällig sind.
  • Dieses Update behebt ein Problem, das den PPL-Schutz (Protected Process Light) betrifft.
  • Das Update behebt ein Problem durch den Bluetooth Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) Hardware-Offload. Auf PCs, die dies unterstützen, tritt ein Stoppfehler auf.
  • Dieses Update behebt ein Problem, das die Einstellungen betrifft. Es wird nicht mehr reagiert, wenn Sie ein Flyout-Menü schließen.
  • Das Update behebt ein Problem, das den Distributed Transaction Coordinator (DTC) betrifft. Beim Abrufen von Mappings tritt ein Speicherleck auf.
  • Das Update behebt ein Problem, das Windows Local Administrator Password Solution (LAPS) betrifft. Die Post-Authentifizierungs-Aktionen (PAA) erfolgen nicht am Ende der Karenzzeit. Stattdessen werden sie beim Neustart ausgeführt.
  • Dieses Update behebt ein Problem, das das Resilient File System (ReFS) betrifft. Bei hoher Last kann das System nicht mehr reagieren. Außerdem kann die Anmeldung langsam sein.

Zusammenfassung
  • Vorschau auf Windows 11 Patch-Day
  • Neue Builds 22631.3520 und 22621.3520
  • Verbesserte Widgets-Symbole in Taskleiste
  • Einführung animierter Widget-Symbole
  • Korrekturen für Bootloader und Druckerfehler
  • Update über Windows Insider Programm
  • Automatische Auslieferung im Mai

Siehe auch:


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