Iran kämpft mit Stromausfällen und verbietet deshalb Bitcoin-Mining
Das Krypto-Mining hat sich zuletzt als regelrechter Wirtschaftszeig etabliert, in den letzten Wochen kamen Bitcoin und Co. aber immer mehr in Verruf, vor allem aus Klimagründen. Nun reagiert ein weiteres Land mit einem Verbot, nämlich der Iran - es ist eine Art Notbremse.
Bitcoin hat in den vergangenen Monaten einen Höhenflug erleben können, das Mining von Kryptowährungen wurde damit noch populärer als es ohnehin schon war. Doch die Kursexplosion hat zuletzt gleich mehrere massive Dämpfer erlitten. Denn Tesla hat angekündigt, dass man aus Klimagründen bis auf Weiteres Bitcoin nicht länger als Zahlungsmittel akzeptiert.
Hintergrund sind Stromausfälle, die das Land seit Wochen und Monaten plagen (und sich im Sommer durch Klimaanlagen verstärken könnten). Betroffen sind vor allem die Hauptstadt Teheran und mehrere größere Städte des Landes. Dort kommt es teilweise mehrmals täglich zu Unterbrechungen der Stromversorgung und Experten geben dem Mining eine Mitschuld - neben einer Erdgas-Knappheit und einer durch eine Dürreperiode ausgelösten reduzierten Leistung der landeseigenen Wasserkraftwerke.
Die Verantwortlichen geben in Bezug auf die Kryptowährung vor allem dem illegalen Mining die Schuld, gegen diese wollen die Behörden nun verstärkt vorgehen. Zuletzt mussten sich aber auch genehmigte Bitcoin-Farmen immer wieder mit Stromabschaltungen auseinandersetzen.
Laut der iranischen Regierung sind rund 85 Prozent des Bitcoin-Farmings im Land illegal. Laut Schätzungen von Experten entfallen rund 4,5 Prozent des gesamten Bitcoin-Farmings weltweit auf den Iran.
Siehe auch:
Vier Monate langes Verbot
Weitere Hiobsbotschaften kamen aus China, denn das bevölkerungsreichste Land der Erde hat nicht nur den Handel mit Bitcoin untersagt, sondern will auch das Mining unterbinden. Ähnliches passiert nun auch im Iran. Denn wie CNBC berichtet, hat Staatspräsident Hassan Rouhani gestern angekündigt, dass Bitcoin-Mining ab sofort bis zum 22. September verboten ist. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Hintergrund sind Stromausfälle, die das Land seit Wochen und Monaten plagen (und sich im Sommer durch Klimaanlagen verstärken könnten). Betroffen sind vor allem die Hauptstadt Teheran und mehrere größere Städte des Landes. Dort kommt es teilweise mehrmals täglich zu Unterbrechungen der Stromversorgung und Experten geben dem Mining eine Mitschuld - neben einer Erdgas-Knappheit und einer durch eine Dürreperiode ausgelösten reduzierten Leistung der landeseigenen Wasserkraftwerke.
Die Verantwortlichen geben in Bezug auf die Kryptowährung vor allem dem illegalen Mining die Schuld, gegen diese wollen die Behörden nun verstärkt vorgehen. Zuletzt mussten sich aber auch genehmigte Bitcoin-Farmen immer wieder mit Stromabschaltungen auseinandersetzen.
Laut der iranischen Regierung sind rund 85 Prozent des Bitcoin-Farmings im Land illegal. Laut Schätzungen von Experten entfallen rund 4,5 Prozent des gesamten Bitcoin-Farmings weltweit auf den Iran.
Siehe auch:
- Elon Musk und Miner wollen Bitcoin retten und nachhaltiger machen
- Bitcoin verliert seine Basis: China will das Mining komplett unterbinden
- Hiobsbotschaften nehmen kein Ende, Bitcoin kommt nicht zur Ruhe
- Neue kritische Tweets von Elon Musk führen zu Sturzflug von Bitcoin
- Kein Bitcoin beim Tesla-Kauf: Elon Musk rudert aus Klimagründen zurück
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