Samsung Galaxy A36 5G: Günstiges, vielseitiges Smartphone im Test
Das Samsung Galaxy A36 5G ist eines der neuesten Modelle aus Samsungs Mittelklasse und verspricht viel für einen Straßenpreis von rund 260 Euro. Unser Kollege Andrzej Tokarski vom TabletBlog hat das Smartphone in den letzten Wochen intensiv getestet - nicht nur im Labor, sondern vor allem im Alltag.
Das Galaxy A36 5G wirkt mit einer Dicke von 7,4 Millimetern und einem Gewicht von 195 Gramm angenehm schlank und leicht. Die flachen Seiten erinnern an das Design von Apples iPhones, wirken aber durch die abgerundeten Kanten und die Anordnung der Tasten eigenständig. Power- und Lautstärketasten befinden sich auf der rechten Seite und sind gut erreichbar. Der Rahmen besteht aus Kunststoff, der jedoch überraschend hochwertig und fast metallisch wirkt. Vorder- und Rückseite sind mit Gorilla Victus Plus Glas geschützt, was gute Kratz- und Sturzresistenz verspricht.
Im unteren Bereich finden Nutzer einen USB-C-2.0-Port, zwei SIM-Kartenslots, aber kein microSD-Kartenslot. Zusätzlich sind dort Lautsprecher- und Mikrofonöffnungen platziert. Weitere Mikrofone befinden sich an der Oberseite, die Frontkamera ist als dezentes Punch-Hole im Display integriert, und der zweite Lautsprecher sitzt clever verborgen in der Ohrmuschel, was für ein Stereoerlebnis sorgt.
Das 6,6 Zoll große AMOLED-Display gehört zu den stärksten Merkmalen des Galaxy A36 5G. Es bietet eine Full-HD+-Auflösung von 1080 x 2340 Pixeln, eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und eine maximale Helligkeit von bis zu 1200 Nits. Diese Kombination sorgt für gestochen scharfe, flüssige und gut ablesbare Inhalte selbst bei Sonnenlicht. Im Vergleich zum Nothing Phone 2 Pro, das in derselben Preisklasse liegt, fällt allerdings auf, dass dieses ein helleres Display mit höherem Kontrast bietet. Dennoch überzeugt das Samsung-Panel im Alltag durch seine gute Lesbarkeit und eine angenehme Farbdarstellung.
Das Galaxy A36 5G ist mit einem Triple-Kamerasetup ausgestattet:
Standardmäßig nimmt die Hauptkamera Fotos in 12 Megapixeln auf. In diesem Modus überzeugen die Bilder durch Schärfe, hohen Dynamikumfang und lebendige, wenn auch in manchen Fällen etwas übersättigte Farben. Im 50-Megapixel-Modus liefert das System deutlich schärfere Bilder als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Leider lässt sich der 50-Megapixel-Modus nicht als Standard einstellen.
Ein Teleobjektiv fehlt, sodass Aufnahmen von weit entfernten Objekten bei Zoom unscharf wirken. Hier wäre für den UVP von 350 Euro eine Telekamera wünschenswert gewesen. Die Ultraweitwinkelkamera liefert brauchbare, aber detailarme und teilweise matschige Bilder. Die Makrokamera ist vorhanden, zeigt aber nur mittelmäßige Ergebnisse und ist in der Praxis kaum relevant.
Die Hauptkamera nimmt Videos in Full HD mit 30 oder 60 FPS sowie in 4K mit 30 FPS auf. Für beste Qualität empfiehlt sich das Filmen in 4K, da Full-HD-Videos auf großen Bildschirmen unscharf wirken. Die Ultraweitwinkelkamera enttäuscht bei Videoaufnahmen besonders: Die Qualität wirkt wie bei einer billigen Digitalkamera aus den frühen 2000er-Jahren, mit unscharfem Bild, verschwommenen Details und seltsamen Farben. Die Selfiekamera löst mit 12 Megapixeln auf und liefert sowohl bei Fotos als auch Videos eine deutlich bessere Schärfe als das Nothing Phone 2 Pro oder das Poco M7 Pro.
