Billiges Öl und Coronavirus:
Die Tesla-Aktie stürzte dramatisch ab
Am gestrigen Montag erlebte die Weltwirtschaft einen ihrer schwärzesten Tage seit langem, denn überall brachen die Leitindexe ein. Grund dafür waren nicht nur die Coronavirus-Sorgen, sondern auch der Preissturz beim Öl. Besonders hart traf das die Elektro-Branche und damit Tesla.
Es ist natürlich nicht schwer zu erklären, warum billiges Öl schlecht für die Hersteller von Elektrofahrzeugen ist. Denn natürlich macht das klassische Verbrennungsmotoren attraktiver, denn damit sind nicht nur der Anschaffungspreis für ein Auto niedriger als bei Tesla und Co., sondern auch die laufenden Kosten.
Am gestrigen "schwarzen Montag" verloren zwar nahezu alle börsennotierten Unternehmen, aber vor allem auch jene, die im Bereich der Elektromobilität tätig sind. Tesla traf es aber besonders hart. Denn die Firma von Elon Musk stürzte um 13,6 Prozent ab und landete am Ende des Tages bei einem Kurs von 608 Dollar. Nachbörslich erholte sich das Papier zwar etwas, dennoch war der Absturz unter dem Strich verhältnismäßig dramatisch.
Allerdings ist auch Tesla direkt vom Coronavirus betroffen, denn man musste die Gigafactory in Shanghai zeitweise schließen, auch die Verkäufe in China sind eingebrochen. Schließlich gab es dort aber noch hausgemachten Ärger: Denn chinesische Tesla-Kunden haben sich zuletzt beschwert, dass sie Model 3-Fahrzeuge mit einer Autopilot-Version bekommen haben, die nicht fortschrittlich genug bzw. wie versprochen war. Das gab der Hersteller laut CNBC auch zu, schob die Schuld für den Einsatz einer alten Software-Version aber auf nicht weiter erläuterte Probleme in der Lieferkette.
Am gestrigen "schwarzen Montag" verloren zwar nahezu alle börsennotierten Unternehmen, aber vor allem auch jene, die im Bereich der Elektromobilität tätig sind. Tesla traf es aber besonders hart. Denn die Firma von Elon Musk stürzte um 13,6 Prozent ab und landete am Ende des Tages bei einem Kurs von 608 Dollar. Nachbörslich erholte sich das Papier zwar etwas, dennoch war der Absturz unter dem Strich verhältnismäßig dramatisch.
Nicht nur Autos betroffen
Grund dafür ist allerdings nicht nur die aufgrund Covid-19 derzeit allgemein angespannte Lage auf den Weltmärkten, sondern auch bzw. vor allem der Ölpreiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland. Denn das hat nicht nur negative Auswirkungen auf das Auto-Geschäft von Tesla, sondern auch für die hauseigenen Solardächer und Akkus. Wie erwähnt ist der Anreiz zu erneuerbaren Energien und Technologien stets geringer, wenn das Öl billig ist.Allerdings ist auch Tesla direkt vom Coronavirus betroffen, denn man musste die Gigafactory in Shanghai zeitweise schließen, auch die Verkäufe in China sind eingebrochen. Schließlich gab es dort aber noch hausgemachten Ärger: Denn chinesische Tesla-Kunden haben sich zuletzt beschwert, dass sie Model 3-Fahrzeuge mit einer Autopilot-Version bekommen haben, die nicht fortschrittlich genug bzw. wie versprochen war. Das gab der Hersteller laut CNBC auch zu, schob die Schuld für den Einsatz einer alten Software-Version aber auf nicht weiter erläuterte Probleme in der Lieferkette.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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