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10 Billiarden Watt: US-Labor löst mit riesigen Lasern Kern-Fusion aus
In den USA hat man in einem Experiment den nächsten Schritt in der Fusions-Forschung geschafft. Bei der kontrollierten Verschmelzung von Wasserstoff-Atomkernen wurden gigantische Mengen an Energie freigesetzt.
Bisher kannte man einen solchen Vorgang im Grunde nur aus Wasserstoff-Bomben. Diese beziehen die primäre Explosions-Energie aus der Fusion von Wasserstoff-Kernen. Damit die Verschmelzung stattfinden kann, wird allerdings eine hohe Temperatur und eine Menge Druck benötigt, wofür bei der Bombe ein normaler Atomsprengkopf sorgt. Dies steht für den Zweck einer kontrollierten Energiegewinnung so natürlich nicht zur Debatte.
Am Lawrence Livermore National Laboratory, an dem man sich durchaus mit der Technik von Wasserstoffbomben auskennt, suchte man daher nach einer anderen Möglichkeit, die Zündung hinzubekommen. In dem durchgeführten Experiment schossen nun also 192 große Laser in einer Installation der Größe eines Stadions auf eine winzige Probe Wasserstoff (bzw. dessen Isotope Deuterium und Tritium) und lösten tatsächlich eine Fusion zu Helium aus.
Die Energieentladung hielt allerdings nur für eine hundert-billionstel Sekunde an, so dass das Labor der Wissenschaftler nicht der Gefahr einer Überladung ausgesetzt war. Um die Fusion für die kontinuierliche Gewinnung von Energie nutzen zu können, müsste man natürlich einen Weg finden, eine relativ konstante Kette an Verschmelzungen in Gang zu setzen und die dabei entstehende Energie auch kontrolliert abzuführen und nutzbar zu machen.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Doch wird das Experiment in den USA auch auf Seiten der Zweifler als großer Erfolg bewertet. Immerhin handelt es sich hier um einen komplett anderen Ansatz, die Fusion in Gang zu setzen, als es in den sonst erprobten Systemen stattfindet.
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Am Lawrence Livermore National Laboratory, an dem man sich durchaus mit der Technik von Wasserstoffbomben auskennt, suchte man daher nach einer anderen Möglichkeit, die Zündung hinzubekommen. In dem durchgeführten Experiment schossen nun also 192 große Laser in einer Installation der Größe eines Stadions auf eine winzige Probe Wasserstoff (bzw. dessen Isotope Deuterium und Tritium) und lösten tatsächlich eine Fusion zu Helium aus.
Eine Sonne im Haar
Dabei wurde eine Energie von über 10 Billiarden Watt freigesetzt - was das enorme Leistungspotenzial der Fusion demonstriert. Zum Vergleich: Die Energiemenge, die von der Sonne zur Erde geschickt wird, liegt bei rund 170 Billiarden Watt. Man erhielt hier also einen durchaus signifikanten Anteil dessen, was die enorm leistungsstarke Sonne bereitstellt, aus einer Menge Wasserstoff, die sich auf dem Raum befand, der mit der Dicke eines menschlichen Haares vergleichbar ist.Die Energieentladung hielt allerdings nur für eine hundert-billionstel Sekunde an, so dass das Labor der Wissenschaftler nicht der Gefahr einer Überladung ausgesetzt war. Um die Fusion für die kontinuierliche Gewinnung von Energie nutzen zu können, müsste man natürlich einen Weg finden, eine relativ konstante Kette an Verschmelzungen in Gang zu setzen und die dabei entstehende Energie auch kontrolliert abzuführen und nutzbar zu machen.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Doch wird das Experiment in den USA auch auf Seiten der Zweifler als großer Erfolg bewertet. Immerhin handelt es sich hier um einen komplett anderen Ansatz, die Fusion in Gang zu setzen, als es in den sonst erprobten Systemen stattfindet.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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