China macht ernst und dreht Kryptowährungs-Minern den Strom ab
China war lange eine Art Paradies für Krypto-Mining, doch zuletzt hat die Staatsführung des bevölkerungsreichsten Landes der Erde Bitcoin und Co. enorme Steine in den Weg gelegt. Denn Kryptos sind in China nun de facto verboten und die Behörden greifen auch hart durch.
China ist zuletzt das in Sachen Bitcoin-Mining beherrschende Land gewesen und mit Abstand: Im Jahr 2020 wurden sage und schreibe rund zwei Drittel bis drei Viertel der Bitcoins (gemessen an der Hashrate) in China geschürft. Doch vor einigen Wochen hat sich die chinesische Staatsführung entschlossen, Bitcoin und Co. stark zu reglementieren und teilweise die Nutzung von Kryptowährungen zu verbieten.
Und man meint es auch ernst, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Aktuell haben Behörden ihre Aktion deutlich ausgeweitet: In der südwestlichen Provinz Sichuan wurde ein großes Mining-Zentrum geschlossen. Insgesamt wurde die Schließung von 26 bekannten Standorten angeordnet, die in großem Stil Kryptowährungen schürften. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Grund für das scharfe Vorgehen gegen Miner ist vor allem Energie: Denn Bitcoin und Co. ziehen so viel Strom ab, dass dieser für Industrie und Privathaushalte immer knapper wird. Das Vorgehen hat teilweise auch Umweltschutzgründe, teilweise will Peking auch die Einführung des eigenen E-Yuan voranbringen.
Das harte Durchgreifen betrifft nicht nur Sichuan, auch andere Provinzen - die Innere Mongolei, Xinjiang und Yunnan - haben ähnlich harte Maßnahmen gegen Krypto-Miner in die Wege geleitet.
Siehe auch: Bitcoin verliert seine Basis - China will das Mining komplett unterbinden
Und man meint es auch ernst, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Aktuell haben Behörden ihre Aktion deutlich ausgeweitet: In der südwestlichen Provinz Sichuan wurde ein großes Mining-Zentrum geschlossen. Insgesamt wurde die Schließung von 26 bekannten Standorten angeordnet, die in großem Stil Kryptowährungen schürften. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Nummer-2-Mining-Provinz
Sichuan ist ein bedeutender Standort für Mining, laut der University of Cambridge ist es die landesweite Nummer-2-Provinz, wenn es um das Generieren von Kryptowährungen geht. Elektrizitätsunternehmen haben mit der Anordnung die Befugnis sowie Aufgabe erhalten, Inspektionen und Anpassungen vorzunehmen. Vereinfacht erklärt: Wer verdächtig viel Strom verbraucht, dem kann der Saft abgedreht werden und er bekommt Besuch von Behörden.Grund für das scharfe Vorgehen gegen Miner ist vor allem Energie: Denn Bitcoin und Co. ziehen so viel Strom ab, dass dieser für Industrie und Privathaushalte immer knapper wird. Das Vorgehen hat teilweise auch Umweltschutzgründe, teilweise will Peking auch die Einführung des eigenen E-Yuan voranbringen.
Das harte Durchgreifen betrifft nicht nur Sichuan, auch andere Provinzen - die Innere Mongolei, Xinjiang und Yunnan - haben ähnlich harte Maßnahmen gegen Krypto-Miner in die Wege geleitet.
Siehe auch: Bitcoin verliert seine Basis - China will das Mining komplett unterbinden
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