Tesla-Fabrik: Gericht erlaubt Rodung, Aktivisten besetzen Bäume
In der Nähe von Berlin soll demnächst eine Gigafactory von Tesla entstehen. Doch unter Anwohnern und Umweltschützern ist das Projekt umstritten, sie konnten zeitweise einen Rodungsstopp erreichen. Doch dieser wurde nun vom Gericht wieder zurückgenommen.
Konkret geht es dabei um 92 Hektar Kiefernwald, die in der brandenburgischen Grünheide bei Berlin für die neue Tesla-Fabrik weichen müssen. Der Umweltverband Grüne Liga sowie der bayerische Verein für Landschaftspflege und Artenschutz konnten vor kurzem einen Stopp der Rodungsarbeiten erreichen, doch wie unter anderem der Tagesspiegel berichtet, entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) am Donnerstag, dass die Rodung wieder aufgenommen werden kann.
Die Klagen bzw. Eilanträge der beiden Umweltorganisationen wurden gestern Abend abgewiesen, der Beschluss ist auch nicht anfechtbar. Für Tesla ist das eine gute Nachricht, denn die Rodungsarbeiten müssen noch vor Beginn der Vegetationsperiode Ende Februar bzw. Anfang März abgeschlossen sein. Andernfalls hätte Tesla erst im Herbst mit dem Bau der Fabrik beginnen können.
Das alles macht auch die Proteste gegen die Rodungen etwas problematisch. Denn aktuell haben einige Aktivisten mehrere Bäume besetzt und wollen so die Rodungsarbeiten verzögern und aufhalten. Derzeit ist auch die Polizei mit Kletter-Spezialkräften vor Ort, die Aktivisten dokumentieren ihre Aktion auf Twitter auf dem Konto @baumpirat_innen.
Siehe auch: Tesla - Elon Musk erklärt, warum die Gigafactory nach Grünheide soll
Die Klagen bzw. Eilanträge der beiden Umweltorganisationen wurden gestern Abend abgewiesen, der Beschluss ist auch nicht anfechtbar. Für Tesla ist das eine gute Nachricht, denn die Rodungsarbeiten müssen noch vor Beginn der Vegetationsperiode Ende Februar bzw. Anfang März abgeschlossen sein. Andernfalls hätte Tesla erst im Herbst mit dem Bau der Fabrik beginnen können.
Baumplantage und Nutzwald
Das Vorgehen der Umweltgruppen ist vor allem deshalb umstritten, weil es hier nicht um einen jahrhundertealten und natürlich gewachsenen Wald geht, sondern um eine künstlich angelegte Plantage, die auf einem offiziell als Gewerbefläche deklarierten Gebiet steht. Tesla hat sich auch bereits zuvor freiwillig bereit erklärt, mehr als die abgeholzte Waldfläche an anderer Stelle wieder aufzuforsten.Das alles macht auch die Proteste gegen die Rodungen etwas problematisch. Denn aktuell haben einige Aktivisten mehrere Bäume besetzt und wollen so die Rodungsarbeiten verzögern und aufhalten. Derzeit ist auch die Polizei mit Kletter-Spezialkräften vor Ort, die Aktivisten dokumentieren ihre Aktion auf Twitter auf dem Konto @baumpirat_innen.
Siehe auch: Tesla - Elon Musk erklärt, warum die Gigafactory nach Grünheide soll
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