Bitcoin und andere Kryptowährungen stürzen weiter dramatisch ab
Noch vor einigen Wochen war alles bestens in der Kryptowährungsszene, Bitcoin und Co. kannten nur eine Richtung (von den üblichen Schwankungen abgesehen): nach oben. Doch derzeit brechen alle relevanten Coins ein und das wird sich wohl nicht so bald ändern.
Kryptowährungen sind zwar nach wie vor ein verhältnismäßig neues Phänomen, sie haben aber bereits eine bewegte Geschichte hinter sich, allen voran Bitcoin. Ende des Vorjahres hat die mit Abstand bekannteste Währung dieser Art die lange Zeit "magische" Marke von 20.000 Dollar geknackt und es ging schnell weit darüber hinaus - zeitweise lag der Kurs bei klar über 60.000 Dollar.
Aktuell liegt Bitcoin bei etwa 32.500 Dollar, das ist fast die Hälfte des Höchstwertes von gut 63.000 Dollar, der Mitte April erreicht werden konnte. Tendenz: weiter fallend und das auch noch stark. Gründe gibt es dafür mehrere: Wie Coindesk schreibt, ist der Markt vor allem deshalb extrem nervös, weil Händler einer sich ändernden US-Geldpolitik und einer weiteren Verschärfung der Regulierung von Kryptowährungen in China entgegenblicken.
Vor allem das bevölkerungsreichste Land der Erde versetzt der Szenen einen Schock nach dem anderen. China hat den Handel von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mehr oder weniger komplett untersagt, zuletzt wurden Weibo-Konten von Key Opinion Leadern in Sachen Krypto geblockt.
"China übt weiterhin Druck auf Krypto aus, indem es Mining-Verbote verhängt und seine beliebteste Social-Media-Plattform Weibo von Krypto-Influencer-Accounts säubert", erklärt Jehan Chu von der auf Krypto spezialisierten Investmentfirma Kenetic Capital aus Hongkong. "Dies signalisiert, dass die Schlinge um Kryptowährungen auf dem (chinesischen) Festland immer enger gezogen wird."
Betroffen ist davon nicht nur Bitcoin, den Druck bekommen auch andere Währungen zu spüren, überall scheint aktuell ein fettes Minus auf, darunter bei Ethereum, XRP, Cardano, Dogecoin und vielen weiteren mehr.
Siehe auch:
Eine Hiobsbotschaft nach der anderen
Doch seit Mitte Mai geht es mehr oder weniger konsequent nach unten. Auslöser war vor allem ein Rückzieher von Tesla. Der Elektroautobauer von Elon Musk teilte damals mit, dass man nicht wie geplant auf Bitcoin als Zahlungsmittel setzen wird, und zwar aus Klimaschutzgründen. Das war freilich nicht der einzige Rückschlag, seither kommen nahezu täglich neue Hiobsbotschaften dazu.Aktuell liegt Bitcoin bei etwa 32.500 Dollar, das ist fast die Hälfte des Höchstwertes von gut 63.000 Dollar, der Mitte April erreicht werden konnte. Tendenz: weiter fallend und das auch noch stark. Gründe gibt es dafür mehrere: Wie Coindesk schreibt, ist der Markt vor allem deshalb extrem nervös, weil Händler einer sich ändernden US-Geldpolitik und einer weiteren Verschärfung der Regulierung von Kryptowährungen in China entgegenblicken.
Vor allem das bevölkerungsreichste Land der Erde versetzt der Szenen einen Schock nach dem anderen. China hat den Handel von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mehr oder weniger komplett untersagt, zuletzt wurden Weibo-Konten von Key Opinion Leadern in Sachen Krypto geblockt.
"China übt weiterhin Druck auf Krypto aus, indem es Mining-Verbote verhängt und seine beliebteste Social-Media-Plattform Weibo von Krypto-Influencer-Accounts säubert", erklärt Jehan Chu von der auf Krypto spezialisierten Investmentfirma Kenetic Capital aus Hongkong. "Dies signalisiert, dass die Schlinge um Kryptowährungen auf dem (chinesischen) Festland immer enger gezogen wird."
Betroffen ist davon nicht nur Bitcoin, den Druck bekommen auch andere Währungen zu spüren, überall scheint aktuell ein fettes Minus auf, darunter bei Ethereum, XRP, Cardano, Dogecoin und vielen weiteren mehr.
Siehe auch:
- Bitcoin-Krise: Jetzt bekommt es Elon Musk mit Anonymous zu tun
- Iran kämpft mit Stromausfällen und verbietet deshalb Bitcoin-Mining
- Elon Musk und Miner wollen Bitcoin retten und nachhaltiger machen
- Bitcoin verliert seine Basis: China will das Mining komplett unterbinden
- Hiobsbotschaften nehmen kein Ende, Bitcoin kommt nicht zur Ruhe
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