Übernahme am Ende? Musk wirft Twitter offiziell Vertragsbruch vor
Mitte April sorgte Elon Musk für ein Branchenbeben, denn der Tesla- und SpaceX-Chef gab bekannt, dass er Twitter übernehmen will und bald war auch klar, dass er das tatsächlich machen wird. Doch nun wackelt der Deal immer mehr, Streitpunkt ist die tatsächliche Bot-Anzahl.
44 Milliarden Dollar wollten und sollten Elon Musk und andere Partner auf den Tisch legen, um den Social-Media-Dienst zu übernehmen. Zwar gab es von Anfang an das eine oder andere Fragezeichen, denn einige der Investoren schienen dubios oder zumindest nicht im Interesse der US-Öffentlichkeit zu sein.
Musk, bekanntlich selbst ein aktiver und erfahrener Twitter-Nutzer, hat in den vergangenen Wochen aber selbst Zweifel angemeldet, ob er das Geschäft durchziehen wird. Offizieller Grund sind Zahlen zu den Bot- bzw. Fake-Konten auf Twitter. Im Wesentlichen behauptet der 50-Jährige, dass er vom Social-Media-Unternehmen angelogen wurde, wie hoch Twitter selbst die Anzahl der Bots schätzt bzw. errechnet.
Mitte Mai hat Musk die Übernahme bis auf Weiteres pausiert und nun haben die Anwälte des Milliardärs nachgelegt bzw. das nun offiziell bestätigt. In einem Brief an Twitter behauptet das Anwaltsteam Musks, dass das Social-Media-Unternehmen es verabsäumt hätte, ausreichende Informationen zum Spam-Bot-Problem zu liefern. Infografik Vor Musk-Übernahme: Twitter steigert seinen Umsatz und Gewinn
Musk versucht offenbar schon seit mehreren Wochen, aus dem Deal herauszukommen, mit dem auf der Seite der Börsenaufsicht SEC veröffentlichten Brief liegt nun aber auch ein offizieller Antrag bzw. eine Rückzugsdrohung vor.
Twitter indes will das Geschäft wie geplant durchziehen: Gegenüber The Verge sagte Sprecher Brian Poliakoff, dass man mit Musk kooperiert habe und auch weiterhin Informationen weitergeben werde: "Wir beabsichtigen, die Transaktion abzuschließen und die Fusionsvereinbarung zum vereinbarten Preis und zu den vereinbarten Bedingungen durchzusetzen."
Siehe auch:
Musk, bekanntlich selbst ein aktiver und erfahrener Twitter-Nutzer, hat in den vergangenen Wochen aber selbst Zweifel angemeldet, ob er das Geschäft durchziehen wird. Offizieller Grund sind Zahlen zu den Bot- bzw. Fake-Konten auf Twitter. Im Wesentlichen behauptet der 50-Jährige, dass er vom Social-Media-Unternehmen angelogen wurde, wie hoch Twitter selbst die Anzahl der Bots schätzt bzw. errechnet.
Mitte Mai hat Musk die Übernahme bis auf Weiteres pausiert und nun haben die Anwälte des Milliardärs nachgelegt bzw. das nun offiziell bestätigt. In einem Brief an Twitter behauptet das Anwaltsteam Musks, dass das Social-Media-Unternehmen es verabsäumt hätte, ausreichende Informationen zum Spam-Bot-Problem zu liefern. Infografik Vor Musk-Übernahme: Twitter steigert seinen Umsatz und Gewinn
Twitter wird Vertragsbruch vorgeworfen
"Herr Musk ist der Ansicht, dass sich das Unternehmen aktiv gegen seine Informationsrechte (und die entsprechenden Verpflichtungen des Unternehmens) aus der Fusionsvereinbarung wehrt und diese vereitelt", schreiben die Anwälte. Sie drohen auch, dass der Tesla-Chef sich wegen des angeblichen Vertragsbruchs dafür entscheiden könnte, "die Transaktion nicht zu vollziehen".Musk versucht offenbar schon seit mehreren Wochen, aus dem Deal herauszukommen, mit dem auf der Seite der Börsenaufsicht SEC veröffentlichten Brief liegt nun aber auch ein offizieller Antrag bzw. eine Rückzugsdrohung vor.
Twitter indes will das Geschäft wie geplant durchziehen: Gegenüber The Verge sagte Sprecher Brian Poliakoff, dass man mit Musk kooperiert habe und auch weiterhin Informationen weitergeben werde: "Wir beabsichtigen, die Transaktion abzuschließen und die Fusionsvereinbarung zum vereinbarten Preis und zu den vereinbarten Bedingungen durchzusetzen."
Siehe auch:
- "Chaotische" Übernahme: Twitter-Anleger verklagen Elon Musk
- Tesla-Anleger haben langsam genug von Elon Musks "Twitter-Zirkus"
- Twitter-Übernahme: Musk geht von mehr als 20% Fake-Konten aus
- Elon Musk: Twitter-Übernahme liegt wegen Fake-Konten auf Eis
- Elon Musk hat angekündigt, die Twitter-Sperre von Trump aufzuheben
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