Highlight
Tesla "erpresst" Kunden, wollte 4500 Dollar für rund 130 km Reichweite
Bei Tesla ist es üblich, diverse Features dazubuchen zu können und früher konnte man auch Reichweite gegen eine Gebühr freischalten. Das Unternehmen forderte nun von einem Käufer eines gebrauchten Model S 90, der einst ein S 60 war, nachträglich ein beträchtliches "Lösegeld".
Es ist bereits einige Jahre her, aber früher hat der Elektroautobauer Fahrzeuge mit unterschiedlichen Reichweiten verkauft, obwohl die Batterien eigentlich mehr hergegeben haben. Das lag daran, dass man "unterschiedliche" Varianten eines Modells im Angebot hatte, diese aber denselben Akku verbaut hatten.
Die Akkus waren per Software gesperrt bzw. beschränkt, ein Model S 40 war beispielsweise ein Model S mit einem 60 kWh-Akku. Grund hierfür war der Umstand, dass man aus Kostengründen nicht unterschiedlich große Akkus produzieren wollte.
Tesla begann irgendwann einmal, das Freischalten gegen Gebühr zu ermöglichen, später schaffte man das aber ganz ab. Es gab aber eine Ausnahme, in Garantiefällen kamen Software-gesperrte Battery Packs immer noch zum Einsatz.
Doch in einem Fall hat Tesla die Sache völlig falsch gehandhabt, wie Electrek unter Berufung auf den Tesla-Hacker Jason Hughes berichtet. Letzterer legte auf Twitter den Fall eines Kunden dar, der sich an ihn gewandt hat. Der Käufer eines gebrauchten Model S 90, der einst ein Model S 60 war, brachte sein Fahrzeug in die Werkstatt. Er wollte ein Software-Update aufspielen lassen.
Der Kunde wandte sich an Hughes, der für seine Hacks bekannt ist, doch auch dieser konnte nicht helfen, zumindest nicht direkt bzw. sofort. Er veröffentlichte den Fall jedoch auf Social Media und die Sache ging viral. Die Meinung der Nutzer war klar, nämlich, dass das eine Frechheit ist. Darauf reagierte Tesla auch, versprach die Angelegenheit zu klären und das Fahrzeug wieder als Model S 90 freizuschalten.
Siehe auch:
Die Akkus waren per Software gesperrt bzw. beschränkt, ein Model S 40 war beispielsweise ein Model S mit einem 60 kWh-Akku. Grund hierfür war der Umstand, dass man aus Kostengründen nicht unterschiedlich große Akkus produzieren wollte.
Tesla begann irgendwann einmal, das Freischalten gegen Gebühr zu ermöglichen, später schaffte man das aber ganz ab. Es gab aber eine Ausnahme, in Garantiefällen kamen Software-gesperrte Battery Packs immer noch zum Einsatz.
Doch in einem Fall hat Tesla die Sache völlig falsch gehandhabt, wie Electrek unter Berufung auf den Tesla-Hacker Jason Hughes berichtet. Letzterer legte auf Twitter den Fall eines Kunden dar, der sich an ihn gewandt hat. Der Käufer eines gebrauchten Model S 90, der einst ein Model S 60 war, brachte sein Fahrzeug in die Werkstatt. Er wollte ein Software-Update aufspielen lassen.
Tesla findet "Fehler"
Doch er bekam später vom Service Center einen Anruf, bei dem Tesla ihm mitteilte, dass man einen Fehler gefunden habe und einen "Fix" installieren werde. Doch dabei handelte es sich um ein Zurücksetzen der Konfiguration auf die eines Model S 60, damit sperrte Tesla etwa 130 Kilometer Reichweite. Der Kunde wollte die Sache klären und verwies darauf, dass er eine 90er-Version gekauft habe, doch Tesla blieb hart - und verlangte 4500 Dollar für das Freischalten der Reichweite.Der Kunde wandte sich an Hughes, der für seine Hacks bekannt ist, doch auch dieser konnte nicht helfen, zumindest nicht direkt bzw. sofort. Er veröffentlichte den Fall jedoch auf Social Media und die Sache ging viral. Die Meinung der Nutzer war klar, nämlich, dass das eine Frechheit ist. Darauf reagierte Tesla auch, versprach die Angelegenheit zu klären und das Fahrzeug wieder als Model S 90 freizuschalten.
Siehe auch:
- Neuer Zeitplan für Tesla Cybertruck: Auslieferung mit Glück Mitte 2023
- Tesla verklagt: Deutsche Verbraucherschützer erheben zwei Vorwürfe
- Zocken im E-Auto: Elon Musk kündigt Steam-Spiele für Teslas an
- Gutachten zeigt "massive Schlamperei" beim Tesla Model 3
- Autopilot ist eine massive Gefährdung: Tesla verliert Klage in München
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Mamma Mia! Besonderes Super Mario Bros. für Rekordsumme ersteigert
- Großer Juni-Sale: Media Markt und Saturn senken massiv die Preise
- Strenge Abgasnormen: Hardware-Update macht Dieselmotoren sauberer
- Metas neues KI-Team ist ein "seelenzerstörender Gulag", so Insider
- Linux 7.1 ist da: Neues bei NTFS & CPU-Support, Aus für alte Hardware
- Toller Streaming-Deal: 60 Prozent Rabatt auf Waipu.tv und Sky WOW
- Überraschendes Comeback: Intel plant offenbar neue Raptor-Lake-CPUs
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - vor 2 Stunden -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr -
Pc startet im Multiboot Manager nach unstellung in MSconfig
js1 - Vorgestern 11:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen