Microsoft Store: App-Verlauf wird ohne Konto mit Hardware verknüpft
Der Microsoft Store unter Windows 10 lässt sich auch dann verwenden, wenn der Nutzer über kein eigenes Microsoft-Konto verfügt. Dabei wird der App-Installationsverlauf aber an die verwendete Hardware gebunden und auf einem Server des Redmonder Unternehmens gespeichert.
Laut Heise wird für die Zuordnung der Installationen auf die gleiche Hardware-ID, welche für die Aktivierung einer Windows-Lizenz gebraucht wird, zurückgegriffen. Wie im Screenshot zu erkennen ist, tauchen gekaufte Lizenzen bei uns unter dem Menüpunkt "Meine Bibliothek" im Store auf. Sobald man sich mit einem Microsoft-Konto anmeldet, wird der weitere Verlauf ausschließlich mit dem Account und nicht mehr mit dem Hardware-Konto verknüpft.
Ohne ein Microsoft-Konto wird der App-Installationsverlauf an die Hardware gebunden.
Die einzige Möglichkeit, die Verknüpfung der Daten mit der Hardware zu verhindern, besteht darin, sich bereits während der ersten Einrichtung des Computers mit einem Microsoft-Konto anzumelden. Schon kurz nach der Installation werden einige Apps automatisch aus dem Store heruntergeladen. Eine weitere Alternative für Microsoft-Account-Verweigerer ist es, Software lediglich über einen Webbrowser und nicht direkt aus dem Store zu beziehen.
Ohne ein Microsoft-Konto wird der App-Installationsverlauf an die Hardware gebunden.
Verlauf lässt sich nicht mehr löschen
Es ist aktuell noch nicht möglich, einen ohne Konto gespeicherten Verlauf zu löschen. Somit könnten sich durchaus Probleme ergeben, wenn der eigene Computer an eine fremde Person weitergegeben werden soll. Der neue Nutzer des PCs kann sogar nach einer Neuinstallation des Betriebssystems noch sehen, welche Apps in der Vergangenheit heruntergeladen wurden. Auch für Unternehmen dürfte dieses Verhalten aus Datenschutzgründen relevant sein. Nur durch die Änderung der Hardware-ID über den Austausch von mehreren Systemkomponenten lässt sich das virtuelle Hardware-Konto wechseln.Die einzige Möglichkeit, die Verknüpfung der Daten mit der Hardware zu verhindern, besteht darin, sich bereits während der ersten Einrichtung des Computers mit einem Microsoft-Konto anzumelden. Schon kurz nach der Installation werden einige Apps automatisch aus dem Store heruntergeladen. Eine weitere Alternative für Microsoft-Account-Verweigerer ist es, Software lediglich über einen Webbrowser und nicht direkt aus dem Store zu beziehen.
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