"Peinlich": SpaceX-Mitarbeiter meutern gegen Musk (Update: gefeuert)
SpaceX- und wohl bald auch Twitter-Chef Elon Musk steht gerne im Rampenlicht und gibt auch immer wieder kontroverses von sich. Seinen Untergebenen wird das nun aber zu bunt und bei SpaceX gibt es nun sowas wie offene Rebellion, und zwar per offenem Brief von Mitarbeitern.
SpaceX gilt als Herzensprojekt von Elon Musk (Tesla eher als Cash Cow), der Milliardär träumt schließlich schon lange von der Raumfahrt und letztlich von einem Flug zum Mars sowie der Besiedlung des roten Planeten. Intern ist die Stimmung dort aber längst nicht mehr gut. Denn wie The Verge berichtet, gibt es in internen Chats aktuell viele Diskussionen über das jüngste Verhalten des SpaceX-Chefs. Ausgangspunkt ist ein offener Brief, in dem Musk scharf kritisiert wird.
"Elons Verhalten in der Öffentlichkeit ist eine häufige Quelle der Ablenkung und Peinlichkeit für uns, besonders in den letzten Wochen", heißt es in dem Schreiben. "Als unser CEO und prominentester Sprecher wird Elon als das Gesicht von SpaceX angesehen - jeder Tweet, den Elon sendet, ist im Grunde eine öffentliche Erklärung des Unternehmens. Es ist von entscheidender Bedeutung, unseren Teams und unserem potenziellen Talentpool klarzumachen, dass seine Botschaften nicht unsere Arbeit, unsere Mission oder unsere Werte widerspiegeln."
In dem Schreiben wird auch darauf verwiesen, dass das Unternehmen seine selbsterklärte "Keine Arschlöcher"-Politik und auch die harte Einstellung zu sexueller Belästigung nicht einhalte.
SpaceX wird letztlich zu drei Schritten aufgefordert. Das Weltraumunternehmen soll "das schädliche Twitter-Verhalten von Elon öffentlich ansprechen und verurteilen", SpaceX soll "alle Führungskräfte gleichermaßen zur Verantwortung ziehen" und auch "klar definieren, was genau mit der 'Kein Arschloch'- und 'Null-Toleranz'-Politik gemeint ist und sie konsequent durchsetzen". Es ist nicht bekannt, wie viele SpaceX-Mitarbeiter den Brief unterschrieben haben, laut The Verge erhält das Schreiben aber viel Zuspruch.
Siehe auch:
Der Ruf von SpaceX leidet
Konkret geht es u. a. um Musks öffentliche Aktionen und Aussagen sowie die jüngsten Vorwürfe sexueller Belästigung. Diese würden dem Ruf von SpaceX signifikant schaden, so die Unterzeichner des Briefes. Laut den Verfassern haben Mitarbeiter "aller Geschlechter, ethnischer Zugehörigkeiten, Dienstalter und technischer Funktionen" daran mitgewirkt."Elons Verhalten in der Öffentlichkeit ist eine häufige Quelle der Ablenkung und Peinlichkeit für uns, besonders in den letzten Wochen", heißt es in dem Schreiben. "Als unser CEO und prominentester Sprecher wird Elon als das Gesicht von SpaceX angesehen - jeder Tweet, den Elon sendet, ist im Grunde eine öffentliche Erklärung des Unternehmens. Es ist von entscheidender Bedeutung, unseren Teams und unserem potenziellen Talentpool klarzumachen, dass seine Botschaften nicht unsere Arbeit, unsere Mission oder unsere Werte widerspiegeln."
In dem Schreiben wird auch darauf verwiesen, dass das Unternehmen seine selbsterklärte "Keine Arschlöcher"-Politik und auch die harte Einstellung zu sexueller Belästigung nicht einhalte.
SpaceX wird letztlich zu drei Schritten aufgefordert. Das Weltraumunternehmen soll "das schädliche Twitter-Verhalten von Elon öffentlich ansprechen und verurteilen", SpaceX soll "alle Führungskräfte gleichermaßen zur Verantwortung ziehen" und auch "klar definieren, was genau mit der 'Kein Arschloch'- und 'Null-Toleranz'-Politik gemeint ist und sie konsequent durchsetzen". Es ist nicht bekannt, wie viele SpaceX-Mitarbeiter den Brief unterschrieben haben, laut The Verge erhält das Schreiben aber viel Zuspruch.
Update: Die New York Times berichtet mittlerweile, dass die Mitarbeiter, die den Brief verfasst haben, gefeuert worden sind. SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell teilte in einer E-Mail mit, dass "eine Reihe von betroffenen Mitarbeitern entlassen" worden sei. Sie stellte die Verfasser an den Pranger: "Durch das Schreiben, die Aufforderungen und das allgemeine Verfahren fühlten sich die Mitarbeiter unwohl, eingeschüchtert und schikaniert und/oder verärgert, weil sie durch das Schreiben unter Druck gesetzt wurden, etwas zu unterschreiben, das nicht ihren Ansichten entsprach."
Siehe auch:
- Übernahme am Ende? Musk wirft Twitter offiziell Vertragsbruch vor
- "Chaotische" Übernahme: Twitter-Anleger verklagen Elon Musk
- Tesla-Anleger haben langsam genug von Elon Musks "Twitter-Zirkus"
- Twitter-Übernahme: Musk geht von mehr als 20% Fake-Konten aus
- Elon Musk: Twitter-Übernahme liegt wegen Fake-Konten auf Eis
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
- VW ID.3 Neo GTI: Erlkönig des neuen Elektro-GTI wurde gesichtet
- Prime Day: Bei Amazon starten schon jetzt tolle Saugroboter-Deals
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen