Strahlengefahr durch 5G? Bundesamt fordert neue Untersuchungen

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat den Start der 5G-Frequenz-Auktion dazu genutzt, eine Untersuchung zu fordern, die sich mit eventuellen gesundheitlichen Risiken der Mobilfunk-Technik befasst. Dabei müsste fundiert geklärt werden, wie sich die dann bald neu benutzten Frequenzen auf Mensch und Umwelt auswirken.
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Nadine Dressler

Infografik: 5G-Auflagen reichen nicht weit5G-Auflagen reichen nicht weit
Das Bundesamt für Strahlenschutz bietet auf seiner Webseite bereits eine Übersicht zum Thema neuer Mobilfunkstandard 5G. Dort heißt es, das BfS "geht nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht von negativen gesundheitlichen Auswirkungen aus, sieht aber auch noch offene Fragen". Um genau diese zu klären, sollen nun die weiteren Untersuchungen erfolgen.

Es kommen neue Fragen auf

Hintergrund dieser Forderung ist natürlich auch, dass die Zeit nun eilt, denn mit dem Start der Auktion der Mobilfunkfrequenzen ist das Thema in den Medien stark präsent und damit auch bei den Bürgern angekommen. Entsprechend häufen sich Fragen an das BfS, die sich rund um mögliche Auswirkungen des kommenden Starts neuer Frequenzen und der verstärkten Nutzung von Mobilfunk durch weitere Frequenzen auftun.

Inge Paulini, Präsidentin des BfS, erklärte in einem Gespräch mit der Passauer Neuen Presse nun, dass ihr Amt vorrangig auf die veränderten Strahlungsintensitäten des neuen 5G-Netzes schauen wird. Der 5G-Ausbau bedeute für die angestrebten höheren Datenübertragungsmengen vor allem, dass der Ausbau, also neue Sendeanlagen, nötig sind und so die Belastung ganz allgemein zunehmen werde. In welchem Umfang gilt es aber noch zu klären.

Keine Panikmache

Paulini warnte aber auch vor einer Panikmache, was gesundheitliche Folgen der neuen Frequenzen angeht. Laut aktuellem Forschungsstand bieten die gesetzlichen Grenzwerte, die für den neuen 5G-Standard gelten, ausreichenden Schutz vor gesundheitlichen Einschränkungen.


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