E-Scooter: Zahl der Unfälle mit Personenschaden steigt schnell
Die immer weitere Verbreitung von E-Scootern bringt es mit sich, dass die Unfallzahlen mit den Fahrzeugen ordentlich in die Höhe gehen. Immer wieder landen die Fahrer im Krankenhaus - auch weil viel Leichtsinn im Spiel ist.
Aktuell liegen den Kollegen des Magazins Futurezone Zahlen aus Österreich vor. Demnach hat die Polizei in der Hauptstadt Wien in diesem Jahr von Januar bis Mai bereits 105 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert, an denen E-Scooter beteiligt waren. Zum Vergleich: Im gesamten letzten Jahr verzeichnete man lediglich 159 Unfälle.
Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) bereits seit einiger Zeit beobachtet. In ganz Österreich kletterte die Zahl der E-Scooter-Unfälle, die zu einer Behandlung Beteiligter im Krankenhaus führten, schon im vergangenen Jahr sprunghaft:
Aber auch die Aufklärung der Nutzer ist wichtig, denn vielfach werden die E-Scooter eher als motorisiertes Spielzeug denn als Verkehrsmittel angesehen. So zeigten Untersuchungen in mehreren österreichischen Städten, dass gerade einmal 2 Prozent der Nutzer einen Helm verwenden. Abbiege-Vorhaben werden außerdem in den seltensten Fällen angezeigt und immer wieder auch Gehwege als Fahrstrecke genutzt, was allerdings verboten ist. Hinzu kommt, dass auch die Beschränkung auf eine Person pro E-Scooter und die Gültigkeit von Alkohol-Grenzwerten oft nicht beachtet werden.
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Verhaltens-Hinweise für die E-Scooter-Nutzung
Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) bereits seit einiger Zeit beobachtet. In ganz Österreich kletterte die Zahl der E-Scooter-Unfälle, die zu einer Behandlung Beteiligter im Krankenhaus führten, schon im vergangenen Jahr sprunghaft:
- 2019: 1200 Verletzte
- 2020: 1300 Verletzte
- 2021: 2800 Verletzte
Vielfältige Maßnahmen nötig
Das KfV sieht verschiedene Ursachen als Grund für diese Entwicklung und empfiehlt daher auch unterschiedliche Maßnahmen, mit denen die Risiken minimiert werden können. Da die E-Scooter im Straßenverkehr rechtlich mit Fahrrädern gleichgestellt sind, sieht man beispielsweise generell im Ausbau einer sicheren Fahrrad-Infrastruktur eine gute Schutzmaßnahme. Auch ein geringeres Tempolimit von 30 Kilometer pro Stunde würde einiges bringen.Aber auch die Aufklärung der Nutzer ist wichtig, denn vielfach werden die E-Scooter eher als motorisiertes Spielzeug denn als Verkehrsmittel angesehen. So zeigten Untersuchungen in mehreren österreichischen Städten, dass gerade einmal 2 Prozent der Nutzer einen Helm verwenden. Abbiege-Vorhaben werden außerdem in den seltensten Fällen angezeigt und immer wieder auch Gehwege als Fahrstrecke genutzt, was allerdings verboten ist. Hinzu kommt, dass auch die Beschränkung auf eine Person pro E-Scooter und die Gültigkeit von Alkohol-Grenzwerten oft nicht beachtet werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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