Massive Leistungseinbußen durch Malwarebytes bei Windows 10 v2004

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Neue Probleme für das jüngste Windows 10-Feature-Update: Dieses Mal sind es massive Leistungseinbußen und Abstürze, von denen Nutzer be­richten. Wie es den Anschein hat, hängen sie mit der Softwarelösung Malwarebytes zusammen. Die Liste der gemeldeten Probleme und bekannten Fehler mit Windows 10 Version 2004 nimmt immer weiter zu. Laut dem Bericht des Online-Magazin Bleeping Computer gibt es dabei einen Fehler, der schon seit der Freigabe des neuen Windows 10-Feature-Updates be­steht und bisher auch mit allen bereits erschienenen Updates auftritt. Anwender, die eine Soft­ware-Lösung von Malwarebytes nutzen, melden demnach verstärkte Leistungs­einbußen. Im Vergleich zu vor dem Update soll das direkt spürbar sein, viele Nutzer schrei­ben, man könne kaum noch Alltagsaufgaben ausführen, so langsam sei ihr PC geworden. Infografik Windows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten NeuerungenWindows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen

Langsam, BSOD, Hänger

In zahlreichen Berichten in den Malwarebytes-Supportforen seit der Veröffentlichung von Windows 10 Version 2004 findet man die Beschwerden. Diese Probleme reichen von all­ge­mei­ner Langsamkeit, Video-Stottern, Blue Screen of Death-Abstürzen (BSOD) bis hin zu ein­ge­fro­re­nen Systemen, bei denen Windows 10 nicht mehr reagiert.

Da die Auswirkungen sehr unterschiedlich sind, war die Fehlersuche gar nicht so leicht. Wie es sich aber nach und nach herausstellt, liegt das Problem bei der installierten Malwarebytes-Version 4.1. Nutzer berichteten, dass sie nach dem Auftreten der ersten Probleme "die ty­pi­schen Verdächtigen" abgeschaltet hätten, also Drittanbietersoftware mit dem Verdacht auf Kompatibilitätsprobleme deaktiviert haben.

Beta löst das Problem auch

Das Problem ließ sich lösen, indem die "Ran­som­ware Protection"-Funktion von Mal­ware­bytes deaktiviert wurde. Es gibt daher bereits die Beta-Version 4.1.1.71, die den Fehler behebt, beziehungsweise bei dem der Fehler nicht auftaucht. Informationen zu der Beta gibt es im Forum der Software. Wer ebenfalls betroffen ist, sollte erwägen lieber die Beta zu nutzen, als den Ransomware-Schutz zu deaktivieren.

Die Beta lässt sich über die Einstellungen beziehen. Dazu muss man in den Einstellungen > Allgemein > Beta-Updates auswählen und dort den Schieber auf aktivieren stellen. An­schlie­ßend führt man die Suche nach einer neuen Version aus. Wird die Beta dann an­ge­zeigt, installiert man sie.



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