Das Galaxy A36 eignet sich vor allem für Casual Games und weniger anspruchsvolle Titel: "PUBG" läuft bei höchsten Einstellungen mit 35 bis 45 FPS, entleert aber den Akku schnell. "Watero Mobile" ist spielbar, allerdings nur bei niedrigsten Grafikeinstellungen; nach anfänglichen Rucklern stabilisiert sich die Bildrate bei etwa 35 FPS. "Fortnite" läuft auf niedrigsten Einstellungen mit konstanten 60 bis 70 FPS und bietet dank 120-Hz-Display und Snapdragon-Chipsatz ein überraschend flüssiges Spielerlebnis.
Der 5000-mAh-Akku des Galaxy A36 bietet genügend Power für einen klassischen Tag. Bei etwa 3,5 Stunden Bildschirmzeit pro Tag bleiben abends noch rund 40 Prozent Restladung übrig. Zwei volle Tage Laufzeit sind nur bei sehr sparsamer Nutzung realistisch. Im YouTube-Akku-Test mit einem HD-Video in Dauerschleife bei maximaler Helligkeit erreichte das Galaxy A36 starke 22,75 Stunden - lediglich 10 bis 20 Prozent weniger als teurere Modelle wie das Xiaomi 510 oder das Galaxy S25 Ultra, die allerdings hellere Displays besitzen.
Das Laden erfolgt per USB-C mit bis zu 45 Watt, unterstützt aber nur USB 2.0, was die Datenübertragungsrate einschränkt. Eine volle Aufladung dauert etwas über eine Stunde, wobei das Gerät während des Ladevorgangs spürbar warm wird. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
Das Galaxy A36 5G wirkt mit einer Dicke von 7,4 Millimetern und einem Gewicht von 195 Gramm angenehm schlank und leicht. Die flachen Seiten erinnern an das Design von Apples iPhones, wirken aber durch die abgerundeten Kanten und die Anordnung der Tasten eigenständig. Power- und Lautstärketasten befinden sich auf der rechten Seite und sind gut erreichbar. Der Rahmen besteht aus Kunststoff, der jedoch überraschend hochwertig und fast metallisch wirkt. Vorder- und Rückseite sind mit Gorilla Victus Plus Glas geschützt, was gute Kratz- und Sturzresistenz verspricht.
Im unteren Bereich finden Nutzer einen USB-C-2.0-Port, zwei SIM-Kartenslots, aber kein microSD-Kartenslot. Zusätzlich sind dort Lautsprecher- und Mikrofonöffnungen platziert. Weitere Mikrofone befinden sich an der Oberseite, die Frontkamera ist als dezentes Punch-Hole im Display integriert, und der zweite Lautsprecher sitzt clever verborgen in der Ohrmuschel, was für ein Stereoerlebnis sorgt.
Das 6,6 Zoll große AMOLED-Display gehört zu den stärksten Merkmalen des Galaxy A36 5G. Es bietet eine Full-HD+-Auflösung von 1080 x 2340 Pixeln, eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und eine maximale Helligkeit von bis zu 1200 Nits. Diese Kombination sorgt für gestochen scharfe, flüssige und gut ablesbare Inhalte selbst bei Sonnenlicht. Im Vergleich zum Nothing Phone 2 Pro, das in derselben Preisklasse liegt, fällt allerdings auf, dass dieses ein helleres Display mit höherem Kontrast bietet. Dennoch überzeugt das Samsung-Panel im Alltag durch seine gute Lesbarkeit und eine angenehme Farbdarstellung.
