Autopilot ist eine massive Gefährdung:
Tesla verliert Klage in München
Teslas Autopilot hat laut einem Gutachten erhebliche Sicherheitsmängel, die Fahrzeuge zu einer massiven Gefährdung im Stadtverkehr werden lassen. Ein deutsches Gericht hat Tesla daher zur Rückerstattung des Kaufpreises für ein Model X verurteilt.
Das Gutachten wurde vom Landgericht München I im Rahmen einer Klage in Auftrag gegeben. Das meldet der Spiegel.
Geklagt hatte eine Frau, die sich für rund 112.000 Euro ein Model X gekauft hatte. Sie bemängelte dabei unter anderem die fehlerhafte Erkennung von Fahrbahnverengungen zum Beispiel bei Baustellen und ein häufig auftretendes unnötiges Abbremsen. Über solche Beeinträchtigungen hatten wir bereits mehrfach berichtet.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und wurde bereits Mitte Juni gesprochen. Die Urteilsveröffentlichung steht den Informationen nach noch aus. Bekannt sind nun aber Teile der Begründung.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Autopilot zum Mittelpunkt einer Klage gegen Tesla geworden ist. Die US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit NHTSA eröffnete sogar schon eine offizielle Untersuchung der Probleme im Autopilot-Modus. Die Behörde prüft allerdings derzeit vor allem Mängel bei Model 3 und Model Y.
Laut dem Spiegel haben im Fall vor dem deutschen Gericht nun beide Parteien Berufung eingelegt. Die Klägerin fordert demnach anstelle einer Rückzahlung die Lieferung eines Neufahrzeugs. Zu den Gründen der Berufung hat sich Tesla dagegen noch nicht geäußert und wollte auch keine Stellungnahme in dem Fall abgeben.
Siehe auch:
Geklagt hatte eine Frau, die sich für rund 112.000 Euro ein Model X gekauft hatte. Sie bemängelte dabei unter anderem die fehlerhafte Erkennung von Fahrbahnverengungen zum Beispiel bei Baustellen und ein häufig auftretendes unnötiges Abbremsen. Über solche Beeinträchtigungen hatten wir bereits mehrfach berichtet.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und wurde bereits Mitte Juni gesprochen. Die Urteilsveröffentlichung steht den Informationen nach noch aus. Bekannt sind nun aber Teile der Begründung.
Massive Gefährdung
Dazu erklärte der Klägeranwalt Christoph Lindner gegenüber Spiegel: "Ein weiteres Mal zeigt sich, dass Tesla beim Thema Autopilot das vollmundig Versprochene nicht einhält." Die Fahrassistenzfunktion soll laut dem Gutachten für das Landgericht München I Hindernisse nicht zuverlässig erkennen, Phantom-Bremsungen durchführen und dadurch eine massive Gefährdung für andere Teilnehmer im Straßenverkehr sein, beispielsweise durch die Möglichkeit von Auffahrunfällen.Es ist nicht das erste Mal, dass der Autopilot zum Mittelpunkt einer Klage gegen Tesla geworden ist. Die US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit NHTSA eröffnete sogar schon eine offizielle Untersuchung der Probleme im Autopilot-Modus. Die Behörde prüft allerdings derzeit vor allem Mängel bei Model 3 und Model Y.
Laut dem Spiegel haben im Fall vor dem deutschen Gericht nun beide Parteien Berufung eingelegt. Die Klägerin fordert demnach anstelle einer Rückzahlung die Lieferung eines Neufahrzeugs. Zu den Gründen der Berufung hat sich Tesla dagegen noch nicht geäußert und wollte auch keine Stellungnahme in dem Fall abgeben.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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