Windows 11: Microsoft reagiert auf Kritik an mieser Startmenü-Leistung
Nachdem kürzlich ein früherer Microsoft-Entwickler Kritik am Startmenü von Windows 11 geübt hatte, wurde man in Redmond offenbar aufmerksam. Scott Hanselman, ein beliebter Manager für Entwickler-Tools, meldete sich zu Wort und jetzt soll rasch Abhilfe geschaffen werden.
Young hatte auf X/Twitter beklagt, dass die Suche im Startmenü extrem langsam arbeitet, wodurch man beim Versuch, ein Programm durch einfaches Eingeben seines Namens zu starten, teilweise einfach den Edge-Browser geöffnet bekommt, der dann über Bing eine simple Websuche startet. Hintergrund ist, dass im Startmenü stets bei Eingaben im Suchfeld auch Ergebnisse aus dem Web angezeigt werden.
Youngs Post erhielt unerwartet viel Aufmerksamkeit, schließlich gab es weit über 600 Reposts und tausende Kommentare, in denen andere Windows-Nutzer über ähnliche negative Erlebnisse klagten. Offenbar reichte dies aus, um auch bei Microsoft für Aufmerksamkeit zu sorgen.
Hanselman bat Young darum, ihm die Buildnummer der hier kritisierten Windows-Version zu nennen. Offenbar wollte er dafür sorgen, dass das Windows-Team die Problematik reproduzieren und nachvollziehen kann, um die Ursachen zu beseitigen.
Young gab daraufhin an, dass sich mit Jen Gentleman bereits eine Mitarbeiterin des Windows Entwickler-Teams bei ihm gemeldet habe, um dem Problem nachzugehen. Gentleman ist unter anderem für den Umgang mit Feedback aus der Nutzerschaft zum Startmenü, den Einstellungen, der Taskleiste und diversen anderen Teilen der Benutzeroberfläche von Windows zuständig.
Es bleibt zu hoffen, dass Microsoft jetzt umgehend aktiv wird, um die schon seit Jahren dringend nötige Nachbesserung im Startmenü bezüglich des Umgangs mit der Sucheingabe vorzunehmen. Tatsächlich besteht das von Young beschriebene Problem schon seit sehr langer Zeit.
Siehe auch:
- Kritik am Windows 11 Startmenü führt zu Reaktion
- Microsoft-Manager Hanselman greift Startmenü-Problem auf
- Ex-Entwickler Young beklagt langsame Suchfunktion
- Hohe Aufmerksamkeit für Youngs Kritik auf X/Twitter
- Microsoft-Mitarbeiterin Gentleman nimmt sich des Problems an
- Hoffnung auf schnelle Verbesserung der Sucheingabe
- Problem besteht bereits seit längerer Zeit
Zahlreiche User bestätigen Probleme mit dem Startmenü
Manchmal braucht es vor allem Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit, damit bei Microsoft jemand aktiv wird, um Verbesserungen an Windows im Interesse der Nutzer vorzunehmen. Ein solcher Fall wird nun offenbar aus der von dem früheren Windows-Entwickler Andrew Young geäußerten Kritik an der miesen Performance im Startmenü.Young hatte auf X/Twitter beklagt, dass die Suche im Startmenü extrem langsam arbeitet, wodurch man beim Versuch, ein Programm durch einfaches Eingeben seines Namens zu starten, teilweise einfach den Edge-Browser geöffnet bekommt, der dann über Bing eine simple Websuche startet. Hintergrund ist, dass im Startmenü stets bei Eingaben im Suchfeld auch Ergebnisse aus dem Web angezeigt werden.
Hanselman to the rescue
In seiner typischen unkomplizierten Art meldete sich unter anderem Microsoft-Manager Scott Hanselman zu Wort, der eigentlich für die Entwickler-Tools des Konzerns zuständig ist, sich aber fast schon traditionell immer wieder auch für die Belange von (professionellen) Anwendern engagiert.Hanselman bat Young darum, ihm die Buildnummer der hier kritisierten Windows-Version zu nennen. Offenbar wollte er dafür sorgen, dass das Windows-Team die Problematik reproduzieren und nachvollziehen kann, um die Ursachen zu beseitigen.
Young gab daraufhin an, dass sich mit Jen Gentleman bereits eine Mitarbeiterin des Windows Entwickler-Teams bei ihm gemeldet habe, um dem Problem nachzugehen. Gentleman ist unter anderem für den Umgang mit Feedback aus der Nutzerschaft zum Startmenü, den Einstellungen, der Taskleiste und diversen anderen Teilen der Benutzeroberfläche von Windows zuständig.
Es bleibt zu hoffen, dass Microsoft jetzt umgehend aktiv wird, um die schon seit Jahren dringend nötige Nachbesserung im Startmenü bezüglich des Umgangs mit der Sucheingabe vorzunehmen. Tatsächlich besteht das von Young beschriebene Problem schon seit sehr langer Zeit.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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