Das Galaxy A36 5G ist mit einem Triple-Kamerasetup ausgestattet:
- 50-Megapixel-Hauptkamera mit Blende f/1.8
- 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera
- 5-Megapixel-Makrokamera
Standardmäßig nimmt die Hauptkamera Fotos in 12 Megapixeln auf. In diesem Modus überzeugen die Bilder durch Schärfe, hohen Dynamikumfang und lebendige, wenn auch in manchen Fällen etwas übersättigte Farben. Im 50-Megapixel-Modus liefert das System deutlich schärfere Bilder als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Leider lässt sich der 50-Megapixel-Modus nicht als Standard einstellen.
Ein Teleobjektiv fehlt, sodass Aufnahmen von weit entfernten Objekten bei Zoom unscharf wirken. Hier wäre für den UVP von 350 Euro eine Telekamera wünschenswert gewesen. Die Ultraweitwinkelkamera liefert brauchbare, aber detailarme und teilweise matschige Bilder. Die Makrokamera ist vorhanden, zeigt aber nur mittelmäßige Ergebnisse und ist in der Praxis kaum relevant.
Die Hauptkamera nimmt Videos in Full HD mit 30 oder 60 FPS sowie in 4K mit 30 FPS auf. Für beste Qualität empfiehlt sich das Filmen in 4K, da Full-HD-Videos auf großen Bildschirmen unscharf wirken. Die Ultraweitwinkelkamera enttäuscht bei Videoaufnahmen besonders: Die Qualität wirkt wie bei einer billigen Digitalkamera aus den frühen 2000er-Jahren, mit unscharfem Bild, verschwommenen Details und seltsamen Farben. Die Selfiekamera löst mit 12 Megapixeln auf und liefert sowohl bei Fotos als auch Videos eine deutlich bessere Schärfe als das Nothing Phone 2 Pro oder das Poco M7 Pro.
RAM schnell voll
Im Inneren des Galaxy A36 arbeitet ein Snapdragon 6 Gen 3, begleitet von 6 GB RAM und 128 GB UFS 2.2 Speicher. Für 80 Euro Aufpreis ist auch eine Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher erhältlich, die sich insbesondere für Nutzer mit hohem Multitasking-Bedarf lohnt. Im Alltag zeigt sich, dass 6 GB RAM schnell an ihre Grenzen stoßen: Bei paralleler Nutzung von Spotify, mehreren Chrome-Tabs und TikTok kommt es zu Rucklern, häufigem Neuladen von Apps und verzögerter Reaktion. Multitasking ist möglich, aber eingeschränkt - vor allem bei geöffneten Spielen im Hintergrund.Das Galaxy A36 eignet sich vor allem für Casual Games und weniger anspruchsvolle Titel: "PUBG" läuft bei höchsten Einstellungen mit 35 bis 45 FPS, entleert aber den Akku schnell. "Watero Mobile" ist spielbar, allerdings nur bei niedrigsten Grafikeinstellungen; nach anfänglichen Rucklern stabilisiert sich die Bildrate bei etwa 35 FPS. "Fortnite" läuft auf niedrigsten Einstellungen mit konstanten 60 bis 70 FPS und bietet dank 120-Hz-Display und Snapdragon-Chipsatz ein überraschend flüssiges Spielerlebnis.
Der 5000-mAh-Akku des Galaxy A36 bietet genügend Power für einen klassischen Tag. Bei etwa 3,5 Stunden Bildschirmzeit pro Tag bleiben abends noch rund 40 Prozent Restladung übrig. Zwei volle Tage Laufzeit sind nur bei sehr sparsamer Nutzung realistisch. Im YouTube-Akku-Test mit einem HD-Video in Dauerschleife bei maximaler Helligkeit erreichte das Galaxy A36 starke 22,75 Stunden - lediglich 10 bis 20 Prozent weniger als teurere Modelle wie das Xiaomi 510 oder das Galaxy S25 Ultra, die allerdings hellere Displays besitzen.
Das Laden erfolgt per USB-C mit bis zu 45 Watt, unterstützt aber nur USB 2.0, was die Datenübertragungsrate einschränkt. Eine volle Aufladung dauert etwas über eine Stunde, wobei das Gerät während des Ladevorgangs spürbar warm wird. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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