Bitcoin verliert seine Basis:
China will das Mining komplett unterbinden
China will neue Restriktionen gegen die Kryptowährung Bitcoin nicht nur gegen den Handel mit dem digitalen Spekulationsobjekt in Stellung bringen. Auch das Mining soll in dem Land deutlich eingeschränkt oder gar ganz unterbunden werden.
China ist noch immer eine wichtige Basis für das Bitcoin-System. Immerhin wird zu dessen Betrieb eine enorme Menge an Energie benötigt und diese kann man in dem asiatischen Land zu einem vergleichsweise günstigen Preis beziehen. Daher stehen große Rechencluster in verschiedenen Regionen Chinas und beanspruchen dort nennenswerte Teile der Energieproduktion.
Es solle verhindert werden, dass individuelle unternehmerische Risiken weiterhin auf die Gesellschaft umgelagert werden, hieß es in einer Stellungnahme des Ausschusses für Finanzen und Entwicklung beim chinesischen Staatsrat. Das von Vize-Premier Liu He geleitete Gremium ist die wichtigste Institution, wenn es um wirtschaftliche und finanzpolitische Fragen geht.
65 Prozent des Bitcoin-Minings findet aktuell in China statt. Einen Gewinn ziehen daraus im Grunde nur die Betreiber der Mining-Farmen. Die Rechen-Einrichtungen verbrauchen dabei so viel Strom, dass dies einen signifikanten Einfluss darauf haben wird, ob China beispielsweise seine Klimaschutzziele erreichen kann. Die grüne Transformation der Wirtschaft wurde vom Staatsrats-Gremium so auch als ein Grund für die neuen Vorstöße genannt.
Erste große Mining-Betreiber haben laut CNN am Wochenende bereits reagiert. So hat HashCow, einer der größten Betreiber von Mining-Farmen, bereits die Vermietung von Kapazitäten an Dritte eingestellt. Und auch BIT.TOP kündigte an, nach neuen Standorten zu suchen. Das dürfte allerdings bedeuten, dass das Mining deutlich weniger lukrativ und Investitionen riskanter werden.
Es solle verhindert werden, dass individuelle unternehmerische Risiken weiterhin auf die Gesellschaft umgelagert werden, hieß es in einer Stellungnahme des Ausschusses für Finanzen und Entwicklung beim chinesischen Staatsrat. Das von Vize-Premier Liu He geleitete Gremium ist die wichtigste Institution, wenn es um wirtschaftliche und finanzpolitische Fragen geht.
65 Prozent des Bitcoin-Minings findet aktuell in China statt. Einen Gewinn ziehen daraus im Grunde nur die Betreiber der Mining-Farmen. Die Rechen-Einrichtungen verbrauchen dabei so viel Strom, dass dies einen signifikanten Einfluss darauf haben wird, ob China beispielsweise seine Klimaschutzziele erreichen kann. Die grüne Transformation der Wirtschaft wurde vom Staatsrats-Gremium so auch als ein Grund für die neuen Vorstöße genannt.
Nutzlose Stromverschwendung
Das Bitcoin-Mining benötigt derzeit laut Berechnungen der Cambridge University 121,36 Terawattstunden im Jahr, was dem Stromverbrauch eines Landes wie Argentinien entspricht. Weit über die Hälfte dessen entfällt auf China. "Da China die CO2-Neutralität als nationale Strategie ausgerufen hat, wird das Bitcoin-Mining - das im Gegensatz zur produzierenden oder landwirtschaftlichen Industrie keine praktischen Vorteile für die Wirtschaft des Landes mit sich bringt - nicht mehr länger toleriert werden", erklärte Li laut der South China Morning Post.Erste große Mining-Betreiber haben laut CNN am Wochenende bereits reagiert. So hat HashCow, einer der größten Betreiber von Mining-Farmen, bereits die Vermietung von Kapazitäten an Dritte eingestellt. Und auch BIT.TOP kündigte an, nach neuen Standorten zu suchen. Das dürfte allerdings bedeuten, dass das Mining deutlich weniger lukrativ und Investitionen riskanter werden.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
BitCoin-Kurs
Videos zum Thema Bitcoin
Bitcoin Münze (24-Karat Gold-Überzug)
Beiträge aus dem Forum
-
Abfrage meiner Bitcoinadressen per Batsch Schleife
thielemann03 -
Ratenzahlung für Handy, bis heute keine Rate vom Konto abgezogen
Rionaa -
[erledigt] [V] ASRock H81 Pro BTC R2.0, CPU, Graka & DDR3
ephemunch -
Zahlungsoptionen im Xbox Store
DON666 -
EXCEL - Webseite für historische und aktuelle Währungsumrechnung
LutzM
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Ein Lichttag entfernt: Voyager 1 soll neue Rekordmarke überschreiten
- Rundfunkbeitrag-Schwänzer: Wem durch Datenabgleich jetzt Post droht
- Erst kein Glück, dann kam Pech dazu: Blue-Origin-Start verschoben
- GhostMap-Android-Sicherheitslücke bringt Smartphones zum Absturz
- Entwickler portiert Switch-Spiele nativ für Apple TV 4K
- Sony bringt die Kopfhörer des ersten Walkman zurück - mit USB-C-Port
- Neue Admin-Richtlinie in Microsoft Teams steuert "Schimpfwortfilter"
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
LXQt, die leichte und modulare Desktop-Umgebung
d-hubs - Heute 17:05 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Heute 06:32 Uhr -
Veröffentlichung von LibreOffice 26.2.7
d-hubs - Gestern 22:31 Uhr -
Warum ist es nicht möglich, dass die Leute hier das Forum betreuen?
Lewio82 - Gestern 19:49 Uhr -
Linux-Kernelentwicklung: KI-Tools im Entwicklungsalltag
d-hubs - Gestern 17:04 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen