Ukraine: SpaceX/Starlink sorgt für überlegene Artillerie-Infrastruktur
Die Satelliten-Infrastruktur des US-Unternehmens SpaceX spielt in der direkten militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine eine weitaus größere Rolle als bisher allgemein bekannt ist. Starlink ist der Kommunikations-Weg der ukrainischen Artillerie.
Bisher herrscht überwiegend die Vorstellung, dass die zahlreichen Starlink-Terminals, die in die Ukraine geliefert wurden, vor allem für die normale Internet-Kommunikation zum Einsatz kommen. Das stimmt teilweise auch. Allerdings spielt die Technologie auch an der Front eine entscheidende Rolle und ist ein wichtiger Bestandteil eines überlegenen Artillerie-Einsatzes durch die ukrainischen Truppen, wie Trent Telenko, ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums herausarbeitet.
Grundsätzlich verfügen sowohl die russischen als auch die ukrainischen Einheiten in der Masse über die gleiche Technik, die noch zu Zeiten der Sowjetunion entwickelt wurde. Zu dieser gehört auch das Boden-Radar, das die Zieldaten für die Artillerie-Verbände liefert. Allerdings ist bekannt, dass dieses verschiede Probleme hat, so dass die Zielinformationen oft ungenau sind. Die russischen Einheiten lassen daher stets ganze Haubitzen-Batterien feuern, um am Ziel eine größere Fläche zu treffen.
Auf der ukrainischen Seite setzt man auf eine ähnliche Taktik, doch stehen die einzelnen Haubitzen nicht an einem Ort, sondern feuern aus verschiedensten Regionen auf das gleiche Ziel - was sie für Gegenschläge sehr viel unempfindlicher macht. Das macht eine deutlich bessere Abstimmung erforderlich, die man mit einer eigens entwickelten Software namens "GIS Art for Artillery" und ursprünglich mit Datenverbindungen über SatCom realisiert. Nicht umsonst sorgte Russland zum Beginn der Invasion dafür, dass die SatCom-Terminals erst einmal von einer Malware lahmgelegt wurden - was auch viele weitergehende Auswirkungen hatte.
Und auch einzelne Angriffe über einen vorgelagerten Späher mit GPS-Laser-System sind mit StarLink umsetzbar. Denn dieser kann ohne größere Hardware am Boden eine leistungsfähige Breitband-Verbindung zu den Artillerie-Stellungen halten und ist dabei durch die technischen Einheiten auf der Gegenseite nur schwer zu finden. Auf diese Weise werden binnen Sekunden - und nicht vielen Minuten wie üblich - Ziele sehr genau anvisiert und über viele Kilometer hinweg angegriffen.
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Grundsätzlich verfügen sowohl die russischen als auch die ukrainischen Einheiten in der Masse über die gleiche Technik, die noch zu Zeiten der Sowjetunion entwickelt wurde. Zu dieser gehört auch das Boden-Radar, das die Zieldaten für die Artillerie-Verbände liefert. Allerdings ist bekannt, dass dieses verschiede Probleme hat, so dass die Zielinformationen oft ungenau sind. Die russischen Einheiten lassen daher stets ganze Haubitzen-Batterien feuern, um am Ziel eine größere Fläche zu treffen.
Auf der ukrainischen Seite setzt man auf eine ähnliche Taktik, doch stehen die einzelnen Haubitzen nicht an einem Ort, sondern feuern aus verschiedensten Regionen auf das gleiche Ziel - was sie für Gegenschläge sehr viel unempfindlicher macht. Das macht eine deutlich bessere Abstimmung erforderlich, die man mit einer eigens entwickelten Software namens "GIS Art for Artillery" und ursprünglich mit Datenverbindungen über SatCom realisiert. Nicht umsonst sorgte Russland zum Beginn der Invasion dafür, dass die SatCom-Terminals erst einmal von einer Malware lahmgelegt wurden - was auch viele weitergehende Auswirkungen hatte.
Überlegene Infrastruktur
Die Ukrainer haben GIS Art for Artillery allerdings recht schnell mit Starlink verknüpft und bisher haben die Hacker der russischen Armee trotz verschiedener Versuche keine Möglichkeit gefunden, die Datenverbindungen zu stören. Inzwischen läuft die Einschätzung verschiedener Experten darauf hinaus, dass die Kombination der GIS Art-Software mit Starlink dafür sorgt, dass die ukrainische Artillerie über ein besseres Command-and-Control-System verfügt als das US-Militär.Und auch einzelne Angriffe über einen vorgelagerten Späher mit GPS-Laser-System sind mit StarLink umsetzbar. Denn dieser kann ohne größere Hardware am Boden eine leistungsfähige Breitband-Verbindung zu den Artillerie-Stellungen halten und ist dabei durch die technischen Einheiten auf der Gegenseite nur schwer zu finden. Auf diese Weise werden binnen Sekunden - und nicht vielen Minuten wie üblich - Ziele sehr genau anvisiert und über viele Kilometer hinweg angegriffen.
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