Anwender verklagt Microsoft wegen Sperrung seines Nutzer-Kontos
Wer ein Microsoft-Konto nutzt, um sich dabei bei Windows und den Diensten des Softwarekonzerns anzumelden, läuft beim Upload von privaten Fotos Gefahr, die Nutzungsbedingungen zu verletzen, was eine Sperrung zur Folge haben kann. Jetzt klagt ein deutscher Anwender.
In der Nutzergemeinschaft rund um Windows gibt es seit einiger Zeit ein Problem. Wer Microsofts Cloud-Speicher OneDrive verwendet, muss dabei vorsichtig agieren, da das Unternehmen mit einer wenig toleranten Überwachung der Uploads gegen vermeintlich verbotene Inhalte vorgeht. Wird von Microsofts Filtern ein Bild erkannt, das angeblich unerwünschte Inhalte zeigt, kann dies als "schwerwiegender Verstoß" gegen den Service-Vertrag gelten, den man mit der Nutzung der Microsoft-Services eingeht.
Für die Anwender hat dies unter Umständen weitreichende Folgen, denn es kommt immer wieder zu vollständigen Sperrungen des jeweiligen Microsoft-Accounts. Ist dies der Fall, verliert der Anwender die Möglichkeit, sein Konto weiter zu nutzen, was auch zur Folge hat, dass man nicht mehr auf die bei Microsofts Online-Diensten abgelegten Daten zugreifen kann. Wer also zum Beispiel Fotos und Dateien mit OneDrive über mehrere Geräte hinweg synchronisiert oder in der Cloud speichert, kann diese dann nicht mehr abrufen.
Der Kläger behauptet, dass die Sperrung seines Nutzerkontos bei Microsoft vollkommen willkürlich und unbegründet erfolgt ist, da der Softwarekonzern in keiner Weise darüber aufklärt, warum genau der Anwender gegen den Service-Vertrag verstoßen haben soll. Er will nun unter anderem dafür sorgen, dass Microsoft gezwungen wird, genaue Gründe für die Sperrung des betroffenen Nutzerkontos zu nennen.
Neben einer erneuten Ermöglichung des Zugriffs verlangt der Kläger auch, dass Microsoft die von ihm auf den Servern des Unternehmens gespeicherten Daten überhaupt erst einmal wieder herausgibt - unabhängig davon, ob das jeweilige Microsoft-Konto wieder freigegeben wird oder nicht.
Zwar deckt die deutsche Klage wegen der scheinbar willkürlichen, vermutlich automatischen Kontosperrungen eine breite Palette von Punkten ab, doch ist derzeit vollkommen unklar, inwiefern sie überhaupt wirksam sein kann. So ist offen, welche Handhabe deutsche Gerichte gegenüber der in Irland ansässigen Microsoft-Außenstelle für Europa haben werden.
Für die Anwender hat dies unter Umständen weitreichende Folgen, denn es kommt immer wieder zu vollständigen Sperrungen des jeweiligen Microsoft-Accounts. Ist dies der Fall, verliert der Anwender die Möglichkeit, sein Konto weiter zu nutzen, was auch zur Folge hat, dass man nicht mehr auf die bei Microsofts Online-Diensten abgelegten Daten zugreifen kann. Wer also zum Beispiel Fotos und Dateien mit OneDrive über mehrere Geräte hinweg synchronisiert oder in der Cloud speichert, kann diese dann nicht mehr abrufen.
Was kann eine Klage in Deutschland bewirken?
Wie Kollege Martin "Dr. Windows" Geuß jetzt berichtet, hat jetzt ein von diesem Problem betroffener Anwender aus Deutschland vor einem deutschen Gericht Klage gegen die für Europa zuständige Hauptniederlassung von Microsoft in Irland eingereicht. Weil Microsoft Irland der offizielle Vertragspartner für europäische und deutsche Kunden ist, versucht der Betroffene nun mit seinem Vorgehen gegen den Konzern, den Zugriff auf seine Daten zurückzuerhalten.Der Kläger behauptet, dass die Sperrung seines Nutzerkontos bei Microsoft vollkommen willkürlich und unbegründet erfolgt ist, da der Softwarekonzern in keiner Weise darüber aufklärt, warum genau der Anwender gegen den Service-Vertrag verstoßen haben soll. Er will nun unter anderem dafür sorgen, dass Microsoft gezwungen wird, genaue Gründe für die Sperrung des betroffenen Nutzerkontos zu nennen.
Neben einer erneuten Ermöglichung des Zugriffs verlangt der Kläger auch, dass Microsoft die von ihm auf den Servern des Unternehmens gespeicherten Daten überhaupt erst einmal wieder herausgibt - unabhängig davon, ob das jeweilige Microsoft-Konto wieder freigegeben wird oder nicht.
Zwar deckt die deutsche Klage wegen der scheinbar willkürlichen, vermutlich automatischen Kontosperrungen eine breite Palette von Punkten ab, doch ist derzeit vollkommen unklar, inwiefern sie überhaupt wirksam sein kann. So ist offen, welche Handhabe deutsche Gerichte gegenüber der in Irland ansässigen Microsoft-Außenstelle für Europa haben werden.
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