Paris wirft mit überwältigender Mehrheit Leih-E-Scooter aus der Stadt
Die meisten Städtebewohner haben sich an E-Scooter gewöhnt, auch wenn diese nach wie vor alles andere als beliebt sind. Denn sie sorgen immer wieder - stehend und fahrend - bei vielen für Ärger. Paris hat jetzt genug und verbietet E-Scooter, 15.000 müssen entfernt werden.
Seit knapp vier Jahren gehören E-Scooter zum Straßenbild deutscher Städte, vor allem Leih-Fahrzeuge dieser Art sind in Berlin, Hamburg und Co. an jeder Ecke zu finden. Der "Goldrausch" der ersten Wochen und Monate ist allerdings vorbei, denn viele Startups der ersten Tage existieren nicht mehr.
Das war in anderen europäischen Städten nicht anders, so auch in Paris. Die französische Hauptstadt war 2018 eine der ersten Städte, die Leih-E-Scooter zugelassen hat. Rund fünf Jahre später macht man diese Entscheidung aber rückgängig. Denn in einem Referendum am gestrigen Sonntag haben die Pariser erdrutschartig für die Verbannung gestimmt (via TechCrunch).
89 Prozent der abgegebenen Stimmen sprachen sich gegen E-Scooter-Sharing aus. Das bedeutet, dass die drei derzeit in Paris operierenden Anbieter bis zum 1. September 2023 ihre rund 15.000 Fahrzeuge aus der Stadt entfernen müssen. Organisatorin der Abstimmung war die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo.
Entsprechend änderte Hidalgo mittlerweile ihre Meinung und verwies auf die vielen Unfälle und auch den Umstand, dass das Geschäftsmodell zu teuer ist. So kostet eine zehnminütige Fahrt etwa fünf Euro, das ist schlichtweg zu viel. Studien haben mittlerweile nachgewiesen, dass E-Scooter den Autoverkehr nicht wie erhofft entlasten, sondern hauptsächlich anstatt des ÖPNV bzw. des Zu-Fuß-Gehens genutzt werden.
Die drei betroffenen E-Scooter-Anbieter Dott, Lime und Tier kritisierten die Entscheidung und verwiesen u. a. auf die niedrige Wahlbeteiligung. Denn an der Abstimmung nahmen nur etwas mehr als 100.000 Menschen teil, das sind gerade einmal 7,5 Prozent der Wahlberechtigten.
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Das war in anderen europäischen Städten nicht anders, so auch in Paris. Die französische Hauptstadt war 2018 eine der ersten Städte, die Leih-E-Scooter zugelassen hat. Rund fünf Jahre später macht man diese Entscheidung aber rückgängig. Denn in einem Referendum am gestrigen Sonntag haben die Pariser erdrutschartig für die Verbannung gestimmt (via TechCrunch).
89 Prozent der abgegebenen Stimmen sprachen sich gegen E-Scooter-Sharing aus. Das bedeutet, dass die drei derzeit in Paris operierenden Anbieter bis zum 1. September 2023 ihre rund 15.000 Fahrzeuge aus der Stadt entfernen müssen. Organisatorin der Abstimmung war die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo.
E-Scooter waren unbeliebt
Hidalgo war ursprünglich Befürworterin von E-Scootern und hat auch diverse Gesetze erlassen, um diese zu fördern. Viele Pariser konnten sich damit aber nicht anfreunden und beklagten sich über gefährliches Fahren und verstopfte Gehwege.Entsprechend änderte Hidalgo mittlerweile ihre Meinung und verwies auf die vielen Unfälle und auch den Umstand, dass das Geschäftsmodell zu teuer ist. So kostet eine zehnminütige Fahrt etwa fünf Euro, das ist schlichtweg zu viel. Studien haben mittlerweile nachgewiesen, dass E-Scooter den Autoverkehr nicht wie erhofft entlasten, sondern hauptsächlich anstatt des ÖPNV bzw. des Zu-Fuß-Gehens genutzt werden.
Die drei betroffenen E-Scooter-Anbieter Dott, Lime und Tier kritisierten die Entscheidung und verwiesen u. a. auf die niedrige Wahlbeteiligung. Denn an der Abstimmung nahmen nur etwas mehr als 100.000 Menschen teil, das sind gerade einmal 7,5 Prozent der Wahlberechtigten.
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Zusammenfassung
- E-Scooter sind in Städten seit knapp 4 Jahren präsent, viele Startups aber nicht mehr.
- In Paris wurde ein Referendum abgehalten, 89% stimmten gegen E-Scooter.
- Bis 2023 müssen 15.000 E-Scooter aus Paris entfernt werden.
- Ursprünglich war die Bürgermeisterin Hidalgo Befürworterin, änderte aber ihre Meinung.
- Viele Pariser beklagten sich über gefährliches Fahren und teure Fahrten.
- Studien zeigen, dass E-Scooter nicht den Autoverkehr entlasten.
- Die Abstimmung wurde von nur 7,5% der Wahlberechtigten wahrgenommen.
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