SpaceX-Rückschlag: Starbase-Genehmigung wurde vorerst verweigert

SpaceX will im texanischen Boca Chica einen Weltraumbahnhof aufbauen. Doch ein solches Unterfangen ist natürlich mit vielen Auflagen verbunden und hier musste Elon Musks Rumfahrtunternehmen nun einen Rückschlag erleiden, da eine Genehmigung verweigert wurde.
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Das Army Corps of Engineers ist das Pionierkorps der US-Streitkräfte und zeichnet sich nicht nur für den Aufbau und die Erhaltung von militärischen Anlagen zuständig. Es hat auch eine wichtige zivile Aufgabe und übernimmt für die Regierung diverse Bauingenieurleistungen. Dazu zählen auch Genehmigungsverfahren wie aktuell jenes im Zusammenhang mit der Erweiterung des SpaceX-Weltraumbahnhofs mit dem Namen Starbase.

Genehmigung wurde verweigert

Konkret ging es hierbei um eine Prüfung im Zusammenhang mit Wasserschutz, die im Auftrag der Regierung durchgeführt wird bzw. worden ist. Doch dieser Fall wurde nun abgeschlossen und das ohne einen für SpaceX positiven Ausgang. Wie The Verge berichtet, hat das Army Corps of Engineers das Verfahren geschlossen, weil SpaceX nicht die erforderlichen Dokumente liefern konnte.


Konkret wollte das Pionierkorps wissen, welche Maßnahmen SpaceX ergreifen will, um den Verlust von Wasser und den Feuchtgebieten rund um die Starbase auszugleichen bzw. abzufangen. Denn hierbei muss SpaceX dafür sorgen, dass man nicht gegen die Wasserschutzgesetze "Clean Water Act" sowie "Rivers and Harbors Act" verstößt.

Die erneute Genehmigung ist erforderlich, weil SpaceX auf dem 2012 gekauften Gelände ursprünglich nur Starts in einem geringeren Umfang durchgeführt hat. Doch diese sollen in Zukunft stark erweitert werden: In Boca Chica sollen nicht nur Falcon 9-Raketen starten, sondern vor allem auch das zweistufige Starship mitsamt des Super Heavy-Boosters.

FAA prüft noch

Die nun eingestellte Prüfung in Sachen Wasser ist allerdings eine temporäre Maßnahme, jedenfalls wenn SpaceX die geforderten Unterlagen nachliefert. Sollte das geschehen, kann das Korps das Verfahren sofort wieder eröffnen. Allerdings bedeutet das nicht, dass in weiterer Folge auf dem erweiterten Gelände sofort Starts durchgeführt werden können.

Denn parallel dazu läuft das Verfahren der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde, die FAA ist für die generelle Umweltverträglichkeitsprüfung zuständig - und hat erst Ende März eine erneute Verschiebung der Deadline auf Ende April bekannt gegeben.

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