E-Scooter im Rhein: Tauchgänge weisen auf übertriebene Zahlen hin

Die Meldungen über hunderte E-Scooter auf dem Grund des Rheins sind offenbar doch ziemlich übertrieben gewesen. Erste Tauchgänge zur Bergung der Fahrzeuge fielen nicht besonders ergiebig aus - elf Stück konnten jetzt aus dem Fluss geholt werden.
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Durchgeführt wurde die Tauchaktion in Köln von der Plattform Shared Mobility (PSM), in der sich die Betreiber der Sharing-Dienste für E-Scooter zusammengeschlossen haben. Am Montag und Dienstag waren in deren Auftrag Taucher im Rhein unterwegs und suchten nach den zahlreichen Rollern, die auf dem Grund des Flusses liegen sollen, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervorgeht.

Ein Sprecher der PSM erklärte demnach, dass man an den kommenden Tagen auch noch verschiedene Brückenbereiche absuchen will, an denen noch einmal größere Funde erwartet werden. Das ist nicht ohne weiteres möglich, denn für die Einsätze in diesen Bereichen werden Spezialkranschiffe benötigt, die mit einem Strömungsschild ausgestattet sind. Ansonsten können die Taucher aufgrund der Strömung des Flusses überhaupt nicht vernünftig arbeiten.


Suche per Sonar

Bevor Taucher ins Wasser gehen, wird ohnehin erst einmal mit technischen Hilfsmitteln wie Sonarbooten nach auffälligen Hinweisen auf versenkte E-Scootern gesucht. Deren Fundstellen werden markiert und im Anschluss dann von Menschen abgesucht. Die Aktion in dieser Woche fand im Rheinauhafen statt, wo Taucher auch ohne weitere Hilfe agieren können.

Es zeichnet sich aber klar ab, dass die früheren Berichte von hunderten E-Scootern auf dem Grund des Flusses übertrieben sein dürften. Trotzdem müssen die Anbieter der entsprechenden Sharing-Dienste sich kümmern, die Fahrzeuge, die doch auf dem Grund landeten, wieder zu bergen. Denn insbesondere in den Akkus befinden sich Schadstoffe, die irgendwann austreten könnten, wenn die Korrosion die Hüllen mürbe macht.

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