SpaceX: Test aller Triebwerke endet mit spektakulärer Explosion
Für Elon Musk läuft es aktuell nicht nach Wunsch: Bei Tesla gibt es Probleme, seine Twitter-Übernahme ist spektakulär geplatzt und wird ihn wohl auch teuer zu stehen kommen. Zu allem Überfluss gab es gerade auch noch eine heftige Explosion bei einem Booster-Test von SpaceX.
SpaceX arbeitet derzeit unter Hochdruck an seinem zweistufigen Starship. Das ist schließlich der große Traum von SpaceX-Chef Elon Musk, der Milliardär will dieses zur Grundlage der Flüge zum Mond und später auch Mars machen. Die Rakete hätte bereits in diesem Sommer bzw. früher in der finalen bzw. vollständigen Form abheben sollen, doch das ist bisher nicht passiert. Und es sieht nicht danach aus als würde das so bald passieren.
Denn vor kurzem hat SpaceX einen Test mit dem Super Heavy-Booster des Starship durchgeführt. Dieser war an sich als Routinevorgang gedacht, doch die Sache lief ordentlich schief. Denn beim Test der Raptor-Treibwerke explodierte etwas in einem spektakulären Feuerball.
Der Triebwerkstest - in der aktuellen Version des Boosters sind 33 Raptor-Triebwerke der zweiten Generation verbaut, diese sollten gleichzeitig gezündet werden - wurde von NASA Spaceflight gefilmt. Der Booster selbst blieb dabei zwar intakt, es ist aber kaum vorstellbar, dass die Triebwerke die Explosion ohne Schäden überstanden haben.
Für das insgesamt 120 Meter große Starship (beide Stufen) ist das sicherlich keine gute Nachricht. Denn das dürfte die Pläne zum ersten Orbitalflug des SpaceX-Raumschiffs weiter verzögern. Denn trotz zahlreicher bereits geglückter Tests und Flüge sowie Landungen der Oberstufe kommt es derzeit wohl nach wie vor zu zu vielen Pannen und Explosionen.
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Denn vor kurzem hat SpaceX einen Test mit dem Super Heavy-Booster des Starship durchgeführt. Dieser war an sich als Routinevorgang gedacht, doch die Sache lief ordentlich schief. Denn beim Test der Raptor-Treibwerke explodierte etwas in einem spektakulären Feuerball.
Der Triebwerkstest - in der aktuellen Version des Boosters sind 33 Raptor-Triebwerke der zweiten Generation verbaut, diese sollten gleichzeitig gezündet werden - wurde von NASA Spaceflight gefilmt. Der Booster selbst blieb dabei zwar intakt, es ist aber kaum vorstellbar, dass die Triebwerke die Explosion ohne Schäden überstanden haben.
"Nicht gut"
Beim Tweet von NASA Spaceflight hat sich auch SpaceX-Chef Elon Musk zu Wort gemeldet und kommentierte den Vorfall trocken: "Ja, tatsächlich nicht gut. Das Team bewertet derzeit den Schaden." Vor einigen Stunden gab es von Musk ein Update: "Der Unterboden scheint im Taschenlampenlicht in Ordnung zu sein. Ich war gerade vor einer Stunde dort. Wir haben die Anlage aus Sicherheitsgründen für die Nacht abgeschaltet. Morgen früh werden wir mehr wissen."Für das insgesamt 120 Meter große Starship (beide Stufen) ist das sicherlich keine gute Nachricht. Denn das dürfte die Pläne zum ersten Orbitalflug des SpaceX-Raumschiffs weiter verzögern. Denn trotz zahlreicher bereits geglückter Tests und Flüge sowie Landungen der Oberstufe kommt es derzeit wohl nach wie vor zu zu vielen Pannen und Explosionen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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