Neue kritische Tweets von Elon Musk führen zu Sturzflug von Bitcoin
Starke Kursschwankungen sind bei der Kryptowährung Bitcoin nichts Ungewöhnliches, dennoch muss man die aktuelle Entwicklung als bedenklich bezeichnen. Denn derzeit kennt der Bitcoin-Kurs vor allem eine Richtung: nach unten. Verantwortlich dafür ist Elon Musk.
Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Gut drei Monate später hat es sich Tesla aber anders überlegt. Musk teilte vergangene Woche mit, dass man Kryptowährungen nach wie vor für eine grundsätzlich gute Idee halte, diese aber nicht auf Kosten der Umwelt gehen dürften. Der Chef von Tesla sowie SpaceX meinte weiter, dass man sich nun nach nachhaltigen Alternativen umsieht.
Dem Kurs der Kryptowährung tat Musk damit alles andere als einen Gefallen: Denn vor der Ankündigung lag der Bitcoin auf gut 47.000 Euro, kurz nach dem Tweet von Musk segelte dieser auf 40.000 Euro herunter. Solche "nervösen" Kursbewegungen sind bei Bitcoin wie zuvor erwähnt nicht unbedingt ungewöhnlich, doch aktuell dürften die Sorgenfalten bei Bitcoin-Anlegern dennoch groß sein.
Denn die Währung hat vor kurzem den tiefsten Wert seit langem erreicht (rund 35.000 Euro) und steht derzeit bei rund 37.000 Euro. Grund dafür ist erneut ein Musk-Tweet. Der Tesla-Chef antwortete in der Nacht auf heute einem Nutzer namens @CryptoWhale auf folgende Feststellung: "Bitcoiner werden sich im nächsten Quartal selbst ohrfeigen, wenn sie herausfinden, dass Tesla den Rest der Bitcoin-Bestände abgestoßen hat. Bei der Menge an Hass, die @elonmusk bekommt, würde ich es ihm auch nicht verübeln..."
Musk antwortete auf diesen und schrieb schlichtweg "Indeed", also "In der Tat". Der Chef des Autobauers kündigte damit de facto an, dass Tesla aus dem Bitcoin-Geschäft komplett aussteigt. Für Anhänger dieser Kryptowährung ist das eine weitere Hiobsbotschaft und entsprechend reagierte der Kurs. Mittlerweile hat es Musk aber in einem weiteren Tweet erklärt (und seiner eigenen Aussage widersprochen): "Um Spekulationen klarzustellen: Tesla hat keine Bitcoin verkauft."
Überraschende Kehrtwende
Der Tesla-Chef hat vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass der Elektroautobauer aus Klimaschutzgründen Bitcoin nun doch nicht unterstützen wird. Grund dafür ist der Umstand, dass für das Schürfen der Kryptowährung weltweit Unmengen an Energie verbraucht werden. Das ist eine durchaus überraschende Kehrtwende, denn Tesla hat erst im Februar bekannt gegeben, dass man rund 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert und diese Art der Bezahlung auch für den Kauf von Autos akzeptieren wird.Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Gut drei Monate später hat es sich Tesla aber anders überlegt. Musk teilte vergangene Woche mit, dass man Kryptowährungen nach wie vor für eine grundsätzlich gute Idee halte, diese aber nicht auf Kosten der Umwelt gehen dürften. Der Chef von Tesla sowie SpaceX meinte weiter, dass man sich nun nach nachhaltigen Alternativen umsieht.
Dem Kurs der Kryptowährung tat Musk damit alles andere als einen Gefallen: Denn vor der Ankündigung lag der Bitcoin auf gut 47.000 Euro, kurz nach dem Tweet von Musk segelte dieser auf 40.000 Euro herunter. Solche "nervösen" Kursbewegungen sind bei Bitcoin wie zuvor erwähnt nicht unbedingt ungewöhnlich, doch aktuell dürften die Sorgenfalten bei Bitcoin-Anlegern dennoch groß sein.
Denn die Währung hat vor kurzem den tiefsten Wert seit langem erreicht (rund 35.000 Euro) und steht derzeit bei rund 37.000 Euro. Grund dafür ist erneut ein Musk-Tweet. Der Tesla-Chef antwortete in der Nacht auf heute einem Nutzer namens @CryptoWhale auf folgende Feststellung: "Bitcoiner werden sich im nächsten Quartal selbst ohrfeigen, wenn sie herausfinden, dass Tesla den Rest der Bitcoin-Bestände abgestoßen hat. Bei der Menge an Hass, die @elonmusk bekommt, würde ich es ihm auch nicht verübeln..."
Musk antwortete auf diesen und schrieb schlichtweg "Indeed", also "In der Tat". Der Chef des Autobauers kündigte damit de facto an, dass Tesla aus dem Bitcoin-Geschäft komplett aussteigt. Für Anhänger dieser Kryptowährung ist das eine weitere Hiobsbotschaft und entsprechend reagierte der Kurs. Mittlerweile hat es Musk aber in einem weiteren Tweet erklärt (und seiner eigenen Aussage widersprochen): "Um Spekulationen klarzustellen: Tesla hat keine Bitcoin verkauft."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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